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Köln: die Top-Sehenswürdigkeiten der Metropole am Rhein

Weltoffen und modern, das ist „Kölle“. Die Domstadt am Rhein ist vor allem für ihren Karneval bekannt, hat aber noch viel mehr zu bieten. Für einen Städtetrip am Wochenende oder einen Kurzurlaub sind sowohl das Stadtzentrum als auch die Stadtviertel – von den Kölnerinnen und Kölnern liebevoll „Veedel“ genannt – zu empfehlen.

Anreise nach Köln

Die Domstadt ist sowohl in NRW als auch bundesweit gut angebunden und ist daher gut per Bahn zu erreichen. Natürlich ist aber auch eine individuelle Anreise mit dem Auto möglich. In diesem Fall muss man allerdings mit Gebühren für den Parkplatz rechnen. Gerade in der Innenstadt solltest du unter Umständen außerdem etwas Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.

Wer aus dem Ausland oder Städten wie Berlin oder München anreist, peilt häufig den Flughafen Köln/Bonn oder den Flughafen Düsseldorf an.

Buchung

Du möchtest in die lebendige Metropole reisen und dir einen Eindruck von der dortigen Lebensart verschaffen? Dann lohnt es sich, sowohl die Angebote diverser Urlaubsportale als auch die Direktpreise der Hotels zu vergleichen. Besonders beliebt bei Besucherinnen und Besuchern sind Viertel wie die Altstadt (Nord und Süd), Ehrenfeld, Nippes, aber auch Deutz.

Für eine Städtereise bietet sich natürlich ein Hotel in Innenstadtnähe an, es gibt aber auch viele gute Unterkünfte in den verschiedenen Veedeln. Meist sind diese gut angebunden, sodass du in deinem Urlaub schnell herumkommst und auf nichts verzichten musst.

Kosten und Spartipps

Kosten sparen kannst du während deines Urlaubs vor allem durch die Wahl eines günstigen

Hotels oder Hostels, aber auch, indem du beim Ausgehen sparst. Günstige Kneipen und Restaurants findest du vor allem außerhalb der Innenstadt in den Veedeln. Bierliebhaber seien unbesorgt: Der innerstädtische Kölschpreis ist niedriger als überall sonst in Deutschland.

Empfehlenswert sind auch die Hostels vor Ort, die sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richten. Hier gibt es durchschnittlichen bis hohen Komfort zum kleinen Preis. Außerdem hast du die Möglichkeit, interessante Leute aus aller Welt kennenzulernen.

Die beste Reisezeit

Echte Karnevalisten werden auf die Frage nach der besten Reisezeit sagen, diese sei in der Karnevalswoche im Februar oder März. Für alle, die den rheinischen Karneval erleben wollen, ist das ein guter Tipp. Für weniger am Feiern interessierte Besucher eignen sich die Sommermonate von Juli bis September gut für einen Abstecher in die Rheinmetropole. In dieser Zeit ist nicht nur das Wetter schöner und beständiger, sondern es finden auch einige Open Airs und sonstige Outdoor-Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet statt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die trubelige Metropole ist mit etwas mehr als einer Million Einwohnern offiziell – und sehr zum Stolz der Kölnerinnen und Kölner – Millionenstadt. Trotzdem kannst du einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einer Rundtour an einem Tag ablaufen. Wer weniger Zeit hat, kann die ein oder andere Station natürlich auslassen.

- Der Dom: Der Dom gilt als bekanntestes Architekturdenkmal Deutschlands und ist das Wahrzeichen der Stadt. Mit seinen zwei 157 Meter hohen Türmen gibt die Kathedrale ein beeindruckendes Bild ab. Sehenswert ist aber auch das Innere der Kirche, in dem sich unter anderem der Dreikönigenschrein befindet.

- Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke: Die „Liebesschlösser“ verliebter Paare zieren die Pfeiler der Hohenzollernbrücke und geben ein tolles Fotomotiv ab. Während man von der Domplatte aus über den Fluss schlendert, hat man außerdem einen tollen Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende Ufer.

