Tipps für Papua-Neuguinea

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Urlaub in Papua-Neuguinea: Entdecke die Naturschönheit Ozeaniens

Die im südwestlichen Pazifik gelegene Insel Papua-Neuguinea vereint die schönsten Eigenschaften von Mutter Erde. Der drittgrößte Inselstaat der Welt verfügt über fruchtbare Regenwälder, majestätische Gebirge, eisige Gletscher, imposante Vulkane und malerische Küstenregionen mit bunten Korallenriffen. Daneben beeindruckt Neuguinea mit einer Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie einer reichen kulturellen Diversität. Diese Vielseitigkeit macht die Pazifikinsel zu einem der weltweit faszinierendsten Urlaubsziele.

Anreise zum Inselglück im Pazifik

Du hast Fernweh und Lust auf eine Reise zu einem fernen Paradies in Ozeanien? Den Inselstaat Papua-Neuguinea erreichst du am schnellsten über den Luftweg. Von Deutschland und von vielen anderen europäischen Ländern aus wird die Insel über Singapur, Tokio, Manila oder Hongkong angeflogen. Ebenso ist eine Anreise mit dem Flugzeug von Australien ausgehend möglich. In der Regel beträgt die Flugdauer inklusive Zwischenstopps über einen Tag. Dein Zielflughafen befindet sich in Port Moresby, der Hauptstadt von Papua-Neuguinea. Ab hier bietet sich eine Weiterreise per Inlandflug, Shuttleservice oder Taxi an. Ersteres ist empfehlenswert, wenn du eine der 600 kleineren Inseln von Papua entdecken möchtest.

Eine weitere Möglichkeit, um Papua-Neuguinea zu erreichen, ist der Wasserweg. Die Pazifikinsel ist Ziel vieler internationaler Kreuzfahrtunternehmen und ist das ganze Jahr über eine beliebte Destination für Schiffsreisen. Viele dieser Kreuzfahrten starten in Australien und steuern die pazifische Inselwelt an. Überdies gibt es mehrwöchige Kreuzfahrten ausgehend von europäischen Staaten wie etwa Frankreich oder Spanien. Die Insel Neuguinea verfügt über mehrere Häfen, beispielsweise in den Städten Port Moresby, Lae oder Alotau, in denen Kreuzfahrtschiffe anlegen. Im Rahmen dieser Schiffsreisen werden neben Papua-Neuguinea auch die Fidschi-Inseln, die Cook-Inseln, die Salomonen, Indonesien und andere Urlaubsdestinationen besucht.

Beste Zeit für eine Reise nach Papua-Neuguinea

Genauso vielseitig wie die Landschaften der Paradiesinsel Neuguinea ist auch ihr Klima. Von tropischen Temperaturen bis hin zu alpinem Wetter ist alles dabei. In den Küstenregionen und im Tiefland von Papua-Neuguinea herrschen das ganze Jahr über Temperaturen um die 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Im Gegensatz dazu gibt es im Hochland ab etwa 1.000 Höhenmetern Temperaturen von 15 bis 17 Grad. In der Nacht kann es in dieser Region sogar gefrieren. Die alpine Klimazone beginnt ab einer Höhe von 2.000 Metern, wo Dauerfrost und dicke Schneedecken allgegenwärtig sind.

Du möchtest während deines Aufenthaltes in Papua-Neuguinea beste klimatische Bedingungen genießen? An der Küste und in den Tälern des Eilands ist es in der Trockenzeit von Juni bis September am angenehmsten. Zu dieser Zeit gehen die Niederschläge zurück und es sind Temperaturen über 27 Grad möglich. Gleichzeitig sind die optimalen Rahmenbedingungen für Inlandsreisen mit dem Auto oder dem Flugzeug gegeben, da die Wahrscheinlichkeit von Unwettern zurückgeht. Solltest du Trekkingtouren im Hochlandgebiet planen, dann liegen in diesem Zeitraum die besten Voraussetzungen vor.

Im Vergleich dazu ist die Regenzeit von Dezember bis April von starken Niederschlägen und Stürmen geprägt. Aufgrund heftiger Regenfälle kann es auf den Straßen zu Überschwemmungen kommen, was mit der Unterbrechung von Verkehrsverbindungen einhergeht. Wanderpfade sind oftmals verschlammt oder durchflutet und daher nicht benutzbar. Daher ist diese Jahreszeit nur bedingt für Reisende geeignet.

