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Urlaub in Bangkok: die unzähligen Gesichter der thailändischen Hauptstadt hautnah erleben

Farbenfrohe Straßenmärkte, prachtvolle Bauten wie der Königspalast als einstige Residenz der Herrscher von Siam, ästhetische buddhistische Tempelanlagen, in der Landessprache „Wats“ genannt, und natürlich die legendäre thailändische Küche: Bangkok, die Millionenstadt am Fluss Chao Phraya, lockt mit einem faszinierenden Potpourri aus einzigartigen, aufregenden und manchmal auf den ersten Blick befremdlich anmutenden Attraktionen.

Anreise in die Hauptstadt mit dem weltweit längsten Namen

„Stadt der Engel“, „große Hauptstadt der Welt“, „reich an gewaltigen königlichen Palästen“: So lautet nur ein Bruchteil der Bezeichnungen deiner spannenden Urlaubsdestination. Entnommen sind sie dem tatsächlichen Namen der Metropole, der es mit seinen insgesamt 169 lateinischen Buchstaben ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.

Auch deine vermutlich erste Station in Thailand spiegelt die Vorliebe für längere Bezeichnungen wieder. Kommst du beispielsweise mit Lufthansa, KLM oder Air France aus Deutschland, so landest du am neuen internationalen Suvarnabhumi-Flughafen. Bereist du die schillernde Weltstadt von einer Destination innerhalb Thailands oder Asiens aus, so führt dein Weg sehr wahrscheinlich über den Don-Mueang-Flughafen.

Zwischen beiden Flughäfen verkehrt ein Shuttlebus. Aufgrund des dichten Verkehrs in der Metropole kann eine eigentlich maximal 60-minütige Fahrt gut und gerne auch einmal zwei Stunden in Anspruch nehmen. Vergleichbares gilt für die Taxifahrt. Möchtest du hier keine Risiken eingehen, dann empfiehlt sich der Skytrain.

Ein reisereporter-Tipp am Rande: Buche am besten gleich eine Unterkunft, die sich in direkter Umgebung einer Skytrain- oder Metro-Station befindet. Denn neben Boot und Fähre erweisen sich diese Transportvarianten als schnellste, günstigste und mit Blick auf die schädlichen Abgase im stundenlangen Stau wohl auch gesündeste Option.

Bangkok-Urlaub buchen: bequem, schnell und unkompliziert

Dass Thailand ein touristisch gut erschlossenes Land ist, bietet den Vorteil, dass du hier aus einer ganzen Palette an Reiseoptionen in jeder nur denkbaren Preiskategorie wählen kannst.

Bist du mit der ganzen Familie unterwegs oder wünschst du dir einfach nur eine entspannte Zeit mit deiner Partnerin bzw. deinem Partner, in der du dich um nichts zu kümmern brauchst, dann bietet sich eine Pauschalreise an. Diese umfasst in der Regel Flug, Hotel und auf Wunsch den Flughafen-Transfer. Auch hier hast du die Qual der Wahl zwischen renommierten Luxushotels, beschaulichen Resorts mit Schwerpunkt auf Beauty und Wellness und Hotels in der mittleren Preiskategorie. Swimmingpool und andere Annehmlichkeiten wie Massagesalons und Fitnessstudios zählen in einem Großteil der Hotels zum Standard.

Die All-inclusive-Alternative bietet noch ein wenig mehr Komfort. Hinzu kommt die nicht zu unterschätzende Gewissheit, dass tatsächlich alle Leistungen vom Transport über die Vollpension bis hin zu Ausflügen und anderen geplanten Aktivitäten im Preis inbegriffen sind.

Das ein oder andere Schnäppchen lässt sich bei diesen Reisevarianten ergattern, wenn du nach Frühbucher- oder Last-minute-Angeboten stöberst.

Zählst du eher zu der abenteuerlustigen Sorte Mensch, der Spontaneität und Flexibilität auf Reisen über alles geht, so kannst du alternativ Flug und Hotel selber buchen und dann vor Ort entscheiden, wie du deinen Aufenthalt genau gestaltest.

Die beste Reisezeit: eine Frage deiner persönlichen Vorlieben und Interessen

Zweifellos: Die facettenreiche Millionenstadt, die mit ihren hochmodernen Wolkenkratzern, reich verzierten goldenen Tempeln und opulenten Einkaufsparadiesen traditionelle und futuristische Elemente auf scheinbar mühelose Weise zu einem harmonischen Ganzen vereint, bietet ganzjährig ein aufregendes Reiseziel.

