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Can Picafort: die schönsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Wer auf die Balearen, genauer nach Mallorca reist, muss sich nicht auf Palma de Mallorca beschränken. Can (auch C’an) Picafort ist ein Urlaubsort im Nordosten Mallorcas, den du auf einer Rundreise gut „mitnehmen“ kannst. Direkt am Meer gelegen, schmiegt sich das kleine Örtchen in die Bucht von Alcudia. Urlauberinnen und Urlauber kommen vor allem wegen der Strände und des Party- und Nachtlebens her. Das Städtchen hat aber auch in Sachen Geschichte und Kultur etwas zu bieten.

Anreise nach Can Picafort

Das kleine Städtchen gehört zur Gemeinde Santa Margalida. Es liegt abgeschieden zwischen dem Meer und dem Nationalpark S'Albufera – und ist weniger als eine Stunde vom Flughafen in Palma entfernt. Nach der Reise per Flug geht es also entweder mit dem Shuttlebus oder der regulären Buslinie nach Can Picafort. Wer sich ein Auto mietet, braucht für die 65 Kilometer lange Strecke rund 50 Minuten.

Flüge von Deutschland nach Mallorca werden aufgrund der Beliebtheit des Reiseziels sehr oft und von fast allen Flughäfen angeboten. Häufig ist ein solcher Flug mit einem Zwischenstopp in Spanien, beispielsweise in Madrid, verbunden. Die Kosten bewegen sich je nach Reisezeit und Verbindung zwischen etwa 50 und 500 Euro.

Buchung, Preise & Spartipps

Der kleine Ort hat zwar nur etwa 6.000 Einwohner, bietet als touristischer Badeort aber natürlich zahlreiche Hotels und Unterkünfte aller Art. Nicht nur in der Stadt selbst, auch im Umkreis kann man eine ganze Reihe an Land- und sogar Boutiquehotels buchen. Zur Verfügung stehen weniger riesige Hotels wie in vielen anderen Regionen der Insel, sondern kleinere Hotelanlagen. Ein echter Spartipp sind die zahlreichen Ferienwohnungen, die überall im Ort verteilt sind.

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Als ehemaliges Fischerdorf blickt der Ort auf eine bewegte und lange Geschichte zurück, die bis in die Frühbronzezeit reicht. Mehrere uralte Siedlungen zeugen von dieser Vergangenheit. Heute dagegen ist das Städtchen ein Urlaubsparadies für Familien.

Die meisten Urlauberinnen und Urlauber stammen aus Deutschland, außerdem trifft man auf viele Briten oder Iren. Ein längerer Aufenthalt oder kurzer Abstecher in den Badeort eignet sich für alle, die Lust auf Strandurlaub und/oder Wassersport haben. In der näheren Umgebung bieten sich zudem Ausflugziele für Geschichtsinteressierte, Naturliebhaber, Wein- und Golf-Fans.

Dank seiner tollen Lage sind in und nahe des Städtchens vielfältige Unternehmungen möglich. Im Folgenden haben wir die schönsten Sehenswürdigkeiten und einige empfehlenswerte Aktivitäten für deinen Urlaub zusammengefasst:

- Playa Can Picafort: Während die Strandpromenade und der zwölf Kilometer lange Sandstrand zum Entspannen, Sonnenbaden und Wandern einladen, lässt es sich im herrlich klaren Wasser schwimmen, schnorcheln und verschiedene Wassersportarten ausüben. Der familienfreundliche Strandabschnitt punktet mit einer guten Wasserqualität, weißem Sand und genug sanitären Einrichtungen. Wer auf Wassersport steht, kann tauchen, segeln oder windsurfen. Eine weitere Möglichkeit ist eine Fahrt mit dem Tretboot oder anderen aufblasbaren Untersätzen.

- Spaziergang an der Promenade: Über mehr als einen Kilometer erstreckt sich der Fußgänger- und Fahrradweg vom Hafen bis zum nordwestlichen Ende des Dorfs. An der Promenade gibt es viele Bars und Restaurants, in denen man jederzeit entspannen kann und ein kaltes Getränk bekommt.

