Mehr
Mehr

Mehr Urlaub in der Sonne

Urlaub in Palma de Mallorca, der Hauptstadt der deutschen Lieblingsinsel in Spanien

Wer in Palma Urlaub machen will, findet eine lebendige Stadt mit Kunst, Kultur, Historie und unzähligen Sehenswürdigkeiten fernab von Schinkenstraße und Ballermann. Es hat seinen Grund, dass in der Inselhauptstadt überwiegend Einheimische wohnen. Denn die Schönheit der Stadt und ihre Nähe zur Playa de Palma machen sie unvergleichlich attraktiv.

Jede Reise nach Mallorca führt über den Hafen oder den Flughafen

Da das Mittelmeer die Inselgruppe der Balearen vom Festland trennt, treffen die meisten Reisenden mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug auf der Insel ein. Flugverbindungen zum Flughafen Son Sant Joan mit dem internationalen Kürzel PMI gibt es von nahezu allen deutschen Flughäfen aus regelmäßig, oft sogar mehrmals täglich. Wegen der Vielzahl der Angebote sind die Flüge oft besonders günstig zu buchen. Auf diesem Weg erreichst du dein Urlaubsziel in etwa drei Stunden.

Eine Besonderheit ist, dass das gesamte Flughafengelände rauch- und zigarettenfrei ist. Du kannst dort weder nach der Landung noch vor dem Abflug schnell eine Zigarette rauchen und auch überhaupt keine Zigaretten kaufen.

Nahezu ununterbrochen fliegen Maschinen von Barcelona aus auf die Insel. Der Flug dauert nur etwas mehr als zwanzig Minuten. Der Flughafen befindet sich etwa eine Viertelstunde mit dem Auto oder dem Bus vom Zentrum entfernt.

Wer nicht fliegen oder sein Auto mitnehmen möchte, kann eine der Fähren nehmen, die zum Beispiel den Hafen von Barcelona gegen Mitternacht verlassen und nach rund acht Stunden im Hafen von Palma eintreffen. Die modernen Speedfähren sind deutlich schneller, erlauben aber keine PKW-Mitnahme.

Ständige Flug- und Schiffsverbindungen existieren außerdem von und nach Menorca, Ibiza und Formentera.

Die Möglichkeiten, den Urlaub in der Hauptstadt von Mallorca zu buchen

Die spanische Ferieninsel lebt fast ausschließlich vom Tourismus und so gibt es jede Art von Unterkunft. Von der einfachen Herberge bis zum Luxushotel wird alles geboten, was du dir wünschst. In der Großstadt jedoch sind die Hotelanlagen naturgemäß weniger großzügig dimensioniert als weiter außerhalb. Doch viele City-Hotels sind in der jüngeren Vergangenheit aufwendig modernisiert worden, sodass du hier auch komfortable Häuser der Luxusklasse buchen kannst.

Falls du gerne die gesamte Großstadt erkunden und viel unterwegs sein möchtest, buchst du einfach Übernachtung und Frühstück. So bleibst du flexibel und musst dich nicht an feste Essenszeiten im Hotelrestaurant halten. Andernfalls kannst du für deinen Aufenthalt auch ein Haus mit Vollpension aussuchen und hast den Vorteil, dass du nie überlegen musst, wann du wo essen möchtest.

Das kosten Ferien in Palma de Mallorca

Die Innenstadt ist zwar reizvoll, doch naturgemäß ist das Platzangebot hier begrenzt und nicht beliebig erweiterbar. Das führt dazu, dass Hotels und Restaurants hier etwas teurer sind als zum Beispiel im Inselinneren. Trotzdem kann es durchaus sinnvoll sein, für ein Quartier in der Altstadt oder in ihrer Nähe etwas mehr auszugeben, weil du dir dann viele Wege und damit Zeit und Geld sparst, um täglich erst einmal dorthin zu kommen.

Hast du ein Hotel in der Alt- oder Innenstadt gefunden, erreichst du die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß. Willst du zum Shoppen ins Zentrum, erwartet dich das gleiche Preisniveau wie überall in Europa, denn die meisten größeren Geschäfte in der City gehören zu internationalen Handelsketten, die europaweit im gleichen Preissegment arbeiten.