Als Hochsaison gelten die Wintermonate zwischen Dezember und Februar. Mit angenehmen Temperaturen um die 25 Grad Celsius, viel Sonne und wenig Niederschlag eignet sich diese Zeit besonders gut für einen Besuch der unzähligen Outdoor-Sehenswürdigkeiten.

Im heißen Frühjahr und Sommer sowie in der Regenzeit zwischen September und Oktober profitierst du hingegen von weitaus niedrigeren Preisen. Auch die Touristenströme gehen merklich zurück und machen Besichtigungen entspannter. Darüber hinaus bieten unter anderem die zahlreichen, mehr als großzügig klimatisierten Einkaufszentren jederzeit Schutz vor Sonne und Regen.

Bangkok-Urlaub trotz Mini-Reisebudget genießen: Tipps und Tricks

Die gute Nachricht vorweg: In puncto Lebenshaltungskosten ist Bangkok weitaus günstiger als Deutschland. Natürlich ist hier dein persönlicher Anspruch ausschlaggebend. Reist du unabhängig, so findest du auf booking.com und agoda.com oftmals günstige Unterkunftspreise um die 12 Euro pro Nacht. Entscheidest du dich für einen Urlaub in der Nebensaison, so bedeutet dies ebenfalls eine Schonung deines Reisebudgets.

Vor Ort bietet sich dir eine Vielzahl weiterer Einsparmöglichkeiten.

Auf die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir bereits verwiesen. Die Preise für eine Fahrt im Skytrain rangieren zwischen 15 und 45 Baht (0,40 und 1,20 Euro). Bist du viel unterwegs, so lohnt sich unter anderem eine Tageskarte für etwa 140 Baht, sprich rund 3,80 Euro.

Ein vergleichbares Angebot findest du bei den Fähren und Booten, die den Chao-Praya-Fluss entlangschippern. Ein Tagespass für das Touristenboot mit der blauen Flagge, das zwischen der Station Sathorn und Pra Arthit an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hält, kostet dich beispielsweise rund 3 Euro.

Hast du es einmal besonders eilig und wird deine Route nicht von den bereits genannten öffentlichen Transportmitteln abgedeckt, so stellt das Tuk Tuk eine gute Alternative dar. Schließlich befördert dich diese kleine wendige Auto- bzw. Motorradrikscha selbst im dichtesten Verkehr weitaus schneller ans Ziel als das sperrigere Taxi und ist in der Regel auch ein wenig günstiger. Für mehrere Personen bietet das farbenfrohe südostasiatische Gefährt jedoch häufig nicht genug Platz. Bist du mit Kind und Kegel und entsprechend viel Gepäck unterwegs, so empfehlen sich „Meter-Taxis“ oder Grab. Letzteres ist das Uber Südostasiens und funktioniert ebenso über eine App, die einen zuverlässigen und sicheren Transport ohne lästige Preisverhandlungen verspricht.

Zusätzliche Kosten kannst du einsparen, wenn du dich von den Touristenzentren fernhältst bzw. deiner Shopping-Leidenschaft primär in den von Einheimischen besuchten Stadtteilen freien Lauf lässt.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der thailändischen Hauptstadt

Die wohl ursprünglichste Art, dein Reiseziel zu entdecken, beginnt auf dem Wasser. Entscheidest du dich beispielsweise für das beschriebene Touristenboot, so kannst du bereits vom Fluss aus bequem und fern von dem alltäglichen Großstadtlärm historische und kulturelle Highlights wie den „Tempel der Morgenröte“, in der Landessprache „Wat Arun“ genannt, bestaunen.

Die Station Ratchawongse wiederum entführt dich nach China Town. Sowohl das chinesische Neujahrsfest als auch das vegetarische Festival, das gewöhnlich zwischen Ende September und Anfang Oktober zelebriert wird, sind bei einem Urlaub in diesem Zeitraum ein Muss. Neben farbenfrohen Umzügen, Theater, Musik und, wie sollte es anders sein, einer großen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten, wartet das Festival mit zahlreichen Kuriositäten auf. Nichts für schwache Nerven sind beispielsweise jene Darbietungen, bei denen sich Pilgerinnen und Pilger in Trance selbst verstümmeln.

