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Urlaub in Kopenhagen: eine nachhaltig und kulturell geprägte Stadt

Kopenhagen ist eine Vorreiterstadt in Sachen Umweltschutz, die dir viel zu bieten hat. Die Hauptstadt von Dänemark ist auch als Fahrradstadt bekannt, da du gut ausgebaute Radwege anstelle von Autos vorfindest. Welche interessanten Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Besonderheiten und Attraktionen dir auf deiner Reise begegnen, stellen wir dir mit den folgenden Tipps vor.

So reist du nach Kopenhagen

Kopenhagen gehört zu den beliebtesten Städtereisen der Welt. Hierher gelangst du gut mit dem Auto oder einem Camper. Von Hamburg aus benötigst du rund fünf Autostunden, von Flensburg nur noch etwa drei Stunden.

Um mit dem Auto deinen Kopenhagen-Urlaub anzutreten, musst du lediglich die dänische Grenze überschreiten. Dafür fährst du bis nach Norddeutschland über die Autobahn A 7 und von dort aus weiter über die E 45 bis nach Kolding. Dort angekommen wechselst du die Autobahn und du nimmst die E 20 nach Osten über Køge bis zum Endziel.

Wenn du mit dem Auto in der Innenstadt fährst, denke an das ganzjährige Tageslichtgebot. Auf den dänischen Autobahnen gilt ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern.

Für die Anreise über die Fähre gibt es zwei Verbindungen: von Puttgarden-Rødby bis nach Rødbyhavn sowie von Rostock nach Gedser. Von dort geht es mit dem Auto weiter bis ans Ziel.

Der Flughafen Kopenhagen-Kastrup ist der größte des Landes und befindet sich im Ortsteil Tårnbyer. Von dort aus gibt es gute Busverbindungen in Richtung Stadtzentrum. Vor der Tür stehen jede Menge Taxen bereit, die dich gerne fahren.

Viele Urlauberinnen und Urlauber, die Städtereisen lieben, kommen bevorzugt mit einem Kreuzfahrtschiff an. Im Hafen gibt es vier Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe, die von dort aus weiter nach Oslo, Warnemünde oder Kiel fahren.

Für eine klimafreundliche Anreise steigst du auf den Zug um: Aus Hamburg kommend fährst du bequem und direkt mit der Deutschen Bahn bis in die Hauptstadt. Bei der zweiten Fahrstrecken-Option über Fredericia musst du einmal umsteigen.

Das ist die beste Kopenhagen-Reisezeit

Sicherlich kennst du den Spruch: Es gibt kein falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Dies trifft auch auf deine Kopenhagen-Reisezeit zu. Vor allem deine geplanten Aktivitäten bestimmen den perfekten Zeitraum deines Aufenthalts in der beliebten Stadt. Die Monate von Juni bis September sind mit ihren milden und angenehmen Temperaturen von rund 20 Grad Celsius die Monate, in denen die meisten Touristen die Stadt erkunden: Dieses Wetter eignet sich gut, um das Wahrzeichen der kleinen Meerjungfrau oder einen der Strandabschnitte zu besuchen.

Im Februar sinken die Temperaturen auf rund zwei Grad Celsius, sodass du warme Anziehsachen einpackst. Ein Regenschirm ist ratsam, da es durch das Ozeanklima häufig zu Niederschlägen kommt. Davon lassen sich die Einwohner aber nicht die gute Laune verderben und stehen dir immer hilfsbereit zur Seite.

Die Wassertemperatur beträgt das Jahr über zwischen fünf und 21 Grad Celsius.

Diese Tipps helfen dir bei der Buchung weiter

Um einen entspannten Kopenhagen-Urlaub zu erleben, ist eine frühe Buchung zu empfehlen. Das gilt vor allem für die Sommermonate, in denen viele Touristen in die Stadt kommen.

Die Dänen lieben ihre Hauptstadt und verbringen gerne ihre Freizeit im eigenen Land. Darum kümmere dich frühzeitig um die Reservierung eines Hotels oder einer Ferienwohnung. Die guten Anbindungen bringen dich schnell an dein Ziel, sodass du auch Unterkünfte außerhalb des Stadtzentrums ins Auge fassen kannst.

