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Urlaub in Dresden: Tipps für einen Städtetrip in die Elbflorenz

Frauenkirche, Zwinger und Semperoper – in Deinem Urlaub in Dresden kannst Du die bekanntesten kulturellen Sehenswürdigkeiten der sächsischen Landeshauptstadt genießen. Neben den drei Berühmtheiten warten jede Menge anderer Highlights darauf, von Dir entdeckt zu werden. In der Kunst- und Kulturstadt kommen auch Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten. Denn einige Viertel gelten als der Treffpunkt schlechthin für Musikliebhaber und tanzwütige Nachteulen. Da die Elbflorenz auch viele spannende Aktivitäten für Kinder bietet, ist eine Städtereise hierher zudem für Familien reizvoll.

So kommst Du in die Kulturstadt

Viele Wege führen Dich bekanntlich an Dein Ziel. Du kannst mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Flugzeug in die Großstadt in Sachsen reisen.

Entscheidest Du Dich für die Anreise mit dem eigenen Auto, fährst Du über die Autobahnen oder Bundesstraßen. Kommst Du aus westlicher oder östlicher Richtung, bringt Dich die A4 in die Landeshauptstadt. Die A13 führt dich aus Berlin und Rostock, also dem Norden, in die Kunst- und Kulturstadt. Sind Magdeburg oder Leipzig Dein Startpunkt, dann braust Du erst über die A14 und wechselst dann auf die A4. Und wenn Du aus Prag anreist, ist die A17 Deine gewählte Strecke, die Dich in Deinen Städteurlaub bringt. In der Innenstadt angekommen folgst Du dem dynamischen Parkleitsystem der Stadt. Das führt Dich direkt zu den Parkhäusern und Parkplätzen.
Je nachdem, von wo aus Du Deine Städtereise startest, kannst Du mit dem ICE-Zug oder anderen Fernreisezügen den Dresdener Hauptbahnhof oder den Bahnhof in der Neustadt ansteuern. Darüber hinaus halten internationale Züge, beispielsweise aus Budapest oder Wien kommend, an den beiden Bahnhöfen. Kommst Du am Hauptbahnhof an, bekommst Du in der Wartehalle einen Vorgeschmack auf die barocken Bauten, die Du hier entdecken wirst. Denn der größte Personenbahnhof der Stadt glänzt – im wahrsten Sinne des Wortes – mit seiner Glaskuppel.

An den beiden genannten Bahnhöfen halten zudem mehrmals am Tag verschiedene Reisebusse. Diese bringen Dich aus deutschen und europäischen Städten in die Elbflorenz. Egal, ob Du Dich zu einer Anreise per Zug oder Bus entscheidest, Du kommst an verkehrsgünstigen Punkten an. Denn trittst Du aus der Eingangshalle heraus, bringen Dich die Straßenbahnen oder Taxen zu Deinem Ziel. Liegt Deine Unterkunft in der berühmten Prager Straße, kannst Du bequem vom Hauptbahnhof zu Fuß dorthin laufen.
Du möchtest mit dem Flugzeug in den Städteurlaub fliegen? Dann landest Du auf dem neun Kilometer nördlich des Stadtzentrums liegenden Flughafen. Ob von Frankfurt, Düsseldorf, München oder aus anderen Städten Deutschlands verkehren Direktflüge in die Großstadt. Aber auch Gäste aus aller Welt landen hier, um die Schönheiten und Wahrzeichen zu bestaunen.

Deinen Städtetrip nach Dresden buchen

Ob eigene Anreise oder Pauschalreise Du kannst Deinen Aufenthalt genau so planen, wie Du es magst. Entscheide Dich, ob Du preisgünstig übernachten möchtest oder Dich in einem Luxus-Hotel verwöhnen lassen willst. Die vielen verschiedenen Unterkünfte lassen Dich Deinen Traumurlaub nach eigenem Geschmack gestalten.

Planst Du in einer größeren Gruppe zu reisen, freue Dich auf attraktive Gruppenrabatte in den meisten Unterkünften. Für sehr große Gruppen empfehlen wir die Buchung mehrerer Zimmer in einem Jugendgästehaus. So wird die Gruppenreise zu einem besonderen Erlebnis, das ein bisschen an vergangene Jugendzeiten erinnert.