Von der Endstation Pra Arthit sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum angesagten Backpackerparadies Khao San Road. Obwohl hier in den letzten Jahren auch kostspieligere Hotels eröffnet wurden, ist der Bezirk rund um die berühmte Straße nach wie vor eine beliebte Anlaufstelle für alle, die nach einer günstigen Unterkunft, typischen Straßensnacks wie „Pad Thai“ zum Spitzenpreis und gleichgesinnten Rucksacktouristen Ausschau halten.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu anderen Touristenmagneten wie dem Wat Phra Kaeo, Smaragd-Buddha und königlichen Palast ist die Entscheidung für eine Unterkunft in diesem Stadtteil eine Überlegung wert.

Shoppen bis zum Umfallen: Bangkoks schönste Einkaufsspots

Über die ganze Stadt verteilte Straßenstände, schwimmende Märkte wie der „Wai Sai Floating Market“ sowie der größte Wochenendmarkt im thailändischen Königreich „Chatuchak“ bieten Outdoor-Shopping-Freunden alles, was das Herz begehrt. Von günstiger Kleidung über Kunstgewerbliches bis hin zu exotischen Tieren reicht das Spektrum an feilgebotenen Waren.

Eine etwas andere Szene erwartet dich auf der berühmt-berüchtigten Sukhumvit Road. Hier findet sich mit dem legendären Rotlichtviertel „Soi Cowboy“ eines der Zentren des hiesigen Nachtlebens. Doch die lange Straße bietet noch viel mehr. Wer seine Einkaufsgelüste beispielsweise mit Indoor-Entertainment-Angeboten wie Kinobesuchen, Eislaufen, Karaoke und mehr verbinden möchte, ist an der richtigen Adresse. Zu den hier angesiedelten opulenten Shopping-Oasen zählen das Emporium, Terminal 21 und die Miracle Mall. Ein Paradies für Kinder ist gerade an regnerischen Tagen der großzügig angelegte Spielbereich „Kidzoona“ im 5. Stockwerk der Gateway Ekamai Shopping Mall.

Auch auf kultureller Ebene enttäuscht Sukhumvit nicht. Denn neben dem Planetarium und dem „Museum of Science“ vermittelt dir das ebenfalls hier befindliche „Baan Kamthieng House Museum“ mit seiner ursprünglichen Teak-Architektur inmitten üppiger tropischer Vegetation einen interessanten Einblick in Geschichte und Leben auf dem Land.

Unbegrenztes Schlemmen zu Spottpreisen: Bangkok kulinarisch

Die unwiderstehliche Anziehungskraft, die die „Stadt der Engel“ auf ihre Gäste ausübt, ist sicher jener originellen, aus unzähligen Attraktionen bestehenden Komposition zu verdanken. Eine unverzichtbare Rolle spielen dabei die leckeren Snacks, mit denen die Großstadt buchstäblich an jeder Ecke aufwartet.

Gesteigert werden die Gaumenfreuden noch durch die mögliche Kombination mit anderen lokalen Highlights. Gibt es beispielsweise etwas Schöneres, als bei durchgängig sommerlichen Temperaturen in den späten Abendstunden über einen Nachtmarkt zu schlendern und dabei an einem saftigen Ananas-Snack zu knabbern? Oder wie wäre es mit einer kleinen Rast in einem der schönen Pavillons im Lumphini-Park, der grünen Oase der City, bei der du köstlichen, in Bananenblätter gewickelten und mit Kokosnusscreme verfeinerten Klebereis genießt? Einen wahren Hochgenuss versprechen auch jene, ebenfalls zum Spottpreis erhältlichen Mini-Desserts „Kanom Buang“, Kokos-Crêpes, und „Kanom Krok“, Kokos-Milch-Pancakes, die buchstäblich im Mund zergehen.

Natürlich kommen auch herzhafte Geschmäcker auf ihre Kosten. Frühlingsnudeln, Glasnudelsalat, grüner und roter Curry sowie die beliebten Suppen „Tom Yum“ und „Tom Kha“ sind nur einige Beispiele. Gut zu wissen: Alle thailändischen Spezialitäten gibt es auch vegetarisch und vegan. Rund um den Wochenendmarkt beispielsweise sind einige Restaurants angesiedelt, die sich auf „Aharn Jay“, vegetarisches Essen, spezialisiert haben.