So kannst du in deinen Ferien sparen

Auch wenn die Inselhauptstadt kein Schnäppchenparadies ist, kannst du einige kostspielige Dinge vermeiden, zum Beispiel indem du einen Bogen um die „erste Reihe“ machst. Die erste Reihe der Hotelanlagen entlang der Bucht ist natürlich besonders attraktiv, aber auch entsprechend kostenintensiv. In der „zweiten Reihe“ finden sich gleichwertige Hotels, die ohne Meerblick, dafür aber etwas günstiger sind.

Das gilt ebenso für Restaurants, Cafés, Bars und Souvenirläden. Orientierst du dich außerhalb der Hafenpromenade und des dahinterliegenden In-Quartiers Santa Catalina, kannst du deinen gesamten Urlaub direkt etwas günstiger gestalten. Eine gute Möglichkeit, preiswert einzukaufen, bieten auch die verschiedenen Märkte der Großstadt. Hier findest du Kleidung, Souvenirs und auch Lebensmittel zu deutlich niedrigeren Preisen als in vielen Geschäften der Innenstadt.

Ein Kostenfaktor, der sich ebenfalls gut umgehen lässt, ist das Autofahren. Auch wenn in den übrigen Regionen Mallorcas Mietwagen das Verkehrsmittel Nummer eins für Reisende sind, ist es besser, in der Hauptstadt kein Auto zu haben. Das Parken ist dort, wo es überhaupt möglich ist, sehr teuer – vor allem, wenn du einen Strafzettel bekommst – und andererseits kannst du viele Ziele über das preiswerte und gut verzweigte Busnetz ganz einfach erreichen.

Die beste Reisezeit sind die Monate April bis Juni und der September

Allgemein gelten die Monate April bis September als beste Reisezeit für die Balearischen Inseln. In dieser Zeit ist es am wärmsten und gleichzeitig gibt es kaum Niederschläge. Das ist perfekt für einen Strandurlaub, doch für einen City-Trip in die mallorquinische Metropole sind andere Umstände wichtig: In den Monaten Juli und August kann große Hitze mit Temperaturen um 40 Grad Celsius herrschen. Das mag am Strand sehr gut auszuhalten sein, aber um einen Stadtbummel zu unternehmen, ziehen die meisten Reisenden mildere Temperaturen vor.

Hinzu kommt, dass im Juli und im August traditionell die spanische Bevölkerung Ferien macht. Die Balearen gehören zu den liebsten Urlaubszielen der Festlandsspanier und entsprechend viele von ihnen besuchen sie in den Sommerferien. Das bedeutet nicht nur, dass viele empfehlenswerte Quartiere in dieser Zeit ausgebucht sind, sondern dass zusätzlich viele spanische Eigentümer ihre Ferienwohnungen in dieser Zeit selbst nutzen, was zu einer weiteren Reduzierung des Angebotes führt.

Aus diesen Gründen liegt der beste Zeitraum für eine Reise zwischen April und Juni und im September. Je nach Witterung können sogar noch bis in den Oktober hinein angenehm warme Temperaturen herrschen. Die Wintermonate sind eher nicht zu empfehlen, auch wenn weiterhin nicht mit Kälte zu rechnen ist. Es gibt dann schlicht sehr viele Niederschläge, die einem die Urlaubsstimmung buchstäblich verhageln können. Zudem sind viele gastronomische und sonstige Einrichtungen den Winter über geschlossen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind nur einen Katzensprung voneinander entfernt

In der Stadt im Süden Mallorcas finden sich viele touristische Attraktionen. Die wichtigste ist das Wahrzeichen der Metropole, die Kathedrale La Seu, die sich abends weithin sichtbar in heller Beleuchtung über die ganze Bucht erhebt. Sie wurde ab 1230 400 Jahre lang erbaut, überwiegend im gotischen Stil.

Da die Kathedrale als Zeichen der Dankbarkeit für den spanischen Sieg über die Mauren entstand, ist es nicht verwunderlich, dass sie auf den Fundamenten einer Moschee steht. Das Gotteshaus und Baudenkmal ist in jedem Fall einen Besuch wert und entlohnt seine Gäste, die die rund 200 Stufen zur Dachterrasse hochsteigen, mit einem herrlichen Ausblick.

