Diese 7 Dinge wissen Flugbegleiter beim Boarden über uns
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Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen checken die Passagiere vor allem beim Einsteigen ab. (Symbolfoto)
© Quelle: imago/Science Photo Library
Zwischen dem Satz „Willkommen an Bord“ und deinen ersten Schritten ins Flugzeug spielt sich jede Menge ab – in den Köpfen des Flugpersonals. Schon das erste Anlächeln des Flugzeugpersonals findet nicht nur aus Gründen der Freundlichkeit statt. „Dabei achtet die Crew unter anderem auf Besonderheiten, die gegen eine Flugreise sprechen könnten“, sagt Jörg Berlinger, Sprecher der Schweizer Gewerkschaft des Kabinenpersonals, gegenüber dem Online-Magazin „Travelnews“. Diese siebeneinhalb Dinge checkt die Crew sofort ab:
1. Bist du körperlich fit?
Beim ersten Abscannen geht es um die körperliche Verfassung. Aus dem einfachen, aber wichtigen Grund, damit eine Person in Notsituationen helfen kann. Bist du sportlich oder muskulös, wird sich das Flugpersonal merken, wo du sitzt. Dann können sie in Notsituationen auf dich zukommen und um Hilfe bitten. Zum Beispiel, wenn ein anderer Passagier sich danebenbenimmt.
Auch auf das Gegenteil wird geachtet: Bist du auf Krücken angewiesen oder hast du andere sichtbare Leiden, hat das Kabinenpersonal dich auf dem Schirm - denn im Falle einer Evakuierung brauchst du mehr Hilfe und könntest zum Sicherheitsrisiko werden.
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2. Stehst du unter Alkohol oder Drogen?
Gehst du in Schlangenlinien oder mit erweiterten Pupillen an Bord, kann es nicht nur passieren, dass dir die Mitreise verweigert wird – in jedem Fall landest du auf dem Radar der Stewardessen. Denn somit bist du ein mögliches Sicherheitsrisiko.
Falls das Flugzeug evakuiert werden muss und es das Ziel ist, das in 90 Sekunden zu schaffen, kann ein betrunkener Passagier alle in Gefahr bringen. Das Flugpersonal ist dafür trainiert, nach allem zu schauen, was den Flug gefährden oder stören könnte.
3. Bist du unhöflich?
Steigst du mit wütendem Blick und ohne Gruß ins Flugzeug ein, wird das Flugpersonal dich ganz genau beobachten. Denn du könntest dich im Laufe des Fluges als Störenfried oder Sicherheitsrisiko entpuppen. Im Fall der Fälle weiß die Kabinencrew dann auch, dass du die wichtigste Frage an Bord nicht erfüllst: Kann die Person mir in Notsituationen helfen?
4. Hältst du im Notfall den Betrieb auf?
Wenn das Flugpersonal dich dabei beobachtet, wie du umständlich und lange deinen Kram verstaust und damit den ganzen Betrieb aufhältst, landest du direkt auf einer Antiliste für den Notfall. Dann denkt das Team nämlich, dass du in einer Notsituation genauso umständlich reagierst.
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Bei der Begrüßung checkt die Kabinencrew genau ab, ob du während des Fluges zum Problem werden könntest.
© Quelle: imago images/VWPics
5. Bist du ein Arzt, ein Sanitäter oder gehörst zu einer Airline?
Weil die Sicherheit während eines Fluges immer die höchste Priorität hat, wird stets positiv aufgenommen, wenn ein Arzt, ein Sanitäter oder jemand aus der Flugbranche an Bord ist. Dann weiß das Flugpersonal, dass jemand da ist, der mit den Sicherheitsvorschriften beziehungsweise medizinischen Notfällen vertraut ist.
6. Bist du allein, zu zweit oder mit der Familie unterwegs?
Hier geht es rein um die Organisation und den Überblick der Passagiere an Bord: Familien mit Babys und Kleinkindern brauchen vielleicht mehr Unterstützung, wer nicht allein reist, kann sich eher gegenseitig helfen, und, und, und.
7. Sprichst du Englisch?
Hier ist die Rechnung ganz einfach: Wer kein Englisch spricht, versteht im Notfall auch keine Anweisungen. Deshalb wird beim Boarding und auch später während des Fluges genau beobachtet, welche Sprache du sprichst: Das erkennt das Flugpersonal, indem es beobachtet, was du liest oder wie du dich unterhältst.
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