Die Nordsee – Wattenmeer, Deiche und erholsame Spaziergänge am Strand

Eine Reise an die Nordsee ermöglicht das Abschalten vom Alltag und den Sprung zurück in die Vergangenheit. Viele Orte sind noch sehr ursprünglich gehalten und haben ihren einstigen Charme bewahrt. Es warten winddurchwehte Dünen, das Wattenmeer, die gesunde salzige Meeresluft, bunte Strandkörbe, Krabbenkutter, Sielhäfen, Leuchttürme und das Erlebnis der Gezeiten. Nirgendwo sonst haben Urlauber die Möglichkeit, die Eigenarten des Meeres so hautnah zu spüren, als wenn Ebbe und Flut sich abwechseln und es möglich ist, über den Meeresgrund zu spazieren. Es lohnt sich, den Nordseeurlaub entweder in den Küstenstädten und verschlafenen Orten auf dem Festland zu planen oder auf einer der beliebten Nordseeinseln.

Die Anreise an die Nordseeküste

Die Nordseeküste ist ein beliebtes Urlaubsziel, besonders in den milden Sommermonaten oder im Winter, wenn die Wellen in ihrer Bewegung zu Eis erstarren. Die Reise dorthin garantiert dir Erholung, nicht nur wegen der Wattwanderung oder dem Schlendern durch malerische Gassen und Häfen, sondern auch durch ein umfangreiches Angebot an Wellness. Direkt am Wasser liegen zahlreiche Seebäder, während auch die Küstenorte mit grünen Wiesen und weißen Sandstränden einen faszinierenden Ausblick auf die Landschaft gestatten.

Das Nordseemeer ist umgeben von Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Norwegen, England, Schottland und Frankreich. Daneben gehören einige Inselgruppen dazu, darunter Sylt mit dem Roten Kliff bei Kampen, die „friesische Karibik“ Föhr oder Helgoland mit seinen vielen Krabbenkuttern und Sandsteinfelsen. Die Unterkünfte sind vielseitig als Hotel, Pension, Ferienwohnung und Ferienhaus zu buchen. Bei reisereporter findest du ein umfangreiches Angebot der schönsten Urlaubsorte, von Bremerhaven bis Ostfriesland.

Die Anreise ist mit dem Auto, mit der Bahn, dem Bus oder mit dem Flugzeug möglich. Auf das Eiland setzen darüber hinaus Schiffe und Fähren über. Es gibt Flughäfen auf der Insel Sylt, auf Helgoland, Husum und Aventoft und kleinere Flugplätze auf Föhr oder in Heide-Büsum. Bequem und staufrei ist die Fahrt mit dem Zug, wobei auch regionale Bahnverbindungen von Hamburg aus oder zwischen Husum und Sankt Peter Ording genutzt werden können. Wenn der Erlebnisurlaub etwas früher beginnen soll, empfiehlt sich die Anreise mit dem Schiff. Das ist auch mit einer Autofähre möglich, um das eigene Fahrzeug sicher zu transportieren. Auf Helgoland gibt es gleich mehrere Häfen, die täglich angesteuert werden.

Die beste Reisezeit für den Nordseeurlaub

Zwar ist das Wattenmeer eine der Hauptattraktionen für viele Touristen, die Nordsee ist jedoch auch mehr als nur der Wechsel der Gezeiten. Es gibt Salzwiesen, Dünen, urzeitliche Geestkliffe und eine Vielzahl an Tieren zu entdecken. Die Badezeit beginnt im Juni und dauert bis Ende August an. Aber auch im Mai oder im September sind die Temperaturen milder und versprechen eine angenehme Reisezeit.

Die Nordseeküste unterliegt dem Einflussbereich des Golfstroms und der Westwindzone. Entsprechend herrschen in den Herbst- und Wintermonaten starke Winde, die auch im Sommer zu spüren sind und die höheren Temperaturen angenehm herunterkühlen. Für den Familienurlaub oder den Urlaub mit Hund ist die Anreise im Frühling und Sommer empfehlenswert. Es gibt zahlreiche Hundestrände vor Ort und die schroffere Küste vermittelt noch einmal eine andere Erfahrung als die weitläufigen Nordseestrände. Stürmisch und regnerisch ist es außerhalb der Saison, während die ersten Wattwanderungen schon Ende April angeboten werden.

