Griechenland im Schnell-Check

Traumhafte Strände, archäologische Sehenswürdigkeiten, spannende Städte: Griechenland wartet auf dich! Das Festland und mehr als 3000 Inseln im griechischen Archipel sind der perfekte Ort für deine nächste Auszeit! Du kannst wandern gehen, idyllische Dörfer entdecken, beim Insel-Hopping die Umgebung erkunden oder die mediterrane Küche genießen. Besser geht’s nicht!

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Urlaub in Griechenland: Die Top-Tipps für das Traumreiseziel

In Griechenland warten Bilderbuchinseln, einsame Buchten und göttliche Berge auf dich – für jeden Geschmack und jedes Budget. Lust bekommen? Dann nichts wie weg: Hier kommen alle Tipps, die du brauchst.

Kilometerlange Strände und türkisfarbenes Meer, würzig duftende Olivenhaine und griechische Gastfreundschaft: Wer Sehnsucht nach Sonne und Strand hat, ist in Griechenland genau richtig. Kein Land in Europa hat so viele verschiedene Seiten und nimmt Urlauber so liebevoll auf, egal ob auf einer der Inseln oder in einem Bergdorf auf dem Festland. In Griechenland ist der Urlaub deines Lebens möglich. Kommst du mit?

Griechenland – dein Traumurlaub wartet

Tipps zur Anreise 

Buchen: Pauschal oder individuell?

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Die griechischen Inseln

Die griechischen Städte

Die griechische Küche

So gestaltest du die Anreise am bequemsten:

Anreise mit dem Flugzeug: In Griechenland gibt es 15 internationale Flughäfen, sechs davon auf dem Festland: im Südosten Athen, im Südwesten Kalamata, im Westen Patros, im Osten Volos, im Norden Thessaloniki und Nordosten Kavala. Die Flugzeit von Deutschland beträgt je nach Ziel zweieinhalb bis drei Stunden.

Anreise mit dem Auto: Wer mit dem Auto anreisen möchte, muss Zeit einplanen. Immerhin gilt es, mehr als 2000 Kilometer zu bewältigen und Länder wie Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien zu durchfahren.

Anreise mit der Autofähre: Eine Alternative ist die Anreise mit der Autofähre über Venedig/Triest nach Patras. Das dauert auch seine Zeit: etwa 35 Stunden.

Anreise mit Bahn und Bus: Auch die Anreise mit Bahn oder Bus benötigt Geduld und führt meist über München, Budapest, Bukarest und Sofia oder über Zagreb und Belgrad nach Griechenland.

In griechischen Gewässern sind Bootstouren sehr beliebt.
In griechischen Gewässern sind Bootstouren sehr beliebt. Foto: imago images/YAY Images

Welcher Urlaubstyp bist du?

Pauschalurlaub: Buchst du gerne Flug und Hotel in einem? Dann ist ein Pauschalurlaub in Griechenland richtig für dich. Hier kaufst du deine Reise im Paket und bekommst die Anreise und die Übernachtungen zusammen; zusätzlich entscheidest du, ob du nur Frühstück oder Halbpension, also Frühstück und Abendessen, bekommen willst

All-inclusive: Machst du gerne in All-inclusive-Clubs Urlaub? Dann ist ein All-inclusive-Paket perfekt, das du in einem Reisebüro oder online buchst und das alles beinhaltet – von Flug und Hotel bis hin zu Transfer und Vollverpflegung. Bei dieser Urlaubsform musst du dir vor Ort über gar nichts mehr Gedanken machen, da wirklich alles inkludiert ist.

Individuell: Magst du es individuell und stellst dir gerne einen Urlaub nach deinem Geschmack zusammen, solltest du nach dem Baustein-Prinzip arbeiten und die einzelnen Teile aneinanderfügen: zuerst die Region auswählen und entsprechende Flüge buchen, dann eine Unterkunft suchen und Programmpunkte vor Ort fixieren.

Tükisblaubes Wasser und Sonnenliegen- Die Strände Griechenlands sind als Urlaubsziel beliebter denn je.
Tükisblaues Wasser und Sonnenliegen – die Strände Griechenlands sind als Urlaubsziel beliebter denn je. Foto: imago images/Artur Szczybylo

Hier erfährst du alles über Pauschal- und All-inclusive-Anbieter

Anbieter, die sich speziell auf Griechenland-Reisen konzentriert haben, sind unter anderem attika.de., hellas-reisen.de und akropolis-reisen. Bei diesen Spezialanbietern hat man meist die Wahl, welchen Urlaub man buchen möchte: Strandurlaub, Studienreisen, Wanderreisen oder Kulturtrips. Generell gilt: Je bekannter ein griechisches Urlaubsziel, desto mehr Angebote gibt es bei den bekannten Reiseveranstaltern. Unbekanntere Inseln oder Regionen auf dem Festland bucht man am besten immer über Spezialveranstalter.