Wenn du mit der Fähre anreist, ist eine frühe Buchung ratsam. Je nach Jahreszeit variieren die Preise, die sich auch nach der Länge deines Autos oder Campingwagens und der Anzahl der Personen richtet. Gerade in den Sommermonaten ist die rechtzeitige Buchung wichtig, da es viele Tagestouristen gibt.

Am besten ist es, wenn du dir bei der Buchung direkt ein Hotel oder eine Unterkunft mit Parkplatz aussuchst. Denn das Auto ist in der klimafreundlichen Stadt kaum nötig und Parkplätze sind eher rar.

Dänemark ist bekannt für seine gepflegten Campingplätze: Innerorts und wenige Kilometer entfernt gibt es zahlreiche Campingplätze, die sogar für Wohnwagen geeignet sind. Wie bei der Unterkunftsbuchung gilt auch hierbei, dass du dich früh um einen Stellplatz kümmern solltest.

In den Wintermonaten herrscht weniger Betrieb, weshalb deine Auswahl größer ist.

Das kostet ein Kopenhagen-Urlaub

Ein Kopenhagen-Urlaub ist nicht gerade günstig. Darum lohnt es sich, besondere Angebote wie etwa einen Frühbucherrabatt oder Last Minute anzunehmen.

Hostels und Bed and Breakfasts sind eine gute Sparmaßnahme, um bei der Unterkunft zu sparen. Während ein Hotel im August zwischen 120 und 180 Euro die Nacht kostet, zahlst du im Hostel nicht mehr als 75 Euro pro Übernachtung.

Für die Fähre von Rostock bis Gedser musst du mit einem Preis von 135 bis 170 Euro rechnen. Kalkuliere diesen Preis ein und wäge die Spritkosten ab. Von Rostock bis nach Kopenhagen sind es mit dem Auto mehr als vier Stunden Fahrt. Mit der Fähre hingegen sind es nur zwei Stunden.

Anstatt die teuren Restaurants im Stadtzentrum zu besuchen, sind Streetfood-Leckereien die günstige Alternative. Einen guten Tropfen in einer Bar genießt du doppelt, wenn du dir die hohen Preise für alkoholhaltige Getränke anschaust.

Spare mit diesen Tipps kräftig Geld ein

Wenn du dir die Fahrtkosten einsparen möchtest, ist der Weg über Flensburg ratsam. Du passierst zwar zwei Brücken auf der Strecke, doch die Brücke Lillebæltsbro ist kostenlos. Für die Storebælt-Brücke zahlst du eine Maut, die sich nach deiner Fahrzeuglänge richtet. Die Brücke ist etwa 18 Kilometer lang und verbindet den Osten mit dem westlichen Teil Dänemarks.

Denke daran, in Deutschland zu tanken. Ein voller Tank spart dir einiges an Geld ein, denn die dänischen Spritpreise liegen bekanntermaßen deutlich über denen in Deutschland. Das gilt auch für Lebensmittel, Tabak und Genussmittel: Achte bei der Einfuhr auf die festgelegten Mengen, um keine Zollgebühren zu zahlen.

Ein echter Spartipp ist es, auf das Fahrrad umzusteigen. Hast du kein eigenes Fahrrad dabei, findest du an fast jeder Ecke einen mobilen Fahrradverleih. Per Smartphone aktivierst du das Schloss und sparst sowohl Geld als auch Zeit.

Statt eine teurere Hafenrundfahrt zu unternehmen, nimmst du einfach den Hafenbus: Der Bus fährt ungefähr die gleiche Strecke ab und ist bis zu dreimal günstiger. Bei der Hafenrundfahrt erhältst du jedoch eine Führung und die Tour kostet nicht einmal zehn Euro. Beide Touren sind also eine sparsame Kopenhagen-Aktivität.

Die Museumsstadt hat viele schöne Museen zu bieten, die an manchen Tagen gratis sind. So ist zum Beispiel das Maritime Museum am Mittwoch und das Stadtmuseum am Freitag kostenlos für dich.

