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Warum Urlaub im Harz?

Mystische Wälder, bizarre Felsen, jahrtausendealte Moore, und der majestätische Brocken: Im Harz erlebst du eine sagenumwobene Bergwildnis mitten in Deutschland.

Karte der Sehenswürdigkeiten im Harz

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Der Harz – Natur, Weltkulturerbe und Sport in der Mitte Deutschlands

Der Harz ist deutlich mehr als nur ein deutsches Mittelgebirge. Jahrtausendealte Bau- und Kulturdenkmäler finden sich heute zwischen hochmodernen Sportstätten und Wellnesseinrichtungen wieder. Luxushotels sind ebenso zu finden wie einfache Unterkünfte in den Bergen für Wanderer. Das bedeutet Urlaub für jeden Geschmack in grandioser Natur.

Die zentrale Lage sorgt für eine kurze Anreise

Die geografische Mitte Deutschlands ist von vielen Orten im Harz nur einen Katzensprung entfernt. Für die meisten Urlauberinnen und Urlauber heißt das, die Anreise ist kurz und komfortabel zu bewältigen. Das macht den Harz besonders attraktiv für Kurzurlaube und auch für Treffen, deren Teilnehmer aus verschiedenen Regionen anreisen wie zum Beispiel bei Familienfeiern, Tagungen oder Weiterbildungsveranstaltungen. Viele Hotels im Harz sind daher auf solche Gäste und Veranstaltungen bestens vorbereitet.

Die größeren Städte wie Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode und Halberstadt haben eigene Bahnhöfe mit Zugverbindungen in alle Regionen Deutschlands. Kleinere Städte im Oberharz sind von dort mit dem regionalen Busverkehr zu erreichen. Einige liegen auch auf den Routen der Fernbuslinien.

Mit dem Auto ist der Westharz am besten über die A2 zu erreichen, von der in Braunschweig die Autobahn A36 abzweigt. Über die A36 und die A369 bist du in einer guten halben Stunde am Autobahndreieck Bad Harzburg. Am Südrand des Harzes liegt Göttingen an der A7. Von dort führt die Bundesstraße B27 bis nach Blankenburg in Sachsen-Anhalt durch den ganzen Harz. Im Norden des Harzes befindet sich Halberstadt, das sich als Tor zum Harz versteht und an der Bundesstraße B6 liegt. Sie führt von Bremen nach Hannover und durchquert den Harz in östlicher Richtung bis sie auf die A14 nach Magdeburg, Leipzig und Halle trifft. An der B6 liegen Goslar, Oker, Bad Harzburg, Vienenburg, Wernigerode und Quedlinburg.

Diese Optionen haben Reisende, die Ferien im Harz buchen wollen

Reisende haben eine große Auswahl an Unterkünften: Einfache Hotels finden sich genauso zahlreich wie komfortabel ausgestattete Häuser und moderne Resorts mit Wellnessbereich. Einfache Frühstückspensionen sind inzwischen rar, doch es gibt noch einige, in denen der ursprüngliche Charme der historischen Kurbäder erhalten blieb. Am beliebtesten sind Ferienwohnungen und Ferienhäuser wie zum Beispiel in den neuen Wohnparks in Schierke oder in Torfhaus.

Individualisten sind mit einer Buchung für Übernachtung plus Frühstück am besten versorgt. Der Harz bietet eine hervorragende touristische Infrastruktur, zu der auch eine große Anzahl gastronomischer Einrichtungen gehört, sodass selbst bei Ausflügen niemand unterwegs Hunger leiden muss.

Wer sich abends eine Mahlzeit wünscht und dafür nicht noch nach einem Restaurant Ausschau halten möchte, bucht einfach Halbpension und überlässt alles andere den Gastgebern im Hotel. Die meisten Häuser servieren deutsche und internationale Küche sowie Harzer Spezialitäten.

Selbstversorger können sich rund um die Uhr nach ihren eigenen Wünschen richten. Einkaufsmöglichkeiten bestehen in nahezu jeder Ortschaft und jede Stadt im Harz verfügt über mehrere Supermärkte, wo sich Feriengäste mit Verpflegung für das Ferienhaus oder die Ferienwohnung eindecken können.

Selbstverständlich gibt es auch All-inclusive-Angebote für alle, die sich völlig entspannen und rundum verwöhnen lassen möchten. Sie sind überwiegend in größeren Hotelanlagen zu finden.

