Warum Urlaub auf La Gomera?

Die zweitkleinste Kanarische Insel ist atemberaubend! Die zerklüftete vulkanische Gebirgslandschaft von La Gomera ist von Wanderwegen durchzogen. In den Nebeln des hoch gelegenen Nationalparks Garajonay wachsen dichte Wälder, schwarze Strände und Schluchten lohnen für einen Ausflug.

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Beste Reisezeit für den Urlaub auf La Gomera

Urlaub auf La Gomera lohnt sich besonders in den Monaten April bis Dezember. In diesem Zeitraum herrschen sommerliche Temperaturen von durchschnittlich max. 25 Grad im August verbunden mit vielen Sonnenstunden und eine Wassertemperatur von bis zu 27 Grad.


Reisemonat: Luft | Wasser
Januar: 20 °C | 20 °C
Februar: 19 °C | 20 °C
März: 19 °C | 21 °C
April: 20 °C | 21 °C
Mai: 21 °C | 23 °C
Juni: 22 °C | 23 °C
Juli: 24 °C | 23 °C
August: 25 °C | 25 °C
September: 25 °C | 27 °C
Oktober: 24 °C | 26 °C
November: 22 °C | 25 °C
Dezember: 21 °C | 22 °C

Einreise La Gomera

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige ist mit einem gültigen mit folgenden Dokumenten möglich Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass oder vorläufigen Personalausweis möglich. Weitere pandemiebedingte Einschränkungen findest du in den Hinweisen des Auswärtigen Amtes.

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La Gomera – ein kleines Paradies im Atlantik

La Gomera ist die zweitkleinste der sieben Inseln des Kanarischen Archipels im Atlantik. Die einzigartigen Naturräume mit dem nebelverhangenen, fast mystisch anmutenden Lorbeerwald laden zum Wandern ein. Neben Sonne, Strand und Meer kannst du auf der Kanareninsel schier endlose Wanderwege, malerische Dörfchen und schwindelerregende Aussichtspunkte in einer privilegierten Naturkulisse erleben.

Die Anreise nach Gomera

La Gomera wird nicht direkt von internationalen Airlines angeflogen. Die Anreise erfolgt deshalb üblicherweise per Flugzeug und Fähre mit einem Zwischenstopp am Flughafen Reina Sofia auf Teneriffa.

Eine Übernachtung auf Teneriffa lässt sich einfach vermeiden, wenn du bei der Buchung direkt auf passende Abfahrtzeiten für die Fähren achtest. Am Flughafen Teneriffa-Süd wirst du bereits von Taxis erwartet, die dich zum Fährhafen in Los Christianos bringen. Die Fahrt an den Hafen kostet ca. 35 Euro und dauert etwa 20 Minuten.

Günstiger kommst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln davon. Die Buslinien Linea 40 und Linea 111 starten direkt am Flughafen, verkehren halbstündlich und brauchen etwa 35 Minuten bis nach Los Christianos. Von der Bushaltestelle in Los Christianos musst du dann noch etwa 15 Minuten zum Fährhafen laufen.

Eine Überfahrt von Los Christianos nach San Sebastian per Schnellfähre wird von mehreren Reedereien wie der Lineas Fred Olsen oder Naviera Armas bis zu sechsmal am Tag angeboten. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 50 Minuten. Tickets für die Fähre kannst du entweder vorab online bestellen oder direkt am Fährhafen kaufen.

Buche deine Reise auf die kanarische Insel

Die kanarischen Inseln haben sich voll auf Tourismus eingestellt, wobei deutsche Urlauber einen großen Anteil der internationalen Besucher stellen. Deshalb stehen dir viele Buchungsoptionen offen. Passende Angebote gibt es für Alleinreisende ebenso wie für Gruppen, Pärchen oder Familien mit Kindern.

Eine klassische Buchungsvariante ist die Pauschalreise. Ein Pauschalurlaub bietet sich insbesondere dann an, wenn du gerne alles bereits vorab planst, um dich am Urlaubsort selbst um nichts mehr kümmern zu müssen. Flug, Fähre und Hotel werden als Komplettpaket gebucht und sind aufeinander abgestimmt. Auch der Transfer vom Flughafen zum Fährhafen und schließlich zur Unterkunft kann bereits im Preis inbegriffen sein. Zur Auswahl stehen in der Regel die Verpflegungsoptionen Übernachtung mit Frühstück oder Halbpension. Solche Pauschalreisen sind in allen Preisklassen zu haben und reichen von Low-Budget-Unterkünften bis hin zu exklusiven Luxus-Resorts.