- Triangle: Das Bürohochhaus ist markantes Wahrzeichen der rechtsrheinischen Stadtteile und bekannt für seine 360-Grad-Aussichtsplattform in 103 Metern Höhe. Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht auf den Dom und das linke Rheinufer, aber auch auf den rechtsrheinischen Teil der Stadt. Bei gutem Wetter kann man sogar Düsseldorf und das Siebengebirge erkennen.

Sonstige Highlights

Gut zu wissen: Die Rheinmetropole ist weniger für ihre Architektur, schicke Gebäude oder Statuen bekannt. Stattdessen haben Besucherinnen und Besucher die Chance, das echte Lebensgefühl der Einheimischen zu erleben. Dieses zeichnet die Stadt nämlich auch abseits vom Karneval aus. Neben Schunkeln und Karnevalslieder singen kann man in der Rheinmetropole auch herrlich essen, entspannen, bummeln und shoppen. In den zahlreichen Museen der Stadt lernen Kunst-, Kultur- und Geschichtsinteressierte außerdem neue Dinge und tauchen in spannende Ausstellungen ein.

- Rheinpark: Der 40 Hektar große Park liegt zwischen Mülheim und Deutz direkt am Fluss. Gerade in der warmen Jahreszeit eignet sich die Anlage mit ihren riesigen Rasenflächen ideal zum Ausspannen oder für Sportarten wie Joggen, Inlinern oder Fußball. Unter der Zoobrücke finden vor allem Familien ein umfangreiches Freizeitangebot. Neben Minigolf und Mini-Kartfahren gibt es hier einen Spielplatz und eine Skateranlage.

- Rhein-Seilbahn: Im Rheinpark befindet sich auch die Seilbahn, die ihren Fahrgästen bei der Fahrt über den Fluss ein herausragendes Panorama bietet. Aus- oder Einstiegspunkt ist die Station unmittelbar neben der Claudiustherme. Von dort aus kommt man mit der Gondel bis zur Station am Zoo auf der anderen Rheinseite.

- Claudiustherme: Die historische Therme befindet sich auf der linken Rheinseite und lädt in ihren elegant gehaltenen Innenräumen zum Baden und Saunieren ein. Neben mehreren Badebecken und Whirlpools gibt es einen ausgedehnten Sauna- und Liegebereich (In- und Outdoor) mit verschiedenen Aufgüssen.

- Schokoladenmuseum: Im berühmten Museum auf einer Halbinsel am Rheinauhafen erfährst du alles zu Herkunft und Geschichte der Schokolade. Außerdem gibt es eine Dauerausstellung zur Frage, wie Schokolade heute produziert wird. Während des Museumbesuchs dürfen große wie kleine Besucherinnen und Besucher sogar ab und zu naschen.

- Rheinauhafen: Beim Rheinauhafen handelt es sich um eine ehemalige Hafenanlage im Süden. Heute wird das Gebiet als Wohn-, Büro- und Gewerbegebiet genutzt, außerdem lässt sich hier herrlich am Fluss und zwischen den bekannten Kran-Hochhäusern flanieren. Für die Kleinen gibt es mehrere Spielplätze und (im Sommer) Eisstände. Wer Interesse an einer kleinen Wanderung bis Rodenkirchen hat, kann den Rheinauhafen als Ausgangspunkt in Richtung Süden nutzen. Man benötigt für die Strecke etwa eine bis eineinhalb Stunden.

- Phantasialand in Brühl: Nur etwa 30 Autominuten von der Großstadt entfernt befindet sich der Vergnügungspark Phantasialand. Spaß für die ganze Familie ist hier durch Achterbahnen und sonstige Attraktionen garantiert. Wem beim Gedanken an eine Fahrt auf der Achterbahn schlecht wird, der hat bei spektakulären Shows die Chance, in einzigartige Fantasiewelten abzutauchen.