Der Harz ist noch vergleichsweise kostengünstig

Auch wenn das Preisniveau für Ferien im Harz sich in der jüngeren Vergangenheit geringfügig erhöht hat, gehört das Mittelgebirge noch immer zu den Ferienregionen mit mittlerem Preisniveau. Dienstleistungen sind hier weniger gut bezahlt, sodass gerade personalintensive Leistungen wie die der Gastronomie Preise aufweisen, die überwiegend etwas unterhalb des Durchschnitts liegen.

Andere Ausgaben, die für Reisebudgets typisch sind, wie der Besuch von Sport- und Freizeiteinrichtungen bewegen sich im Harz im üblichen Rahmen. Ebenso sind die Unterbringungskosten in sehr neuen, gut ausgestatteten Hotelbetrieben weder höher noch niedriger als in vergleichbaren Gegenden.

Zu beachten ist, dass in den meisten Gemeinden eine Kurabgabe zu zahlen ist. Für etwa zwei Euro pro Tag erhalten Urlaubsgäste dafür ein umfangreiches Ticket- und Bonusheft oder eine Kurkarte. Damit lassen sich zum Beispiel der öffentliche Nahverkehr und ähnliche Einrichtungen vergünstigt oder kostenlos nutzen.

Sparfüchse werden sich im Harz wohlfühlen

Das Mittelgebirge bietet seinen Besuchern eine große Anzahl von Möglichkeiten, einen kostenbewussten Aktivurlaub zu verbringen, ohne auf das übliche Urlaubsvergnügen verzichten zu müssen. Die attraktive Natur des Harzes eignet sich perfekt für Unternehmungen, die nicht viel oder gar kein Geld kosten. Du kannst eine Wanderung oder im Winter eine Ski-Langlauf-Tour unternehmen, die dich den ganzen Tag beschäftigt und mit unglaublichen Ausblicken belohnt. Wer sich für einen kleinen Obulus ein Mountainbike mietet, hat ebenfalls endlose Landschaften und idyllische Bergpanoramen inklusive.

Ein besonderer Tipp ist die „Harzer Wandernadel“. Diese Anstecker erhalten Wanderer, die sich genügend Stempel von 222 Stempelstellen entlang der Harzer Wanderwege im Wald erwandert haben. Das Sammelheftchen für die Stempel ist an allen Tourist-Infos erhältlich sowie in vielen Geschäften. Es kostet nur ein paar Euro und wer genügend Stempel hat, erhält dort auch seine Wandernadel. Kinder lieben dieses Sammelspiel, das zeitlich unbegrenzt gilt. Wer also nicht genügend Stempel schafft, kommt im nächsten Urlaub einfach noch einmal.

Eine weitere Möglichkeit, viel Geld zu sparen, sind die unzähligen Ferienwohnungen und Ferienhäuser für Selbstversorger. Gerade für Familien mit Kindern oder kleinere Gruppen ist auf diese Weise die Unterbringung genauso preiswert wie die Verpflegung.

Die beste Reisezeit für den Harz ist das ganze Jahr

Die Berglandschaften des Harzes inklusive des höchsten Berges, des Brockens, sind in allen Jahreszeiten gleichermaßen reizvoll. Im Frühjahr und im Herbst herrschen gemäßigte Temperaturen, die sich perfekt zum Wandern eignen. Im Sommer ist es in den höheren Berglagen meistens zwei bis drei Grad kühler als in der Ebene, sodass – von außergewöhnlichen Hitzeperioden abgesehen – selten Temperaturen über 30 Grad Celsius herrschen.

In der kalten Jahreszeit dreht sich im Harz alles um Wintersport. Skigebiete finden sich neben Rodelbahnen und Eishallen. In Braunlage auf dem Wurmberg gibt es sogar eine Sprungschanze. Einige Pisten werden bereits mit Kunstschnee versorgt. Deshalb ist die einzige Zeit im Jahr, die sich weniger gut für Ferien im Harz eignet, der Monat November. Im November macht ein großer Teil der Harzer Tourismusbetriebe selbst Ferien, sodass viele Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen geschlossen sind.

Die Sehenswürdigkeiten des Harzes erzählen die Geschichte der Region

Häufig vertreten unter den Sehenswürdigkeiten sind zum einen Burgen und Schlösser und zum anderen Bergwerke. Einige Burgen gehen bis auf das Mittelalter zurück, so zum Beispiel die nur noch in Ruinen erhaltene Harzburg, das Wernigeröder Schloss und auch die durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Kaiserpfalz in Goslar. Ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört das dortige Bergwerk Rammelsberg. Einige Stollen sind dort zu besichtigen.

