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Urlaub auf den Malediven: Inseljuwelen im Indischen Ozean versprechen paradiesische Augenblicke

Die Weite des azurblauen Meeres gekoppelt mit endlos erscheinenden Sandstränden, naturbelassene Korallenriffe, spektakuläre Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge bei ganzjährig tropischen Temperaturen, exquisite Unterwasser-Restaurants: All das und noch viel mehr hält ein Urlaub auf den Malediven für dich bereit.

Ab in den Malediven-Urlaub: So verläuft deine Anreise reibungslos und bequem

Doch wie gelangst du nun genau an das Ziel deiner Träume? Idealerweise mit einem Direktflug, der dich beispielsweise von Frankfurt aus innerhalb von neun Stunden in das Inselreich befördert. Du landest am Velana International Airport, der sich auf der Hulhulé Island unweit der Hauptstadt Malé befindet.

Von hier aus gelangst du mit Fähre, Speedboot oder Wasserflugzeug zu deiner Wunschinsel. Dabei ist die öffentliche Fähre die preiswerteste, allerdings auch längste Option. Zu den Fluggesellschaften, die Direktflüge anbieten, zählen Lufthansa, Singapore Airlines, British Airways, Qatar Airways und einige andere.

Traumurlaub auf den Malediven buchen: verschiedene Reisen im Angebot

Ob All-inclusive, Luxusurlaub oder Pauschalreise, als Pärchen beispielsweise in den Flitterwochen oder mit der ganzen Familie: die Trauminseln im Indischen Ozean lassen sich auf vielfältige Weise genießen. Dabei ist die Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten groß. Von einem Hotel der Superlative auf einer eigens für Touristinnen und Touristen zugänglichen Resort-Insel bis hin zu einem Zimmer in einer einfachen Pension auf einer Einheimischen-Insel reicht das Spektrum an Optionen.

In Zahlen ausgedrückt werden von den insgesamt rund 1200 zu der Republik der Malediven zählenden Inseln etwa 200 bewohnt, während 100 für touristische Zwecke genutzt werden. Bei Letzteren wirst du abgesehen von den hier Beschäftigten nicht auf Einheimische stoßen. Ein Faktum, das sicherlich eine Überlegung wert ist, wenn du nicht nur gerne etwas vom Land, sondern auch von den Leuten kennenlernen möchtest.

Die sogenannten Pauschalreisen umfassen Flug, Unterkunft und nicht selten auch verschiedene Verpflegungsoptionen. Ob du Frühstück, Halb- oder Vollpension bevorzugst oder lieber frei von den damit verbundenen zeitlichen Einschränkungen bist, hängt von deinen persönlichen Präferenzen ab. In der Regel gibt es auf jeder Insel auch einige Cafés, Restaurants und Läden mit einer kleinen Auswahl an Gerichten, Snacks und Getränken.

All-inclusive Deals wiederum machen Sinn, wenn du dich einmal so richtig verwöhnen lassen möchtest, ohne dabei auf jeden Cent schauen zu müssen. Auch die Sorge um unvorhergesehene Zusatzkosten bleibt dir hier erspart. Stattdessen zahlst du dein Reisepaket im Voraus und kannst dann vor Ort neben deiner Luxusunterkunft die mitgebuchten Mahlzeiten (Vollpension), Getränke in Hülle und Fülle und natürlich hoteleigene Spa- und Wellnessangebote nutzen. Im Preis enthalten sind in der Regel auch Transfer und Ausflüge.

Steht dein Aufenthalt auf den paradiesischen Koralleninseln im Zeichen von Gesundheit und Wohlbefinden, so dass du dir ohnehin Massagen und andere Wellness-Behandlungen gönnen möchtest, dann kann sich eine All-inclusive-Reise durchaus als lukrativ erweisen.

Ferienhäuser wiederum sind eine optimale Lösung für alle, die sich gerne selbst versorgen möchten. Darüber hinaus garantieren sie maximale Unabhängigkeit und sind geräumiger als Hotelzimmer, ein Aspekt, der nicht zuletzt für Familien mit Kindern interessant sein dürfte.

