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Martinique – Trauminsel in der Karibik

 

Martinique ist eine bezaubernde Karibikinsel der Kleinen Antillen und liegt einige Hundert Kilometer vom südamerikanischen Kontinent entfernt zwischen St. Lucia und Guadeloupe. Herrliche Strände, freundliche Gastgeber und das unbeschwerte Lebensgefühl des französischen „Savoir-vivre“ sind die perfekte Szenerie für einen unvergesslichen Traumurlaub.

Die Anreise nach Martinique

Das wunderschöne tropische Urlaubsparadies ist am einfachsten mit dem Flugzeug zu erreichen, wobei von Deutschland aus keine Non-Stop-Verbindungen zur Verfügung stehen. Zentraler Flughafen ist der internationale Airport Aimé Césaire am östlichen Rand der Inselhauptstadt Fort-de-France. Direkt am Airport befinden sich zahlreiche Mietwagenanbieter, Taxistände, der Bus-Shuttle und die größeren Überlandstraßen A1 und N5.

Im Terminalgebäude stehen für die Reisenden außerdem eine Touristen-Information, der Duty-free-Shop, Post- und Wechselstube sowie einige Geschäfte und Restaurants zur Verfügung. Die Standardroute bedient Air France von den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly, die rund 8 ½ Stunden beträgt. Weitere Flüge werden von Air Antilles Express und Air Caraibes ebenfalls ab Paris angeboten.

Mit Air Belgium gelangen Reisende von Brüssel nach Fort-de-France, während Corsair International beispielsweise Flüge von Berlin nach Guadeloupe mit anschließendem Fährtransfer ermöglicht. Die Schiffsfähren im Karibikraum bilden eine wesentliche Sparte des Transportverkehrs und verbinden etliche Inseln der Region. Zentraler Anlaufpunkt ist der Hafen von Fort-de-France. Hier legen auch zahlreiche Kreuzfahrtschiffe bekannter Linien wie etwa AIDA, Costa, MSC oder Seaburn an.

Als Bundesbürgerin und Bundesbürger benötigst du bei der Einreise lediglich einen noch mindestens sechs Monate gültigen Personalausweis. Aufgrund verschiedener Bestimmungen ist es jedoch möglich, dass einige Fluggesellschaften für das Boarding einen Reisepass verlangen, was vorher abgeklärt werden sollte. Da der Inselstaat zu Frankreich gehört, kannst du hier ganz einfach mit dem Euro zahlen. Ein Wechseln deines Geldes ist nicht nötig.

Die beste Reisezeit für deinen Urlaub

Das tropische Klima der französischen Überseeprovinz sorgt das ganze Jahr über für angenehm warmes Wetter. Aufgrund der meteorologischen Bedingungen kann es zwar jederzeit zu einigen Schauern kommen, doch die eigentliche Regenzeit dauert von Juni bis Oktober.

Entstanden aus einem Vulkan, zeigt die nördlichste der westindischen Windward-Inseln eine abwechslungsreiche Geografie. Aus der felsigen Grundstruktur erhebt sich dichter Regenwald, durchbrochen von zahlreichen Zuckerrohr- und Obstplantagen. Die vom Meer umgebenen Strände präsentieren sich mit schwarzem, weißem oder mit gemischtem Sand.

Buchen, Kosten und Spartipps

Die Buchungsoptionen für deinen Urlaub auf Martinique sind vielfältig und es gibt eine umfangreiche Angebotspalette. Unkompliziert und zügig gestaltet sich die Auswahl einer Pauschalreise. In diesem Reisesegment sind Flug, Unterkunft und je nach Angebot auch der notwendige Shuttle-Transfer vom Flughafen bereits enthalten, sodass du dich um keine weiteren Belange kümmern musst und deinen Aufenthalt genießen kannst.

Bei zahlreichen Pauschalreiseangeboten kannst du weitere Optionen wie beispielsweise eine Halbpension oder ein Frühstück auswählen. Für Fragen und Informationen stehen dir vor Ort in nahezu allen Fällen eine Reiseleitung oder ein verantwortlicher Ansprechpartner der Urlaubsunterkunft zur Verfügung. Mit der Buchungsvariante eines All-inclusive-Pakets erhältst du alle Angebote aus der Pauschalleistung zuzüglich einer Komplettverpflegung.

Je nach Art und Service des Hotels oder der Unterkunft beinhaltet das All-inclusive-Paket verschiedene Mahlzeiten, Buffets, kleine Snacks sowie eine umfassende Auswahl an Getränken, die während des gesamten Aufenthaltes kostenlos sind. Hiermit gestaltet sich dein finanzieller Budgetrahmen für Speisen und Getränke nicht nur übersichtlich, sondern auch unkompliziert, da du keine Zeit für eventuell notwendige Restaurantreservierungen oder andere organisatorische Dinge aufwenden musst.