Bei einem All-inclusive-Urlaub wirst du von deiner Unterkunft mit einer Vollverpflegung verwöhnt, was in aller Regel auch eine kostenlose Getränkeauswahl beinhaltet. Häufig bieten All-inclusive-Resorts auch einen eigenen Wellnessbereich mit Spa an.

Die kanarische Insel lässt sich aber auch wunderbar auf eigene Faust entdecken. Bei einer Individualreise buchst du deinen Flug und die Unterkunft separat, bleibst damit flexibel und kannst dich beispielsweise mit dem Mietwagen von Ort zu Ort bewegen. Achte darauf, dass du wenigstens die erste Übernachtung bereits von zuhause aus buchst, damit der Tag der Anreise nicht in Stress ausartet.

Die Kosten für deinen Inselaufenthalt

Deine individuellen Reisekosten hängen stark von der Aufenthaltsdauer und der Art des geplanten Urlaubs ab. Wenn du zwei Wochen all-inclusive in einem Luxushotel verbringen willst, musst du natürlich tiefer in die Tasche greifen, als bei einem Pauschalurlaub mit Halbpension. Die kanarischen Inseln sind aber grundsätzlich nicht besonders kostenintensiv und bieten Optionen für jedes Budget. Es muss also niemand auf seinen Inselurlaub in der Sonne verzichten.

Spartipps für deine Buchung

Da die kanarischen Inseln eine ganzjährig beliebte Reisedestination sind, gibt es keine klassische Nebensaison, in der die Kosten für die Unterkünfte bedeutend sinken. Am ehesten kannst du günstige Angebote ergattern, wenn du möglichst frühzeitig buchst. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Reiseländern ist Spanien aber verhältnismäßig günstig. Vom Preisniveau sind die kanarischen Inseln etwa mit Deutschland vergleichbar.

Da es sich bei den Kanaren um eine wirtschaftliche Sonderzone handelt, in der keine spanische Umsatzsteuer erhoben wird, sind manche Waren wie Parfum, Zigaretten oder Benzin sogar wesentlich billiger als auf dem Festland.

Die beste Reisezeit für Gomera

Die zweitkleinste der kanarischen Inseln ist besonders bei Naturfreunden und Aktivurlaubern beliebt. Das paradiesische Eiland im Atlantik ist nämlich ideal für ausgiebige Wanderungen oder Radtouren in der Natur. Deswegen ist die beste Reisezeit für die meisten Urlauber der Frühling. Dann liegt die Temperatur bei angenehmen 18 bis 22 Grad, was es dir erlaubt, die Landschaft mit ihren Tälern und Schluchten aktiv zu erkunden. In dieser Zeit entfalten auch die Pflanzen auf der immergrünen Kanareninsel ihre ganze Pracht und bieten einen unvergesslichen Anblick.

Bei Wanderungen in den Höhenlagen des Garajonay und speziell im Lorbeerwald solltest du dennoch auf angemessene Kleidung achten. Dort ist es grundsätzlich feuchter und kühler, als man es bei diesen Breitengraden erwarten würde.

Badeurlauber und Sonnenanbeter reisen dagegen in den Sommermonaten auf die Kanaren. Die Badesaison zieht sich bis in den November hin. In diesen Monaten klettert das Thermometer in den Tälern auf 25 bis 29 Grad, mit einer Sonnenscheindauer von acht bis zwölf Stunden täglich. Die Wassertemperaturen betragen das ganze Jahr über etwa 20 Grad, weshalb Wasseraktivitäten wie Baden, Schnorcheln oder Tauchen nicht auf den Sommer beschränkt sind.

Auch wenn es dich zum Golfen oder Sightseeing auf die kanarische Insel zieht, findest du ganzjährig passendes Wetter vor. Lediglich von November bis Februar treten Regenschauer etwas häufiger auf und im Sommer kann die Kanareninsel von heißem Saharawind getroffen werden. Diese Wetterlagen dauern dann aber meist nur wenige Tage an.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

La Gomera ist die Heimat einer besonders ungewöhnlichen Sehenswürdigkeit: einer Pfeifsprache. Es handelt sich um die weltweit einzige Pfeifsprache, mit der komplexe Strukturen abgebildet werden können und nicht nur rudimentäre Signale, Töne oder Zeichen. Es existiert sogar eine Umschrift, die das lateinische Alphabet benutzt. Der Name dieser ungewöhnlichen Sprache ist „El Silbo“. El Silbo ist nicht nur ein wichtiges Stück Inselkultur, sondern wurde 2009 auch von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt. El Silbo erlaubt eine Kommunikation über mehrere Kilometer hinweg und wurde früher genutzt, um Ärzte oder Hebammen herbeizurufen oder um einander vor Gefahren zu warnen.