So buchst du deinen Inselurlaub

Bei der Planung deines Reiseaufenthaltes in Papua-Neuguinea stehst du vor einer breiten Auswahl an Möglichkeiten. Dabei ist es ganz von deinen Wünschen und Vorstellungen abhängig, wie du deinen Urlaub verbringen möchtest. Bist du während deiner Ferien gerne unabhängig unterwegs oder lässt du dir deine Reise lieber von anderen organisieren? Diese Frage ist entscheidend, wenn du wissen möchtest, ob du eher auf eine Individualreise, einen Pauschalurlaub oder einen All-inclusive-Aufenthalt setzen solltest.

Du planst deine Reisen bis ins kleinste Detail, von der Anreise über Urlaubsaktivitäten bis hin zur Abreise? Bei einer Individualreise gestaltest du deinen Urlaubsaufenthalt ganz nach eigenen Wünschen. Somit bist du nicht von einem Reiseveranstalter abhängig, welcher den Ablauf deines Aufenthaltes regelt. Diese Art der Urlaubsgestaltung ist genau das Richtige für dich, wenn du gleich mehrere Orte des Inselparadieses erkunden möchtest und daher verschiedene Unterkünfte buchst.

In deiner Ferienzeit möchtest du dich nicht mit Sorgen um deine An- und Abreise, den Flughafentransfer und dein Hotel auseinandersetzen? Dann liegst du mit einer Pauschalreise goldrichtig. Gefragte Pauschalurlaubsziele sind etwa East New Britain, Madang, Alotau und Wewak. In den meisten Pauschalreiseangeboten ist das Frühstück in der Unterkunft bereits inbegriffen. Daher musst du dich nur teilweise um deine Verpflegung kümmern. Manche Anbieter von Pauschalreisen inkludieren in ihr Angebot auch Tagesausflüge zu umliegenden Orten und Sehenswürdigkeiten.

Ein Inselurlaub auf Papua bedeutet für dich, rundum versorgt zu werden? Bei All-inclusive-Angeboten ist nicht nur für deine Ankunft, deine Abreise, den Transfer und deine Unterkunft gesorgt, sondern auch für dein gesamtes leibliches Wohl während deines Ferienaufenthaltes. Alle Speisen, Getränke und sonstige Services sind bei dieser Urlaubsart bereits inkludiert. Darüber hinaus profitierst du von einem breiten Spektrum an Urlaubsaktivitäten, welche vom Reiseveranstalter sorgfältig vorbereitet werden. Diese Form der Urlaubsreise ist vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, die sich in ihren Ferien so richtig entspannen möchten.

Die schönsten Urlaubsziele und Sehenswürdigkeiten der Südseeinsel

Die südwestpazifische Urlaubsdestination Papua-Neuguinea verspricht mit ihren pittoresken Sandstränden, ihrer einzigartigen Unterwasserwelt, ihren märchenhaften Wanderpfaden, ihren imposanten Gebirgsketten und ihrem geheimnisvollen Dschungel jede Menge Abenteuer und Abwechslung. Die unverkennbare Schönheit des Landes entdeckst du auf Wandertouren durch das Hochland, auf Bootstouren in glitzernden Flüssen, beim Schnorcheln oder Tauchen mit den Meeresbewohnern oder beim Besuch von entlegenen Dörfern der indigenen Stämme.

Kokoda Track: Der Kokoda Track ist eine der bekanntesten Wanderrouten Neuguineas. Er beginnt in der Inselhauptstadt Port Moresby und besitzt eine Länge von über 96 Kilometern. Dieser spannende Wanderweg verläuft direkt durch den Dschungel und geht in das Owen-Stanley-Gebirge über. Auf deiner Wanderung hast du die einmalige Gelegenheit, die eindrucksvolle Flora und Fauna deiner Urlaubsdestination hautnah zu erleben. Ein besonderes Highlight sind die über 700 Vogelarten der Region, die einen Anziehungspunkt für Hobbyfotografen darstellen.

Fluss Sepik: Mit einer Länge 1.100 Kilometern ist der Sepik der größte Fluss des Landes und gleichzeitig der wichtigste Wasserweg Neuguineas. Der Fluss führt durch den Nordosten der Südseeinsel, zieht Schlangenlinien durch den Regenwald, durchquert weite Sumpflandschaften und mündet im Pazifischen Ozean. Viele kleine Dörfer säumen den Fluss und beeindrucken durch ihre naturverbundene Ursprünglichkeit, weshalb eine Bootstour am Sepik ein unvergessliches Erlebnis ist. Nicht umsonst gilt die Region als der Kulturschatz des Landes, denn es sind die vielen indigenen Völker, welche der Pazifikinsel ihren unverkennbaren Charme verleihen.