Entscheidest du gern selbst und willst dich nicht festlegen, dann kommt für dich eine Individualreise in Frage. Hierbei suchst du eigenständig nach einem passenden Flug und einer entsprechenden Unterkunft. Tipp: Beachte die jeweils notwendigen Transferverbindungen beispielsweise vom Hotel zum Flughafen und berücksichtige, dass viele Charterflüge innerhalb der Hauptsaison günstiger sind als in vergleichbaren Quartalen mit weniger Luftverkehr.

Zahlreiche Schnäppchen finden sich im Bereich der Last-Minute-Angebote oder der Frühbucher-Deals, die attraktive Rabatte beinhalten. Etliche Alternativen lassen sich bei der Suche in den einschlägigen Vergleichsportalen finden. Um eine Traumreise selbst mit einem niedrigen Urlaubsbudget zu realisieren, kann das Mieten einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses etwas abseits der größeren Touristenzentren erfolgversprechend sein.

In diesem Fall gilt für deine Reise zwar die Selbstversorgung, doch auch wenn die Insel aufgrund ihrer exponierten Lage sowie dem erforderlichen Import vieler Waren gegenüber dem französischen Mutterland etwas höhere Preise aufweist, könnte sich ein derartiger Aufenthalt durchaus rechnen.

Die schönsten Orte und Regionen auf Martinique

Auf der 73 Kilometer langen und rund 39 Kilometer breiten Antilleninsel finden sich zahlreiche faszinierende Urlaubsorte. Geprägt von seiner einzigartigen Landschaftskulisse, der besonderen Geschichte, dem tropischen Flair und den Einflüssen der europäischen Kultur ist hier zunächst die im Westen liegende Hauptstadt Fort-de-France zu nennen, die zudem einen idealen Startpunkt für Ausflüge darstellt.

Als historischer Hotspot der Karibik zeichnet das im Jahr 1650 begründete Fort-de-France noch heute ein typisches Bild unterschiedlicher Epochen. Das von den Ureinwohnern der Kariben und Arawak als „Blumeninsel“ bezeichnete Antillenparadies erhielt nach der Entdeckung durch Columbus im Jahr 1493 in Anlehnung an den Heiligen Martin seinen Namen und steht seit dem Jahr 1635 unter dem Einfluss der Franzosen.

Um die Suche nach den schönsten Urlaubsorten einzugrenzen, lässt sich die geografische Auswahl am besten in einen Nord- und einen Südteil aufteilen. Im Norden befinden sich die Vulkanmassive, die bergigen Hügelketten sowie die großflächigen Ananas- und Bananenplantagen. Dieser etwas abgelegenere Teil von „Le Nord-Martinique“ hält viele landschaftliche Reize bereit.

Die Umgebung der Montagne Pelée mit dem Inselbogenvulkan als höchster Erhebung und dem Tropenwald ist touristisch besonders für Wanderungen, Extremsportarten oder bei Naturenthusiasten beliebt. An der nordöstlichen Inselküste, die auch als „Küste im Wind“ bezeichnet wird, peitschen die stürmischen Wogen des Atlantiks gegen die steilen Felsreliefs.

Weiter im Osten liegen die Strandabschnitte der nordkaribischen Küste. Hier ist die See deutlich ruhiger und an den vielen kleinen Buchten mit dem herrlich klaren Wasser liegen zahlreiche romantische Fischerdörfer. Im Süden gestaltet sich die Küste wesentlich flacher.

Hier zeigt sich das eigentliche Paradebeispiel vom Urlaub am türkisfarbenen Karibischen Meer mit seinen klassischen Panoramen von ausgedehnten weißen Sandstränden, Kokospalmen, einladenden Bilderbuchbuchten und Oasen der Besinnlichkeit.

Traumhafte Strände

Unter den zahlreichen herrlichen Strandabschnitten ist es schwierig, einige herauszuheben. Zu den absoluten Highlights gehört in jeden Fall der „Plage des Salines“ im äußersten südlichen Inselteil. Der Strand gilt als einer der schönsten weltweit, ist geprägt von seinem feinen weißen Sand und den prachtvoll gewachsenen Palmen.

Tipp: Besucht die wie von Zauberhand gemalte Traumoase am besten unter der Woche, da es hier an den Wochenenden recht voll werden kann.