Zu Bergen, Bergwerken und Stollen gehören zwangsläufig auch Tropfsteinhöhlen. Besonders bekannt sind die Höhlen in Rübeland, wo einige der letzten Grottenolme der Welt leben. Eine weitere berühmte Tropfsteinhöhle befindet sich heute in Bad Grund. Die Iberger Höhle ist umgeben von einem Kalkberg, der einmal vor der Küste Madagaskars lag und durch die Kontinentalverschiebung in den Harz kam. Das Besucherzentrum der Tropfsteinhöhle zeigt außerdem verschiedene Ausstellungen und ist ein wahrer Besuchermagnet.

Die ohne Zweifel wichtigste Sehenswürdigkeit im Harz ist von vielen Orten aus allerdings unübersehbar: der Brocken, mit 1.141 Metern der höchste Berg Norddeutschlands. Hinauf kommst du zu Fuß, mit dem Rad oder mit der Brockenbahn. Die dampfbetriebene historische Schmalspurbahn fährt von Schierke aus auf den Brocken. Mit dem Auto auf den Brocken zu fahren ist nicht möglich. Ebenfalls auf einem Berg liegt der Hexentanzplatz in Thale, der besonders zur Walpurgisnacht viele Besucher und Besucherinnen anzieht. Mutige fahren mit der Gondelbahn, die einzelne Kabinen mit Glasboden hat, hinauf.

Die schönsten Orte für Ferien im Harz

Etliche kleine Städte und Ortschaften im Harz haben historische Innenstädte, deren Fachwerkbauten liebevoll restauriert und herausgeputzt wurden. In Quedlinburg im Nordharz beispielsweise wurde die gesamte Altstadt mit Schloss und Stiftskirche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ähnlich hübsch anzusehen ist die Altstadt von Wernigerode, über der hoch oben auf dem Berg das Schloss thront.

Bad Lauterberg verfügt über eine lebhafte Innenstadt mit Fußgängerzone zum Bummeln, einen sehr gepflegten Kurpark, einen Hausberg mit Sessellift, ein Spaßbad und eine der größten Talsperren – die Odertalsperre gehört zum Stadtgebiet. Hotelanlagen und Ferienwohnungen sind reichlich vorhanden.

Im Winter spielen sich die meisten Outdoor-Aktivitäten im verschneiten Oberharz ab. Zwischen Braunlage, Altenau, Sankt Andreasberg und Torfhaus warten nicht nur beschauliche Berggemeinden, Pisten, Loipen und Rodelbahnen auf ihre Gäste, sondern auch die unterschiedlichsten Herbergen.

Die Stadt Bad Harzburg bietet zahlreiche Urlaubsquartiere und Touristenattraktionen. Neben der Burgruine erwarten Besucher und Besucherinnen hier eine Soletherme, eine Seilbahn auf den großen Burgberg, den Baumwipfelpfad, einen Seil-Kletter-Garten, die Galopprennbahn und jedes Jahr im August das Salz- und Lichterfest. Hinzu kommen Golf-, Tennis- und Minigolfplatz sowie zwischen November und Februar eine Eislaufbahn.

Die Harzer Talsperren und Stauseen sind fast ein Binnenmeer

Das Anlegen von Stauseen im Harz hing ursprünglich mit dem Bergbau zusammen. Dazu wurde viel Wasser und Holz benötigt. Um Stämme gefällter Bäume aus den reichen Wäldern des heutigen Nationalparks Harz zu transportieren, wurden bereits Flüsse und Seen gestaut. Das System der Oberharzer Wasserwirtschaft besteht heute aus zahlreichen Talsperren, die teilweise untereinander verbunden sind. Zu den wichtigsten Wasserstraßen im Harz gehören die Oder, die Oker, die Gose, die Bode, die Radau und die Ilse.

Auf den Stauseen geht es im Sommer zu wie an jedem größeren Binnengewässer – Schwimmen, Paddeln oder Segeln sind vielerorts möglich. An der größten Talsperre, der Rappbodetalsperre, gibt es weitere Highlights: die kurzfristig längste Hängebrücke der Welt, Bungeesprünge von der Brücke und Wallrunning an einer Nebenstaumauer.

Fast alle Stauseen sind umsäumt von Wanderwegen. An einigen gibt es sogar vollständige Rundkurse. Diese Wege sind oft auch Wirtschaftswege der Wasserwerke und deshalb asphaltiert – das perfekte Revier für Skater und Skaterinnen.