Tipps für die Buchung der schönsten Locations

In der Hochsaison sind vor allem Familien mit Kindern und viele Erholungssuchende an den Nordseestränden zu finden. Romantiker fahren eher in der Nebensaison, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen und am leeren Strand entlangzuschlendern. Für die ganze Familie lohnt sich das Buchen eines Ferienhauses direkt am Wasser. Die Ferienwohnung ist neben der Hotelbuchung eine weitere nordseetypische Alternative und erlaubt mehr Privatsphäre und Abgeschiedenheit.

Bei reisereporter findest du eine breite Auswahl der schönsten Locations, um komfortabel und gemütlich unterzukommen. Möglich ist das direkt im Zentrum der Städte, am Hafen oder am Wasser. Idyllisch sind die Seebäder und Inselorte, aber auch die kleineren Fischerdörfer an der Festlandküste. Für die Nordseereise lohnt es sich, das Hotel im Voraus zu buchen und eine Urlaubszeit von ein oder zwei Wochen einzuplanen. Wenn du abseits der Erholung etwas erleben möchtest, fährst du am besten zu den Zeiten, in denen es viele Events, Feste und Veranstaltungen gibt, beispielsweise das Föhrer Jazz-Festival im August oder die Muscheltage auf Amrum im September.

Reisen an die Nordseeküste – Kosten, Preise und Spartipps

Ein Nordsee-Badeurlaub ist mit den typischen Kosten für Anfahrt, Hotel und Verpflegung verbunden. Teure Inselregionen kosten pro Nacht über 120 Euro, während die Ausgaben überschaubarer sind, wenn die Reise frühzeitig und direkt für eine Woche gebucht wird. In Deutschland finden Touristen an der Küste die eine oder andere preiswerte Pension, während die Nordfrieseninseln auch das gehobene Ambiente in Luxushotels mit Wellnesseinrichtungen und Spa bieten.

Einsparungen sind auf vielen Wegen möglich, besonders in den kleineren Fischerorten oder bei einem Urlaub außerhalb der Saison. Ansonsten können Urlauber mit mehreren Personen Ferienhäuser mieten oder in privat vermieteten Ferienwohnungen unterkommen. Auf reisereporter ist das eine oder andere Schnäppchen zu finden, um Pauschalreiseangebote oder Last Minute zu nutzen. Den günstigen Urlaubsspaß gibt es auf Nordseeinseln wie Pellworm mit einer Übernachtung in Häusern ab 80 Euro. Auch bei der Anfahrt lässt sich etwas Geld sparen, wenn du mit dem Bus oder der Bahn kommst.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bleibt das Schauspiel der Gezeiten. Der gesamte Landschaftsbereich öffnet sich bei Ebbe zweimal am Tag und legt den Meeresboden frei. In dieser Zeit sind Spaziergänge über mehrere Kilometer möglich, bis die Flut den Grund dann wieder mit Meerwasser überspült. Teilweise erstreckt sich das größte zusammenhängende Wattgebiet über 500 Kilometer und reicht von Deutschland bis nach Dänemark. In diesem einzigartigen Ökosystem kannst du abwechslungsreiche Landschaftsformen von Dünen, Sandbänken und Salzwiesen erleben.

Neben dem Strandaufenthalt lässt sich in den Nordseebereichen viel unternehmen. Es gibt einige interessante Museen, darunter das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven oder das Ostfriesische Teemuseum in Norden. Beliebte Ausflugsziele stellen der Pilsumer Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert und die „Dicke Berta“ in Cuxhaven dar.

Auf dem Sylter Eiland ist das Rote Kliff eine Attraktion, die zu jeder Tageszeit eine andere Farbgebung zeigt und besonders gegen Abend in ein intensives Rot übergeht. In Wangerooge fährt eine Schmalspurbahn, auf Baltrum grasen Rehe statt Schafe und auf Föhr gibt es sogar Nichtraucherstrände. In Helgoland ragt eine mächtige Steilküste aus dem Wasser, in Norddeich ist es möglich, Robben zu beobachten und in Friedrichskoog kannst du die dortige Seehundstation besuchen.