Im Nordwesten treffen die Regenwälder bei „Anse Ceron“ und „Anse Couleuvre“ auf Strände mit schwarzem Vulkansand. Die klaren Gewässer sind bestens zum Schnorcheln geeignet und zeigen ein beeindruckendes Bild einer artenreichen Unterwasserwelt.

Am östlichen Inselteil ragt die Halbinsel „Presqu'île de la Caravelle“ in den Atlantik. Der Strand am Ort Tartane ist das Paradies für alle Surfer, da hier immer ein optimaler Wellengang herrscht. Außerdem befinden sich in der Bucht einige kleine, von Felsen umgebene „Natur-Swimmingpools“, die zum Höhepunkt eines jeden Besuchs zählen.

Die Top-Sehenswürdigkeiten auf Martinique

In der lebendigen Inselmetropole Fort-de-France solltest du einen Spaziergang über den „Marché aux Fruits et Légumes“ nicht verpassen. Der malerische Markt ist für einen gemütlichen Bummel wie geschaffen und bietet neben vielen regionalen Produkten sowie duftenden Gewürzen auch Handwerkskunst.

Zu den imposantesten Gebäuden gehören die Cathédrale de Saint-Louis und die gleichnamige Festungsanlage, von der sich ein herrlicher Ausblick über die gesamte Bucht ergibt. Der botanische Garten „Balata Gardens“ ist eine der schönsten Anlagen seiner Art im ganzen Karibikraum und wird von etlichen Holzstegen sowie Hängebrücken durchzogen.

200 Meter über dem Meeresspiegel liegt in einem faszinierenden Regenwaldpark der Wasserfall „Fontaine Didier“, dessen natürliches Quellwasser als besonders wohltuend gilt. Im Nordosten liegt der reizvolle Badeort Sainte-Marie, dessen gleichnamige, gegenüberliegende kleine Insel in einigen Monaten im Jahr über eine Sandbank erreicht werden kann.

Durch die Aromen der umliegenden, duftenden Bananen- und Zuckerrohrfelder fährt der Plantagenzug, dessen Route bei der berühmten Rum-Destillerie beginnt. Mit Le Morne Rouge besuchst du die höchstgelegene Ortschaft deines Reiseziels. Ein idealer Ausgangspunkt zur Besteigung des Vulkans oder einer Wanderung durch die herrlichen Landschaften des Tropenwaldes.

Einmal in dieser Gegend sollte eine Visite der Plantage Beauvallon unbedingt auf dem Programm stehen, da du hier durch ein wundervolles Meer tropischer Blumenpracht schlendern kannst. Die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre war einst das Paris der Karibik, bevor sie Anfang des 20. Jahrhunderts einem Vulkanausbruch zum Opfer fiel. Liebevoll wieder aufgebaut, hält die Stadt zahlreiche Attraktionen bereit.

Küche, Spezialitäten und kreolische Kulinarik

Zu den Gaumenfreuden der karibischen Inselwelt gehört zweifelsohne der einheimische Rum, welcher sich zu den besten der Welt zählen darf. Die hohe Qualität der traditionellen Destillerien bescherte ihm sogar ein prestigereiches Gütesiegel, das sonst nur außerordentlichen französischen Weinen oder Käsesorten vorbehalten ist.

Von den Grundprinzipien ist die Küche französisch, aber die Ursprünglichkeit des kreolischen Einflusses ist unverkennbar. So entstand vielerorts eine herrliche Kombination aus länderübergreifenden Gerichten mit frischen regionalen Zutaten und exotischen Gewürzen. Die renommiertesten und meisten Restaurants findest du in Sainte-Pierre und Fort-de-France, aber auch an allen anderen Orten der Antilleninsel kannst du die kulinarischen Köstlichkeiten genießen.

Zu den bekanntesten Spezialitäten gehören „Soudins“, das sind frische Muscheln mit Pfeffer und Limonensaft, sowie „Blaff“, ein kreolischer Fischeintopf mit vielen unterschiedlichen Kräutern. Naturgemäß steht Fisch im Karibikraum ganz oben auf dem Speiseplan. Red Snapper, Krebse, Hummer, Meeresschnecken und Seeigel werden auf verschiedenste Arten zubereitet.

Beim „Colombo“, einem Fleischgericht mit einer scharfen Curry-Soße, offenbart sich die indische Komponente.

Du liebst es süß und frisch? Auch dann kommst du hier voll auf deine Kosten. Neben dem „Blanc-Manger“, einem traditionellen Dessert aus Vanillemilch und Kokosnuss, gibt es viel Obst und frisch gepresste Säfte.

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