H2: So viel kostet ein Urlaub in der sächsischen Landeshauptstadt

Wie viel Geld Du aus Deiner Reisekasse für Deinen Aufenthalt mitnehmen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Reisedauer, Unterkunft und Freizeitprogramm variieren die Kosten. Zum Beispiel liegen die Unterkunftskosten für ein langes Wochenende für zwei Erwachsene in einer Pension bei 100 bis 150 Euro. Wer lieber in einem 5-Sterne-Hotel mit Wellnessbereich eincheckt, zahlt ungefähr das 5-fache.

Tipps für Sparfüchse

Du möchtest in Deinem Städteurlaub möglichst viel erleben, aber möglichst wenig ausgeben? Dann haben wir einen guten Spartipp für dich.

Besorge Dir eine Welcome Card. Beim Kauf hast Du die Wahl aus drei verschiedenen Optionen: der City Card, der Museum Card und der Regio Card. Mit der City Card genießt Du für 19 Euro zwei Tage lang freie Fahrt mit Bus und Bahn. Zudem bekommst Du in auserwählten Restaurants, Museen und Geschäften attraktive Ermäßigungen. Geld sparst Du mit der City Card auch bei bestimmten Stadtführungen und Vorstellungen.
Mit der Museums Card kommst Du zwei Tage lang für einmalige 22 Euro in die bekanntesten Museen und Ausstellungen kostenlos rein. Auch mit dieser Karte winken Dir weitere Ermäßigungen und Rabatte in Geschäften, Vorstellungen, Restaurants und bei Führungen.
Du möchtest in Deinem Städteurlaub auch die Umgebung der Großstadt erkunden? Dann besorge Dir für 21 Euro die Regio Card und fahre einen Tag lang ohne weitere Kosten in den Fahrzeugen von dem Verkehrsverbund Oberelbe durch die Region. Auch mit dieser Option sicherst Du Dir Ersparnisse in ausgewählten Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen.

Die beste Reisezeit für Deine Städtereise

Die Stadt in Sachsen ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die Temperaturen liegen im Sommer bei durchschnittlichen 23° Celsius. Musikliebhaber markieren sich das zweite Maiwochenende. Denn dann wird auf dem berühmten Internationalen Dixieland Festival gerockt. Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, strahlen die hellen Lichter am ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands, dem Striezelmarkt. Ob Sonne und Cocktails im Freien oder Schnee und Glühwein – wir finden: Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme!

Das kannst Du alles erleben

Durch ihre mehr als 800-jährige Geschichte kannst Du in der Stadt erleben, wie Kunst und Kultur miteinander verschmelzen. Darüber hinaus locken im ganzen Stadtgebiet mehrere Parks und Grünanlagen zum Entspannen in der Natur. Auch Kinder lieben einen Städtetrip in die Großstadt. Denn viele Museen sind genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Kulturliebhaber besuchen die Frauenkirche im Herzen der Altstadt und die Semperoper. Letzteres gehört zu den schönsten Opernhäusern weltweit. Weiter geht es zum Dresdner Zwinger direkt nebenan. Dieser ist wohl das bedeutendste Bauwerk des Spätbarocks, in dem Du neben der Gemäldegalerie Alte Meister die umfangreichste Porzellansammlung der Welt bestaunen kannst.

In der Altstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Auch das prächtige Residenzschloss entdeckst Du bei Deinem Altstadtbummel. In seinem Inneren funkeln Gold, Bergkristalle und Diamanten im Grünen Gewölbe, der Schatzkammer des Schlosses, um die Wette.

Brauchst Du eine kurze Verschnaufpause vom Sightseeing, gehst Du in die Prager Straße. Hier kannst Du nach Herzenslust shoppen oder Dich in den Restaurants und Cafés stärken, bevor Du Deine Erkundungstour fortsetzt.