Die besten Urlaubsorte

Urlauberinnen und Urlauber haben für ihre Fahrt an die Nordsee die Wahl zwischen dem Festland und den Inseln. Fast alle Urlaubsorte bieten die frische Brise und das Meeresrauschen, die Anreise mit Hund oder das Ferienhaus für die ganze Familie. Auf dem Festland gibt es malerische Fischerorte, charmante Hafenstädte und weitläufige Sandstrände. Beliebt sind Nordfriesland mit den vielen Deichen und Luftkurorten und Städte wie Husum als Hafenstadt und einstigem Aufenthaltsort des Schriftstellers Theodor Storm. Gerne wird Sankt Peter Ording mit seinen weißen Stränden und zahlreichen Events besucht, das exklusive Seebad Cuxhaven oder der Kurort Norddeich. In Norwegen wartet das schöne Bergen mit Hafen und zauberhafter Altstadt, während im dänischen Skagen die Möglichkeit besteht, die Nordsee und die Ostsee gleichzeitig zu erleben.

Die Inseln haben ihren eigenen Charme. Sylt gilt als Insel der Reichen und ist ein Paradies aus Sand, Brandung und Abendsonne. Hier kannst du das Rote Kliff bewundern oder das Schlickwatt im Osten. Die Insel Föhr besitzt ein sehr mildes und durch den Golfstrom begünstigtes Klima, dazu viele weiße und ewig lange Sandstrände. Norderney gehört zu den Ostfriesischen Inseln und verzaubert durch die einmalige Dünenlandschaft. Auf Amrum warten wandernde Sandbänke und mystische Nebelstrände. Wenn du spektakuläre Naturphänomene und schroffe Steilküsten magst, kannst du die Nordsee in Großbritannien bereisen. In Belgien und Holland gibt es mondäne Seebäder. Beliebt ist auch Zeeland mit seinen Sanddünen und hohen Deichen.

Die schönsten Strände

Der Strandkorb ist das Symbol der Nordsee und in vielen Strandbereichen zu finden. Gegenüber der Ostsee ist das Meer wilder, größer und ungestümer. Dennoch liegen im Sommer die Wassertemperaturen bei 20 Grad Celsius. Wenn die See bisweilen auch tobt und schäumend auf Kliffe und Felsen trifft, kann sie zu anderen Zeiten sehr ruhig und sanft sein.

Die meisten fahren in den Nordseeurlaub, um die Sandstrände zu genießen, die dort teilweise kilometerlang sind und einen entspannenden Spaziergang ermöglichen. Es gibt belebte und ruhige Strände mit karger Dünenlandschaft oder grüner Vegetation. Malerische Strände sind „Buhne 16“ oder der „Lister Ellenbogen“ auf dem Eiland Sylt, das Nordbad in Borkum, „Duhnen“ in Cuxhaven, die weißen Dünen von Norderney, die „Familienlagune Perlenbucht“ in Büsum, der Friesenstrand in Butjadingen oder der vernebelte Amrumer „Kniepsand“. Eine der längsten Sandbänke findest du auf der kleinen Insel Juist.

Gastronomie und Küche

Speisen können Urlauberinnen und Urlauber in den zahlreichen Restaurants, in denen auch typische regionale Gerichte angeboten werden. Das nordische Ambiente mit hausgemachten traditionellen Speisen garantiert ein kulinarisches Erlebnis. Natürlich fehlen Fisch und Meeresfrüchte auf keiner Karte, während auch deftige Fleischgerichte, Suppen und Eintöpfe dazugehören. Beliebte Speisefische sind Heilbutt, Schellfisch, marinierter Lachs, Hering, Seezunge oder die Büsumer Krabben. Zu den klassischen Fleischgerichten zählt das „Old Eeten“, ein gigantischer Teller mit Rippchen, Eisbein und Würsten. Außerdem gibt es köstliches Wild mit Rot- und Weißkohl oder Grützwurst und Kassler mit Grünkohl.