Schöne Strände mitten in der Hauptstadt

Der Amager Strand ist traumhaft und bringt dir ein Stück Südsee in die Hauptstadt. Von der Innenstadt aus brauchst du mit dem Fahrrad oder mit der U-Bahn keine zehn Minuten. Der helle Sand und das klare Wasser erfrischen dich im Sommer. Im Winter sind die Strandspaziergänge wundervoll und geben dir frische Luft und neue Energie.

Halvandet ist ein Abschnitt in einem alten Industriegebiet. Direkt gegenüber der Langenlinie befindet sich das Areal, das mit Restaurants und Bars gesäumt ist.

Das Hafenbad Fisketorvet ist sehr beliebt, da es einen Kinder-, einen Fitness- und einen Springpool gibt.

Im Stadtteil Østerbro befindet sich der 4000 Quadratmeter große Svanemølle Strand. Der helle Sandstrand ist in den Sommerferien überwacht und das ganze Jahr über gut gepflegt.

Diese Stadtteile musst du gesehen haben

Es gibt viele schöne Stadtteile, die du gut mit dem Fahrrad erreichst. Im südwestlichen Stadtteil Vesterbro findest du zum Beispiel zahlreiche Hipsterläden, während im angrenzenden Frederiksberg grüne Parks auf dich warten.

Die Filips Kirke befindet sich im südlichen Stadtteil und gehört zu den Bauwerken, die du dir unbedingt ansehen solltest. Der Ortsteil Amager Øst bietet dir zahlreiche architektonische Meisterwerke: Klassische Bauten treffen auf die Moderne. So ist die Müllverbrennungsanlage mit einer Skianlage für das Jahr über ausgestattet. Die grünen Kunststoffplatten machen es möglich und das Ganze ist klimafreundlich gestaltet.

Die Innenstadt lädt dich zum Shoppen und Schlemmen in den urigen Restaurants ein.

Nordwestlich liegt Nørrebro, das einst ein Arbeiterviertel war und heute als eines der angesagtesten Stadtteile gilt.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten

Um einen Besuch der kleinen Meerjungfrau, dem Wahrzeichen von Dänemark, kommst du nicht umher. Die Bronzefigur, die dem Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen gewidmet ist, steht am Ufer der Langenlinie.

Der Hafen ist ein absolutes Muss in deinem Urlaub: Von dort aus geht der städtische Kanal Nyhavn ab, der 1673 erbaut wurde und der bis zum Platz Kongens Nytorv führt. Wenn du den romantischen Kanal entlanggehst, kommst du direkt auf eine der längsten Fußgängerzonen Europas. Auf einer Länge von rund 1,1 Kilometern findest du auf der Strøget von günstigen Einkaufsmöglichkeiten bis zu Luxusgeschäften alles, was das Shopping-Herz höher schlagen lässt.

Mitten in der Innenstadt ist der weltberühmte Freizeitpark Tivoli zu finden: Der Vergnügungspark wurde bereits 1843 erbaut und ist seither mehrfach modernisiert worden. Für Jung und Alt gibt es zahlreiche Angebote an Fahrgeschäften, Imbissbuden und Kabaretts.

Ein weiteres Highlight ist das Schloss Amalienborg: Die Stadtresidenz der Königin ist in den Wintermonaten geöffnet und bietet Führungen an. Täglich um zwölf Uhr findet die Wachablöse statt.

Kulinarische Highlights und Lieblingsspeisen der Hauptstadt-Bewohner

Smørrebrød darf bei keinem Dänen zum Abendbrot fehlen: Das körnige Brot mit einer Malznote belegst du mit einer dicken Schicht Butter und anderen Zutaten nach Herzenslust.

Stockfisch ist in ganz Skandinavien beliebt: Der salzige Fisch wurde bereits von den Seefahrern auf hoher See mitgenommen, da er gut haltbar bleibt.

Suche den 100-jährigen Hotdogstand Pølsevogn in Kopenhagen auf und genieße eine warme Bockwurst im Brötchen mit Senfgurken und Röstzwiebeln.

Stegt flæsk ist das Nationalgericht, das aus Schweinefleisch mit Kartoffeln und Petersiliensauce besteht.