Denn neben dem historischen Stadtkern solltest Du unbedingt die Neustadt besuchen. Hier, am rechten Ufer der Elbe, entdeckst Du den Goldenen Reiter. Später besuchst Du den Kunsthof und lässt den Tag im Szeneviertel Äußere Neustadt ausklingen. In dem Gründerzeitviertel liegen kleine Restaurants neben Kunsthandwerksläden und in den verwinkelten Hinterhöfen wird frisch gezapftes Bier genossen.

Neben den Highlights der Neu- und Altstadt solltest Du Dir auch die farbige Kuppel der Yenzide ansehen und den Großen Garten besuchen. Eingebettet im Großen Garten leben über 2.000 Tiere im Zoo. Du wolltest schon immer einmal sehen, wie ein Auto gebaut wird? Dann auf zur Gläsernen Manufaktur am Rand des Großen Gartens. Hier siehst Du durch eine Glasscheibe wie diese gefertigt werden.

Außerdem empfehlenswert ist ein Besuch der Elbschlösser. Hier genießt Du einen atemberaubenden Blick auf die Elblandschaft. Ebenfalls eine hervorragende Aussicht bekommst Du, wenn Du in die nahe gelegene Schwebebahn steigst. Die älteste Bergbahn der Welt bringt Dich 84 Meter in die Höhe.

Als heimliches Wahrzeichen der Stadt gilt das „blaue Wunder“, eine Elbbrücke, welche die Stadtteile Blasewitz und Löschwitz miteinander verbindet. Bei einem Urlaub in der Barockstadt ist das Überqueren der Brücke ein absolutes Muss.

Bist Du während der Weihnachtszeit in Dresden, gilt ein Besuch des Elbufers und dem Striezelmarkt als Muss unter Städtereisenden. Der berühmte Weihnachtsmarkt lockt mit einigen Superlativen. Denn er ist der älteste Markt seiner Art und beherbergt die welthöchste Stufenpyramide und den größten begehbaren Schwibbogen der Welt.

Familien mit Kindern zieht es in die interaktiven Museen wie das Hygienemuseum oder das Verkehrsmuseum. Zudem freuen sich die Kleinsten über eine Kinderstadtrundfahrt, bei der auch die Großen etwas Spannendes über die Großstadt lernen können. Darüber hinaus bringen eine Trampolinhalle und eine Minigolfbahn jede Menge Spaß in den Familienurlaub.

Eine Stadtrundfahrt auf dem Wasser

Die Elbe hat seit jeher das Stadtbild geprägt und geformt. Schau Dir die Schönheiten und Highlights von einem anderen Blickwinkel an und nimm an einer Tour auf einem historischen Elbdampfer teil. Wenn Du magst, kannst Du über den Wasserweg bis in die malerische Sächsische Schweiz schippern. So verbindest Du Städtetrip mit Naturerlebnis und das auf einer unvergesslichen Schiffsfahrt mit dem Raddampfer.

Schmecken lassen!

Der Berliner liebt seine Currywurst, der Münchner die Weißwurst und der Dresdner? Der schlemmt Eierschecken. Von dem leckeren Kuchen sind nicht nur die Sachsen begeistert, auch der Autor Erich Kästner schwärmte: „Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.“. Neben der dreischichtigen süßen Verführung gibt es noch weitere Spezialitäten, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest!

Zum einen wären da die Weine aus dem Elbtal, die durch ihr besonderes Aroma überzeugen. Zum anderen die leckeren regionalen Bierspezialitäten. Über 310 verschiedene Biersorten stammen aus der Region. Ob Export, Helles, Schwarzbier, Bock, Weizen – kleine und große Brauereien sorgen für den Biergenuss für jeden Geschmack. Zum Bier wird gerne eine Fettbemme gereicht. Wenn es etwas mehr sein darf, auch eine Kartoffelsuppe oder ein Sauerbraten mit Rotkohl.

Als Spezialität zur Weihnachtszeit gehört der Dresdner Stollen wie das „Amen“ in der Kirche dazu. Übrigens: Der Ursprung des leckeren Gebäcks war eher karg. Es bestand lediglich aus Wasser, Mehl und Hefe. Ein Glück, dass ein paar findige Bäcker dem Fastengebäck später Rosinen, Mandeln und andere süße Beigaben untergemischt haben.