Mit den öffentliche Verkehrsmitteln in Griechenland unterwegs

Bahn fahren in Griechenland: Die schlechte Nachricht zuerst: Die griechischen Züge haben keinen guten Ruf. Sie seien langsam, alt und unpünktlich, heißt es. Das finanziell arg gebeutelte Land suchte lange einen Käufer, 2017 stieg Italien ein – doch Verbesserungen gab es wenig. Das Verkehrsunternehmen TrainOSE betreibt das Eisenbahnnetz. Das Streckennetz wurde zwar verbessert, ist aber noch immer ein Flickenteppich. Für Urlauber bedeutet das: Sie setzen generell lieber auf andere Verkehrsmittel.

Busse fahren in Griechenland: Das klassische öffentliche Verkehrsmittel in Griechenland ist der Bus und nicht die Bahn – und natürlich all die Fähren, die die griechischen Inseln ansteuern. In Athen gibt es seit 2004 zudem eine S-Bahn, mit der man nach Piräus und zum Flughafen kommt. Piräus ist insofern eine wichtige Station, da hier viele Urlauber ihr Insel-Hopping in Griechenland starten.

Auf den größeren Inseln gibt es in der Regel Busse, die mehrmals täglich Strände und Städte miteinander verbinden. Fernstrecken und Busreisen auf Inseln werden von KTEL (Koino Tamio Eis Praxeon Leoforion) betrieben und sind sicher und modern, Bustickets sind erschwinglich. Eine 100 Kilometer lange Busfahrt kostet etwa 8 Euro, kürzere Strecken kosten etwa 2 Euro.

Mietauto buchen in Griechenland: Wer mit dem Mietauto Griechenland auf eigene Faust erkunden will, kann das easy machen: An den internationalen Flughäfen gibt es mehrere Autovermietungen direkt im Terminal oder gleich am Flughafen, sodass man einfach vom Flugzeug ins Auto umsteigen kann.

Die besten Konditionen gibt es immer, wenn man vorab Angebote vergleicht und direkt im Internet bucht. Unbedingt an eine gute Versicherung denken: Die Straßen in Griechenland sind nicht alle gut erschlossen, sodass man mit einer Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung am besten beraten ist. Ein kleines Auto kostet in der Hauptsaison ungefähr 60 bis 100 Euro am Tag.

Eine Fähre legt im Haupthafen von Athen, Griechenlands Hauptstadt, an.
Eine Fähre legt im Haupthafen von Athen, Griechenlands Hauptstadt, an. Foto: imago images/IP3press

Fähre: Eines der wichtigsten Verkehrsmittel in Griechenland sind die Fähren. Die brauchen Urlauber nicht nur, um vom Festland auf die griechischen Inseln zu kommen, sondern auch, um von einer Insel zur nächsten zu wechseln. Die Inseln sind alle sehr gut erschlossen. Fährtickets gibt es schon ab etwa zehn Euro, im Durchschnitt legt man aber eher circa 30 Euro für ein Ticket hin. Beim Buchen ist es wichtig, dass du dir anschaust, welche Fähre du nimmst.

Die sogenannten Speedboats fahren schneller, kosten aber manchmal doppelt so viel wie ein Ticket für ein normales Schiff. Beim Fährverkehr gilt: In der Hauptsaison unbedingt immer vorab die Tickets besorgen, da die Schiffe stets gut gebucht sind. In der Nebensaison kann man auch mal spontan sein, generell gilt aber: lieber im Internet nach den Verbindungen und Tickets gucken. Einer der besten Anbieter hier ist das Portal „Direct Ferries“, das mit fast allen großen Fährgesellschaften in Griechenland kooperiert. So kannst du die einzelnen Fähren und Preise miteinander vergleichen.

Wie teuer ist ein Griechenland-Urlaub?

Griechenland ist im Vergleich zu manch anderen europäischen Reisezielen verhältnismäßig günstig. Einen günstigen Urlaub auf Kreta kannst du beispielsweise schon ab 350 Euro pro Person für eine Woche ergattern – das gilt für die Nebensaison. In der Ferienzeit steigen die Preise. Die Hauptsaisonmonate Juli und August sind die teuersten Monate in Griechenland. Dann kostet die günstigste Pauschalreise nach Kreta pro Person circa 650 Euro für eine Woche.