Mount Wilhelm: Am höchsten Berg von ganz Neuguinea hast du eine spektakuläre Aussicht über die gesamte Insellandschaft. Der Mount Wilhelm ist 4.509 Meter hoch und gehört zum Bismarckgebirge. An den Berg grenzen die Regionen Simbu, Jiwaka und Madang. Hartgesottene besteigen den Mount Wilhelm im Rahmen einer drei- bis viertägigen Wanderung. Der einfachste Weg startet vom Dorf Keglsugl in der Provinz Simbu. Willst du nicht gleich bis zum Gipfel des Bergs aufsteigen, so bieten sich kürzere Wandertouren an, die bis zu sieben Stunden andauern.

Hochlandregion: Das Hochland von Papua-Neuguinea ist eines der fruchtbarsten und bevölkerungsreichsten Gebiete des Eilands. Es breitet sich im Herzen der Insel aus und umfasst die Provinzen Enga, Western Highlands, Jiwaka, Simbu und Eastern Highlands. In den Monaten August und September finden hier die sogenannten „Sing-Sings“ statt, die du nicht verpassen solltest. Bei diesen Festen feiern die indigenen Völker des Landes ihre Kultur und präsentieren ihre Traditionen, Rituale, Tänze sowie Stammestrachten. Eine beliebte Wanderroute durch die Hochlandregion verläuft von der Stadt Lae über Goroka bis nach Mount Hagen.

Lake Murray: Der größte See der Pazifikinsel liegt im Süden des Landes und erstreckt sich in der Regenzeit auf eine Fläche von bis zu 2.000 Quadratkilometern. Innerhalb des Sees befinden sich kleinere Inseln, von denen einige bewohnt sind. Um das Seeufer des Lake Murray leben rund 5.000 Menschen, die idyllische Dörfer mit Stelzenhäusern bewohnen und den See mit Fischerbooten durchqueren. Auf einer Bootsrundfahrt lernst du mehr über die traditionelle Lebensart der hier ansässigen Stämme und bekommst nebenbei viele seltene Vogelarten zu Gesicht, welche an diesem Ort anzutreffen sind.

Die schönsten Traumstrände von Papua-Neuguinea

Verbringst du deine Ferien auf Papua-Neuguinea, wirst du nicht lange nach traumhaft schönen Badestränden suchen müssen. Diese findest du sowohl auf der Hauptinsel Neuguinea als auch auf den zahlreichen kleinen Nebeninseln. Besonders reizvolle natürliche Strände befinden sich in der Milne-Bucht im Osten des Inselstaates. Hervorzuheben sind dabei jene der Provinzhauptstadt Alotau und der Nachbarinseln Samarai oder Tsoilik. Sie sind ein wahres Paradies für Taucher, da sich hier besonders viele farbenfrohe Korallenriffe und alte Schiffswracks befinden.

Abseits von der Milne-Bucht überzeugen die feinen Sandstrände der Inseln Neuirland, Neubritannien und der nördlichen Salomonen sowie jene der Küstenorte Madang, Buna, Lae sowie Wewak. Sie bestechen durch ihre Ruhelage und ihr geringes Aufkommen an Badetouristen. An diesen Bilderbuchstränden kann man in Ruhe Wassersport betreiben oder sich ganz einfach von den wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnen lassen.

Wenn du rauchende Vulkane aus nächster Nähe betrachten möchtest, empfehlen wir dir einen Besuch der Blanche-Bucht von Kokopo, der Hauptstadt von Neubritannien. Dieser Strand liegt in einer Region, die im 19. und 20. Jahrhundert für ihre vulkanische Aktivität bekannt war. Von hier aus offenbaren sich die Vulkane Tavurvur, Mount Kombiu und Raluan in ihrer gesamten Pracht.

Schmecke die Aromen der Südsee

Was wäre ein Urlaub auf Papua-Neuguinea, ohne sich durch die landestypischen Gerichte und Köstlichkeiten zu probieren? Zu den klassischen Zutaten der einheimischen Küche gehören Wurzelgemüse wie Taro, Kaukau und Yams, das Fruchtfleisch der Sagopalme, Fisch, Geflügel, Schweinefleisch und Meeresfrüchte. Gewürze werden nur sparsam verwendet, wie dies in der gesamten Südseeregion üblich ist. An besonderen Festtagen nutzt man den Erdofen, in dem Fleischgerichte geschmort werden. Dieser Ofen wird beispielsweise dazu verwendet, um das Nationalgericht „Mumu“ zuzubereiten. Es beinhaltet Schweinebraten, Blattgemüse, Reis und Süßkartoffeln. Zur Verdauung dieser deftigen Mahlzeit empfiehlt sich ein Schluck des einheimischen Kaffees, für dessen schmackhaftes Aroma Papua-Neuguinea weltweit bekannt ist.