- Essen mit Blick aufs Meer: Kaum etwas ist entspannender als ein Essen mit schönem Ausblick. Die vielen kleinen Restaurants und Bars an der Küste übertreffen sich gegenseitig, wenn es um unvergessliche Aussichten und eine erfrischende Brise geht. Empfehlenswert sind neben Besuchen der mediterranen Gasthäuser auch Abstecher in die fernöstliche Küche.

- Boot fahren: Der Club Náutico der Stadt ermöglicht es Menschen mit Bootsschein, ein Motorboot zu chartern und den Tag auf dem Wasser zu verbringen. Lohnenswert sind zum Beispiel Abstecher in die Bucht von Pollensa oder in den Norden, wo die Klippen von Formentor zu bestaunen sind. Neben Segel- und Fischerbooten sowie Motoryachten gibt es im Club auch Kanus und Skipper, für die man keinen Bootsschein braucht. Darüber hinaus kann man die Segelschule des Clubs besuchen.

- Go-Kart fahren: In dem kleinen Urlaubsort befinden sich mehrere Go-Kart-Strecken, die die regelmäßig stattfindenden „Europameisterschaften des Widerstands“ und die Balearische Go-Kart-Meisterschaft beherbergen. Neben einer professionellen 1.600 Meter langen Rennstrecke gibt es Karts in verschiedenen Ausführungen und Größen. Dazu gehört ein Modell, das von Kindern ab sechs Jahren gefahren werden kann. Spaß für die ganze Familie ist hier garantiert.

- Ausritt am Strand: Die Rancho Grande ist nicht weit vom Ferienort entfernt und Heimat von mehr als 100 Pferden. Die Betreiber organisieren Ausritte am Strand Son Serra de Marina und durch den Wald. Auch die Kleinsten kommen auf Rancho Grande nicht zu kurz: Für sie gibt es Bauernhoftiere zu bestaunen und außerdem einen tollen Spielplatz. Das Restaurant auf der Ranch kommt in rustikal-gemütlichem Stil daher und serviert hervorragende Gerichte vom Spanferkel.

- Shopping: Die Geschäfte der kleinen Stadt haben sich auf die Wünsche der Urlauberinnen und Urlauber spezialisiert, sodass an jeder Straßenecke etliche Souvenirs und sommerliche Kleidungsstücke zu haben sind. Außerdem gibt es einige kleine Lebensmittelläden und solche mit Produkten für den täglichen Bedarf.

- Wochenmarkt: Der traditionelle Markt findet immer freitags zwischen 9:00 und 14:00 Uhr an der Cale Isaac Peral statt. Die Besucherinnen und Besucher finden hier Stände mit Obst und Gemüse, aber auch Kleidung, Schuhen und Geschenkartikeln aus der Region vor. Allein aufgrund der trubeligen Atmosphäre ist der Markt aber einen Besuch wert.

- Veranstaltungen: Wie überall auf Mallorca finden auch in Can Picafort immer wieder traditionelle spanische Fiestas statt. Uneingeschränkt empfehlenswert sind zum Beispiel die Veranstaltungen im Juli in den Nachbarorten Santa Margalida und Son Serra de Marina.

- Kunstfestival in Saladina: Das jährlich im Oktober stattfindende Festival stellt die Werke mallorquinischer wie internationaler Künstler aus und beeindruckt mit Live-Acts, Musik, Workshops und Wandmalereien im öffentlichen Raum. Jedes Jahr werden zugunsten einer „Botschaft der Veränderung“ vier Gastkünstler eingeladen.

- Nachtleben: Anders als in Magaluf gibt es hier keine großen Nachtclubs. Zu finden sind stattdessen lebendige Bars und kleine Strandclubs, die für einen Sundowner wie gemacht sind. Neben Cocktailbars am Strand gibt es eine Diskothek namens Charly mit einer regelmäßig stattfindenden 70er-, 80er- und 90er-Jahre-Nacht.

- Abstecher nach Pollensa: Die malerische Stadt liegt weiter im Landesinneren und ist eine der beliebtesten mallorquinischen Städte. Und das ist kein Wunder: Historische Straßenzüge laden zu einem Spaziergang ein, die Plätze beherbergen gemütliche Cafés und Restaurants sowie einige Kunstgalerien. Für Aktive empfiehlt sich ein Besuch der Monti-Sion. Um zu der hübschen Kirche zu gelangen, ist ein Aufstieg von 365 Stufen nötig. Als Belohnung winkt der unvergessliche Ausblick auf die Landschaft der Umgebung.