- Mediapark: Der Gewerbepark in der Neustadt bietet neben einer optimalen Anbindung an den ÖPNV modernste Architektur und Technik. Kinobegeisterte kommen im größten Kino der Stadt, dem „Cinedom“ unter. Außerdem locken Ausstellungsflächen und Veranstaltungsräume sowie zahlreiche Shops und Kioske. Darüber hinaus gibt es hier einen reichen Mix an Restaurants aus aller Welt.

- Rheinpromenade: Die Rheinpromenade bietet tolle Impressionen und gehört zu den gerade im Sommer von Einheimischen und Touristen sehr gut besuchten Orten in der Rheinstadt. In einigen Bereichen – gerade der Abschnitt unterhalb der Altstadt – kann es deshalb zeitweise sehr voll werden. Ein Besuch lohnt sich trotzdem: Schließlich kann man hier nicht nur den Blick auf den Fluss und das Deutzer Ufer, sondern auch ein Kölsch in einer der vielen Kneipen und Restaurants genießen.

- Schiffstour: Auch eine Schiffstour oder Rundfahrt auf dem Rhein zählt zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Zahlreiche Schifffahrtsunternehmen laden dazu ein, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Die Besucherinnen und Besucher haben die Qual der Wahl zwischen eindrucksreichen Panoramafahrten, spannenden Hafenrundfahrten oder Ausflügen ins romantische Rheintal.

- Bummeln in der Altstadt: Die verträumten Gässchen und quirligen Plätze des historischen Teils der Innenstadt sind wirklich sehenswert und ein Muss für alle Besucherinnen und Besucher. Ein hübsches Gebäude reiht sich hier an das nächste. Zwischendrin findet man gemütliche Brauhäuser, in denen man sich mit einer herzhaften Mahlzeit stärken kann.

- Shopping auf der Schildergasse und Hohe Straße: In diesen beiden Straßen ist immer etwas los, gerade an Freitagen und Samstagen ist es hier häufig brechend voll. Besser ist es also, diese Shopping-Hotspots zu weniger frequentierten Zeiten aufzusuchen. Dafür wirst du mit einer großen Auswahl an Geschäften und Modeketten belohnt.

- Shopping im Belgischen Viertel: Abseits vom Mainstream bist du im illustren Belgischen Viertel unterwegs. Rund um den Brüsseler Platz gibt es nicht nur zahlreiche Künstlerateliers, sondern auch viele kleine Läden, die außergewöhnliche Produkte – von Accessoires über Designermode bis hin zu nachhaltigen Lebensmitteln – anbieten. Vor allem junge Menschen und Junggebliebene sind hier unterwegs. Wer sich nach dem Shopping-Trip ausruhen will, kehrt in eines der schicken Lokale auf der Aachener Straße oder ihren Nachbarstraßen ein. Selbst wenn du nur etwas trinken willst, bist du hier gut aufgehoben. In einer der Außengastronomien auf dem Bürgersteig sitzend, kann man nämlich herrlich Leute beobachten, die sich zum Kaffee oder Kölsch treffen.

Typisch rheinländische Küche

Nicht umsonst ist die Domstadt für ihre gemütlichen Brauhäuser bekannt. Hier gibt es deftige bis süße Spezialitäten des Rheinlands wie Himmel un Äd, Rievkooche oder Soorbrode. Nicht zu vergessen ist das im Stadtgebiet gebraute Bier, das in 0,2-Liter-Gläsern (auch Kölschstangen genannt) ausgeschenkt wird. Altbier dagegen findet man in der Nachbarstadt Düsseldorf.

- Himmel un Äd (Himmel und Erde): Kartoffelstampf mit Blutwurst und Apfelmus

- Reibekuchen (Rievkooche)

- Soorbrode (Sauerbraten): traditioneller Schmorbraten (rheinische Version mit Pferdefleisch und Rosinen in der Sauce)

- Ähzezupp (Erbsensuppe)

- Grünkohl mit Mettwurst

- Halver Hahn (Halber Hahn): Scheibe Schwarzbrot mit Butter und Käse

- Kölsche Kaviar: Portion Blutwurst mit Roggenbrötchen