Sparen kannst du, wenn du auf weniger touristischen Regionen (wie Nordgriechenland oder unbekanntere griechische Inseln) setzt oder abseits der Saison reist, sprich: vor oder nach dem immer gut gebuchten Sommer.

Oft macht es Sinn, sich Pauschalangebote anzuschauen, bei denen die Übernachtungspreise durch das Paket geringer ausfallen. Auch Hostels passen in der Hauptsaison ihre Preise an, du fährst günstiger, wenn du in der Nebensaison verreist. Auch auf gehypten Inseln wie Mykonos sieht man einen Unterschied in den Übernachtungspreisen: Da kann ein Hotel, das in der Hauptsaison 150 Euro verlangt, in der Nebensaison nur 50 Euro fordern.

Little venice auf Mykonos ist gerade zum Sonnenuntergang besonders schön.
Little Venice auf Mykonos ist gerade zum Sonnenuntergang besonders schön. Foto: imago images/YAY Micro

Welches ist die perfekte Reisezeit?

Aufgrund des mediterranen Klimas sind die Monate Mai bis September perfekt für einen Badeurlaub am Meer. In den Frühlingsmonaten März, April und Mai sowie in den Herbstmonaten Oktober und November sind die Temperaturen niedriger, aber noch immer sehr angenehm und ideal zum Wandern oder Radfahren und für Städtetrips oder Sightseeing-Urlaube. Vor allem sind in der Nebensaison weniger Touristen unterwegs als im Sommer, was diese Reisezeit so spannend macht.

Die schönsten griechischen Inseln

Griechenland hat 3054 Inseln und besitzt von allen Ländern des Mittelmeeres die meisten Inseln. Im Urlaub entdeckst du leuchtend türkisfarbenes Wasser, romantische Buchten und Bilderbuchstrände – und eine Erfindung der Griechen, die einen Urlaub perfekt macht: Insel-Hopping! Denn nirgendwo anders in Europa kannst du besser von einer Insel zur nächsten „hüpfen“ und die Inselwelt der Griechen kennenlernen.

Kreta: die größte Insel Griechenlands

Es ist nicht alleine die Größe, die Kreta zur beliebtesten griechischen Insel der Deutschen macht. Vielmehr sind es die unzähligen Möglichkeiten, die die Insel bietet. Hier geht wirklich alles: Kreta hat malerische Strände und Buchten auf der einen Seite, Berge, Seen und Schluchten auf der anderen. Dazu kommen historische Stätten wie der antike Palast von Knossos oder das Kloster Arkadi, das Nationalheiligtum der Griechen.

Wenn du nicht nur am Strand liegen möchtest, miete am besten ein Auto und fahre über die Insel. Zu den Weißen Bergen, dem größten Gebirge auf Kreta, das vom Landesinneren im Westen bis zur Südküste reicht. In die Bergdörfer der Lefka Ori, wo Kreta sich von seiner authentischen Seite zeigt. In den Südwesten in den Samaria-Nationalpark, wo du eine Wanderung durch die Samaria-Schlucht machen kannst. In den Norden, wo die schönsten Strände Kretas liegen. Nach Rethymno, in die am besten erhaltene venezianische Stadt auf Kreta – und zu vielen weiteren Highlights.

Kreta, die größte Insel Griechenlands, bezaubert mit traumhaft schönen Stränden.
Kreta, die größte Insel Griechenlands, bezaubert mit traumhaft schönen Stränden. Foto: imago images/Westend61

Rhodos: die vielseitige Sonneninsel

Man könnte sagen: Rhodos ist ein Alleskönner. Die Insel ist weder zu klein noch zu groß, hat neben urigen Dörfern auch größere Städte und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten im Urlaub. Wer nur die Seele am Strand baumeln lassen möchte, freut sich über lange Sandstrände (die schönsten befinden sich an der Ostküste) und mehr als 3000 Sonnenstunden pro Jahr, denn Rhodos gehört zu den sonnigsten Regionen Europas.

Die viertgrößte Insel Griechenlands hat aber auch gut erschlossene Wander- und Radwege und an der Küste ein breites Programm für Wassersport. Wer will, findet jede Menge Action. Und natürlich dürfen Ausflüge in die Hauptorte der Insel nicht fehlen: In Rhodos-Stadt gibt es neben einer Vielzahl an Restaurants und Geschäften auch jede Menge Kultur und Geschichte. Die Altstadt wurde schon 1988 zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt! Das geschichtliche Highlight ist der Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder der Antike.