Im Zentrum des Eilandes erhebt sich der 1.487 Meter hohe Alto de Garajonay. An dem höchsten Berg der Insel stauen sich tagsüber Passatwolken, was zu tief hängenden Nebelwolken und häufigen Regenfällen in den dortigen Wäldern führt. Der immergrüne Nebelwald Garajonay mit seinem einzigartigen Ökosystem ist ein Nationalpark und als UNESCO-Welterbe geschützt. Im Volksmund wird der Park zwar El Bosque del Cedro genannt, doch lassen sich dort keine Zedernbäume finden. Vielmehr handelt es sich um einen urigen Lorbeerwald, der sich nur dann und wann zu einer Lichtung öffnet und den Blick auf kleine Flussläufe und plätschernde Wasserfälle am Wegesrand freigibt.

Grundsätzlich ist La Gomera ein Paradies für Wanderer und bei der Auswahl deiner Wanderwege kannst du im Prinzip nicht viel falsch machen. Die kreisrunde Insel ist mit 25 Kilometern Durchmesser angenehm klein und bietet dennoch etwa 600 Kilometer Wanderwege. Die Wanderungen winden sich durch die zerklüftete Landschaft und durch rund 50 Schluchten (Barrancos). Praktisch jeder Ort kann hier zu Fuß erreicht werden.

Wenn es dich zum Wandern in einsame Gegenden zieht, dann ist der Majona-Nationalpark im Nordosten das Richtige für dich. Eine alte, wenig genutzte Schotterpiste führt als Teil eines großen Insel-Rundwegs durch das Gebiet. Ein weiterer Wanderweg führt durch die Enchereda-Berge über den Stangensteig hin zu den Weißen Höhlen (Cuevas Blancas).

Die schönsten Küsten und Strände

Hermigua im Norden von Gomera bietet einen eindrucksvollen Zugang zum Meer. Die große Playa de Hermigua liegt unmittelbar am Ort. Der felsige Strand ist zum Baden zwar weniger geeignet, ein einladendes Meerwasserbecken sorgt hier trotzdem für Erfrischung. Zum Playa de la Caleta, der als schönster Strand an der Nordküste gilt, ist es auch nur ein Katzensprung.

Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs, hat sich von einem ehemaligen Aussteigerparadies zu einem der beliebtesten Urlaubsziele auf La Gomera entwickelt. Zahllose Terrassenfelder, Palmen, farbenfrohe, blühende Gärten sowie wunderschöne Badestrände bieten ein einzigartiges Flair. Die gut ausgebaute Höhenstraße, die nach Valle Gran Rey führt, schlängelt sich kurvenreich hinab Richtung Ozean. Im Tal angekommen, öffnet sich ein weites Mündungsdelta. Die Strände von Valle Gran Rey gehören zu den beliebtesten Stränden der Insel und werden von einheimischen Sonnenanbetern und Wasserratten ebenso gern besucht wie von Touristen.

Auch von der geschäftigen Hauptstadt San Sebastián aus ist es nicht weit zum Strand. Gut zu erreichen sind der Hauptstrand Playa de Santiago, der Playa de Tapahuga, der Playa del Medio sowie der Playa de Chinguarime.

Inseltypisches Essen und Kulinarik

Das Essen auf Gomera ist bäuerlich geprägt: einfach, kräftig und schmackhaft. Frische Kräuter, frischer Fisch und Meeresfrüchte treffen auf raffinierte Zubereitungsmethoden und sorgen so für einen abwechslungsreichen Genuss.

Eine spezielle Vorliebe haben die Einheimischen für herzhafte Fleischgerichte. Besonders zu empfehlen ist etwa das Kaninchen mit Kräuter-Weißweinsoße (conejo en salmonejo). Aber auch klassische Fleischgerichte wie Kotelett (chuleta), Filetsteak (solomillo) oder Huhn (pollo) sind auf den Speisekarten der Restaurants zu Hause.

Je nach Saison gibt es auf den Märkten und in den Restaurants unterschiedliche Sorten fangfrischen Fisch. Der Fisch wird gegrillt oder gebraten und sollte zu jedem Gomera-Urlaub dazugehören. Das Angebot ist dabei sehr vielfältig. In den Menüs sind verschiedene Brassearten, Seehecht, Barsch, Seezunge und vieles mehr zu finden. Eine besondere einheimische Spezialität ist der gegrillte Papageienfisch.

Als Beilagen werden in der Regel frische Ensaladas und Pellkartoffeln mit Salzkruste gereicht.