Eine weitere Touristenattraktion ist der „Ports de Balears“, der sich mit verschiedenen Teilen über die Bucht ausdehnt. Hier kommen die Fähren und Frachtschiffe an und auch das Kreuzfahrtterminal liegt sehr zentral. Am westlichen Ende des Hafenbeckens befinden sich die diversen Yachtclubs mit ihren Steganlagen, an denen millionenschwere Segel- und Motoryachten gleich reihenweise zu sehen sind.

Östlich des Hafengeländes setzt sich die Bucht mit dem endlosen Sandstrand fort, der bis nach El Arenal reicht. Eine lange Strandpromenade mit vielen kleinen Geschäften und Gaststätten lädt zu ausgedehnten Spaziergängen am Meer ein.

In der Innenstadt befindet sich ihre größte Markthalle. Der „Mercat de l‘Olivar“ versorgt seit über 50 Jahren täglich Einheimische und Gäste mit einem bunten Sortiment an Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Fisch und Meeresfrüchten. Tapas und lokal typische Backwaren gibt es dort ebenfalls.

Fiesta! Die wichtigsten Feste und Feiern

Der Festkalender der Hauptstädter beginnt alljährlich mit der Ankunft der Heiligen drei Könige am Abend vor dem Dreikönigstag, also am fünften Januar. Sie legen mit ihrem hell erleuchteten Schiff an der „Moll vell“ an, um – der Legende nach – die Geschenke für die Kinder zu bringen. Mit viel Trubel begleiten die Einheimischen sie dann feierlich an Land.

Ein anderes wichtiges Fest, bei dem es für Einheimische und Gäste viel zu sehen gibt, ist natürlich der Karneval. Die bunte Kinderparade findet tagsüber statt und die Erwachsenen haben ihre am Abend, die nahtlos in eine Fiesta übergeht, die die ganze Nacht andauert.

Ostern ist ebenfalls ein großes Fest und wird mit Prozessionen und Feierlichkeiten an allen Feiertagen, beginnend am Gründonnerstag, ausgiebig zelebriert. Während der Feiertage gibt es außerdem eine Kirmes mit Riesenrad und allem, was dazugehört.

Anfang Juni finden die Feierlichkeiten zu Fronleichnam statt, die gleichzeitig den Frühling mit spektakulären Blumendekorationen feiern. Um den 23. Juni herum ist Sommersonnenwende, die Nacht von San Juan. Vor der Kathedrale gibt es Musik, kostümierte Tänzer und Feuerwerk. An den Stränden brennen Lagerfeuer und die Menschen feiern die ganze Nacht.

Der achte September steht im Zeichen der Jungfrau Maria der Gesundheit. Der Schutzpatronin zu Ehren gibt es eine heilige Messe und am Vorabend verschiedene Prozessionen und Straßenfeste.

Die Küche der Inselhauptstadt ist ein buntes, internationales Durcheinander

Die Gaststätten der Altstadt könnten unterschiedlicher kaum sein. Hier kamen im Laufe der Zeit so viele Nationen zusammen, dass die Herkunft sämtlicher Feriengäste, die jemals dort waren, perfekt abgebildet zu sein scheint. Da gibt es italienische Pizza und Pasta neben altenglischen Pubs und spanischen Tapas-Bars. Selbst deutsche Küche und sogar Eis, das deutsche Unternehmer in ihrem Eiscafé selbst herstellen, kannst du probieren. Sogar Einflüsse niederländischer und skandinavischer Herkunft sind nicht zu leugnen.

Die traditionelle mallorquinische Küche findest du natürlich ebenfalls in vielen Lokalen. Sie ist regional und stützt sich vor allem auf das hiesige Nahrungsangebot. Gemüse, Früchte, Käse, Wein und alles, was das Meer zu bieten hat, gehören unweigerlich dazu. Zur vorherrschenden mediterranen Ausrichtung gesellen sich Spuren des maurischen Erbes. Sie zeigen sich insbesondere an Gewürzen wie Zimt und Safran sowie an Süßigkeiten und Desserts.