Touristen lieben es den Sonnenuntergang am Kolymbia Strand von Rhodos zu genießen.
Touristen lieben es, den Sonnenuntergang am Kolymbia-Strand von Rhodos zu genießen. Foto: imago images/TT

Kos: die gechillte Insel

Kos ist unter Urlaubern sehr beliebt, weil sich die Insel nicht mit Superlativen in den Mittelpunkt rückt. Am größten oder am besten? Gibt es hier nicht. Zwar ist Kos die drittgrößte der Dodekanes-Inseln in der Ägäis, aber noch immer 28-mal kleiner als Kreta. Deshalb geht es in vielen Dingen entspannter und unaufgeregter zu.

Weil die Insel auch nur eine Gesamtlänge von 45 Kilometer hat, hast du sie mit dem Auto rasch erkundet und kommst vor allem schnell von A nach B. In der Früh ins Meer hüpfen, am Vormittag wandern, am Nachmittag in Kos-Stadt shoppen, am Abend in einer Strandbar feiern? Kein Problem! Essen und trinken spielt auf Kos eine große Rolle und die Nächte können durchaus lang werden, allerdings lässig und keinesfalls so inszeniert wie auf Mykonos oder Santorin.

Kos ist als griechische Insel bekannt für seine Lässigkeit und Entspanntheit.
Kos ist als griechische Insel bekannt für seine Lässigkeit und Entspanntheit. Foto: imago images/Panthermedia

Mykonos: die Party-Insel

Keine Frage: Mykonos ist eine der schönsten Inseln Griechenlands. Mit den typisch weiß-blauen Häuschen, den berühmten Windmühlen, den bunten Häfen, den Traumstränden und Buchten und natürlich den Partynächten steht Mykonos bei vielen ganz weit oben auf der Bucket List. Wenn du gerne feierst und ein ausschweifendes Nachtleben suchst, wirst du hier den Partyurlaub deines Lebens verbringen.

Klar ist aber auch: Wo Lärm ist, ist auch Ruhe, und Mykonos kann weit mehr als nur Party machen. Wer mal abseits der Hauptsaison kommt und sich aus den Touristen-Hotspots raus bewegt, sieht schnell, dass die Schönheit Mykonos’ weit über ihr Feier-Image hinausgeht.

Von der traditionellen griechischen Architektur gibt es auf Mykonos einige zu bestaunen.
Von der traditionellen griechischen Architektur gibt es auf Mykonos einiges zu bestaunen. Foto: imago images/Milan Gonda

Korfu: die grünste Insel

Dass eine Insel ihre Schönheit längst nicht nur mit malerischen Stränden begründet, beweist Korfu: Bekannt als grünste Insel Griechenlands, bezaubert das Eiland mit einer besonders üppigen und in allen Grünnuancen blühenden Landschaft. Quer über Korfu und an den schönsten Aussichtspunkten (insbesondere auf der Aussichtsplattform Kaiser’s Throne) entdeckst du immer wieder mal Weitblicke, die dir zeigen: Alles ist hier in eine dichte, saftig-grüne Landschaft gehüllt.

Es lohnt sich deshalb, ein Mietauto zu nehmen und über die Insel zu fahren – von Strand zu Strand und von Dorf zu Dorf. Davon gibt es rund 250 auf Korfu. Auch spannend: ein Tagesausflug nach Albanien. Mit der Fähre dauert die Überfahrt nur eine Stunde!

Korfu mit seiner landschaftlichen Schönheit: Die grünste Insel Griechenlands
Korfu mit seiner landschaftlichen Schönheit: die grünste Insel Griechenlands. Foto: imago images/Westend61

Geheimtipps für den Griechenland-Urlaub

 

Bei mehr als 3000 Inseln in Griechenland gibt es aber noch einige unentdeckte Schätze. Ganz schön viel Auswahl für Urlauber! Korfu, Kreta oder Mykonos kennt jeder – kein Wunder, die Inseln sind traumhaft! Wenn du aber einmal eine Alternative suchst und eine unbekanntere Insel ansteuern willst, dann check mal diese Geheimtipps aus.

Die schönsten Städte Griechenlands: Hauptstadt Athen

Athen ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Vor allem abseits der Sommersaison, in der es in der Stadt richtig heiß werden kann, lohnt sich der Citytrip in die griechische Hauptstadt, gerne auch im Winter. Dann sind die Temperaturen noch immer nicht eisig und die Stadt ist viel leerer. Ideal, um Weltkulturerbestätten wie die Akropolis zu erkunden oder durch die pittoreske Altstadt Plaka von Athen zu bummeln.