- Golfclub Alcanada: Der 18-Loch-Golfplatz punktet mit langen Drives und einer atemberaubenden Aussicht über die Insel Alcanada und die Bucht von Alcúdia. Im Umkreis gibt es sechs weitere Golfplätze.

- Bodega Budxet: Das örtliche Weingut an der Straße zum Städtchen Muro ist klein und charmant und hat bereits einen preisgekrönten Cabernet Sauvignon hervorgebracht. Auf Anfrage bietet die familiengeführte Bodega Besichtigungen und Weinproben an.

- Finca Pública Son Real: Auf der Finca in Santa Margalida können Besucherinnen und Besucher heimische Nutztiere bestaunen und ein Museum besuchen. Außerdem ist sie Ausgangspunkt einiger schöner Wanderwege.

- Nationalpark Albufera: Das Naturschutzgebiet steht bei Vogelfreunden und Naturliebhabern hoch im Kurs. Der größte Teil des Parks besteht aus salzhaltigem Sumpfland und verfügt über eine reiche Flora und Fauna. Mit dem Bus oder Fahrrad ist S'Albufera in weniger als 20 Minuten zu erreichen. In dem frei zugänglichen Park gibt es ausgebaute Radwege und Hütten zum Rasten und Beobachten der Vögel. Mit etwas Glück entdeckst du Reiher, Teichhühner und Mönchsgeier.

- Tramuntana-Gebirge: Etwas weiter entfernt, aber immer noch gut erreichbar befindet sich die Serra de Tramuntana, eine wilde Gebirgskette im nordwestlichen Mallorca. Seit 2011 ist das Gebirge UNESCO-Weltnaturerbe. Auffällig sind die vielen bizarren Felsformationen und Schluchten im nördlichen Bereich. Die im Süden auslaufenden Berghänge wirken dagegen fast sanft. Der höchste Berg der Serra de Tramuntana misst 1.445 Meter. Zahllose Wanderwege bieten dir hier die Möglichkeit, wandern zu gehen oder eine Radtour zu unternehmen und dabei die wilde Schönheit des Gebirges zu erleben. Empfehlenswert ist ein Abstecher zum Torrent de Pareis, dem spektakulärsten Canyon der Region.

- Buggy-Tour: Verschiedene Buggy-Touren ermöglichen dir, die Landschaft der Insel hautnah zu erleben. Während der Fahrt bieten sich immer wieder großartige Ausblicke auf abgelegene Strände, Klöster und Burgen. Gut zu wissen: Alle Fahrer müssen einen Führerschein besitzen und mindestens 19 Jahre alt sein.

Leckere kulinarische Spezialitäten

Die mallorquinische Küche gilt als traditionsreich und hat eine ganze Reihe an kleinen Vorspeisen, Suppen, Fleisch- und Fischgerichten sowie Nachspeisen hervorgebracht. Idealerweise erkundet man die Vielfalt an Gerichten während eines Urlaubs in den verschiedenen Inselregionen. Bekannt ist die mallorquinische Küche vor allem für frische Zutaten, Fischgerichte und außergewöhnliche Gewürze mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Im Folgenden präsentieren wir dir eine Auswahl bekannter traditioneller Gerichte:

- Sopa mallorquina (Gemüse-Brot-Suppe)

- Sopa de ajo (Knoblauchsuppe)

- Frito mallorquin (Gebratene Innereien)

- Pa amb oli (Ungesalzenes Brot mit Olivenöl und in der Regel Tomaten und/oder Knoblauch)

- Coca mallorquina: Coca de verdura (kalter oder warmer Gemüseblechkuchen) und Coca dulce (süße Variante)

- Empanadas (Hefeteigtaschen mit Fleisch-, Gemüse- oder Wurstfüllung)

- Pescado al horno (Fisch aus dem Backofen)

- Caldereta (Eintopf aus Meeresfrüchten, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Fischsud)

- Ensaimada (süßes, schneckenförmiges Gebäck)

- Gató (Mandelkuchen)

- Turón (süßes Gebäck aus Mandelkrokant)