Das Wasser ist aber nie weit, auch nicht in Athen. Denn Attika ist flächenmäßig die kleinste Region Griechenlands und der Weg an die Küste kurz. Die wichtigste Station am Wasser ist der Hafen von Piräus, das „St. Tropez von Griechenland“. Hier treffen sich die Reichen und Schönen, aber auch all jene, die auf die griechischen Inseln wollen. Denn Piräus ist der größte griechische Seehafen und hat unzählige Verbindungen ins berühmte Inselmeer der Griechen.

Das Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen ist geschmückt mit zahlreichen Geschäften.
Das Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen ist geschmückt mit zahlreichen Geschäften. Foto: imago images/ANE Edition

Citytrip nach Thessaloniki

Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist völlig anders als Athen – und auch eine Reise wert. Wer einen Roadtrip durch Griechenland macht, sollte hier ein paar Tage einlegen, aber auch ein Citytrip nach Thessaloniki lohnt sich. Die Stadt ist jung, bunt und voller Lebensfreude. Ausgehen wird genauso zelebriert wie gutes Essen und viele Stunden, in denen man Kaffee trinkt und auf den Ozean gucken kann.

Im Großraum Saloniki, wie die Einheimischen ihre Stadt nennen, leben rund eine Million Menschen, somit ist die Stadt der Mittelpunkt der Region Mazedonien. Neben den tollen Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch enorm viel Geschichte zu entdecken: Bauwerke aus der frühchristlichen und byzantinischen Zeit sind über die ganze Stadt verteilt, viele davon als Kulturerbe ausgezeichnet.

Reger Menschenandrang beim Wochenendspaziergang an der Uferpromenade der Hafenstadt Thessaloniki.
Reger Menschenandrang beim Wochenendspaziergang an der Uferpromenade der Hafenstadt Thessaloniki. Foto: imago images/ANE Edition

Urlaubsregion Chalkidiki: Kassandra, Sithonia und Athos

Die wohl bekannteste Urlaubsregion auf dem griechischen Festland ist Chalkidiki mit den berühmten drei „Fingern“. Die drei Landzungen Kassandra, Sithonia und Athos, die in das Ägäische Meer ragen, ziehen jedes Jahr unzählige Urlauber an, sind aber unterschiedlicher, als man denkt. Kassandra gilt als touristische Hochburg, mit wunderschönen Stränden, Hotels und Resorts, aber auch vollen Badeorten. Mehr Ruhe und vor allem viel Natur findet man in Sithonia. Hier gibt es viele Wander- und Radwege.

Der dritte Finger ist der mit der spannendsten Geschichte: Athos und seine Klöster sind weltbekannt. Wer die Mönchsrepublik betreten möchte, muss ein langes Prozedere durchgehen – und ein Mann sein. Denn der heilige Berg Athos verbietet seit mehr als 900 Jahren Frauen den Zutritt. Selbst weibliche Haustiere sind nicht erlaubt. Kleiner Trost: Bei einer Bootstour dürfen weibliche Urlauber immerhin einen Blick auf die Mönchsrepublik werfen – allerdings nur, wenn mehrere Kilometer Abstand gehalten werden.

Lass dich von der griechischen Küche verwöhnen

Die griechische Küche ist mediterran geprägt und kommt nahezu immer frisch auf den Tisch: Die Gerichte sind einfach, schmackhaft und bestehen zumeist aus regionalen Zutaten und liebevollen Traditionen. Viele Einflüsse der griechischen Küche stammen aus vergangenen Zeiten, als Griechenland zum venezianischen oder osmanischen Reich gehörte.

Bei einer griechischen Vorspeiseplatte darf Zaziki auf keinen Fall fehlen.
Bei einer griechischen Vorspeiseplatte darf Zaziki auf keinen Fall fehlen. Foto: imago images/CHROMORANGE

Das warme Klima Griechenlands ist günstig für die Landwirtschaft, die Lage am Mittelmeer ideal für den Fischfang. So sind sonnengereiftes Gemüse und Obst, duftende Kräuter wie Thymian, Minze und Salbei, auf saftigen Wiesen grasendes Vieh und fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte Bestandteile der griechischen Küche.

Griechische Klassiker sind Zaziki, Schafskäse und Oliven genauso wie Moussaka, Souvláki und Dolmades. Griechischer Joghurt mit Honig und ein Gläschen Ouzo runden das griechische Menü ab.