Möchtest du die Trauminseln lieber alleine bereisen, so kannst du Flug und Unterkunft einfach selber buchen. Gerade bei Letzterer profitierst du von einer großen Auswahl an Optionen in allen Preisklassen. Oftmals findest du in einem Resort bereits erhebliche Preisunterschiede, je nachdem ob du dich für einen vergleichsweise schlichten Strandbungalow oder eine Wasservilla entscheidest, von der du dich direkt in die türkisfarbenen Fluten stürzen kannst.

Die wichtigsten Infos rund um Kosten & Einsparmöglichkeiten

Frühbucher- und Last Minute-Tarife bei der Flug- und Hotelbuchung sind deine größte Chance auf attraktive Preisnachlässe für deinen Malediven-Urlaub. Um diese nutzen zu können, solltest du regelmäßig einschlägige Seiten aufsuchen und die jeweiligen Preise vergleichen.

Auch eine grundsätzliche Flexibilität bezüglich deiner Reisedaten erweist sich von Vorteil. Unbedingt vermeiden solltest du die Hochsaison von Ende November bis Anfang April. Auf der Flucht vor dem europäischen Winter tummeln sich in dieser Zeit verständlicherweise mehr Touristen als in anderen Monaten auf den Trauminseln. Die Nebensaison von Juni bis Oktober hingegen lockt mit weitaus niedrigeren Preisen.

Zu bedenken sind außerdem die zum Teil hohen Kosten für den Transfer vom Flughafen zu deiner eigentlichen Urlaubsinsel. Je nach Transportmittel und Entfernung zahlst du hier im Falle einer individuellen Anreise, sprich bei einer eigenständigen Hotelbuchung beispielsweise über die Plattform agoda.com nochmals 100 USD extra.

Ein wenig Rechnen im Vorfeld lohnt sich folglich. Denn zählst du alle Extras, die du bei einer Individualreise separat zahlen musst, zusammen, so kann dies schnell zu einem höheren Gesamtpreis führen als bei einer All-inclusive-Reise.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, für deinen ersten Aufenthalt ein Island zu wählen, das möglichst nahe am Flughafen liegt, so dass sich die Transferkosten zu deiner Wunschinsel in Grenzen halten.

Bei der Wahl deiner Unterkunft kannst du bis zu 50 Prozent sparen, wenn du dich beispielsweise für einen Strandbungalow anstatt eine Wasservilla entscheidest.

Planst du, beim Sonnenbad den ein oder anderen Cocktail zu schlürfen und ist dir Alkohol für deinen Urlaub im Paradies generell wichtig, dann empfiehlt sich ein All-inclusive-Hotel auf einer Resort-Insel. Denn hier kannst du dich in der Regel unbegrenzt und ohne Zusatzkosten an edlen Tropfen wie Weinen, Rum, Whisky und eben Cocktails laben.

Generell ist bei einem Aufenthalt auf den Einheimischen-Inseln grundsätzlich von einem geringeren Kostenaufwand als auf den Resort-Inseln auszugehen.

Die beste Reisezeit nicht nur für deinen Geldbeutel

Eine gute Nachricht vorweg: Aufgrund des angenehmen tropischen Klimas eignen sich die Malediven das ganze Jahr über für einen entspannten Badeurlaub. Die Temperaturen liegen konstant bei durchschnittlich 29 Grad und der Indische Ozean zählt durchgängig zu den gemäßigteren Naturgewalten. Stürme brauchst du also in der Regel auch in der sommerlichen Monsunzeit nicht zu befürchten.

Auf die sonnenreiche „Peak Season“ während des Monsunwechsels von November bis April wurde bereits eingegangen. Während es in Europa kalt und ungemütlich wird, strömen sonnenhungrige Urlauberinnen und Urlauber in Richtung Tropen. Ob du dich diesen anschließen möchtest, ist Geschmacksache.

Magst du es etwas ruhiger und fürchtest du den ein oder anderen Regenschauer nicht, dann empfehlen wir einen Urlaub in der günstigeren Nebensaison zwischen Mai und Oktober. Übrigens gibt es selbst während der Monsunzeit nur selten komplett verregnete Tage. Stattdessen schüttet es häufig nur 2 bis 3 Stunden wie aus Kübeln vom Himmel. Danach scheint wieder die Sonne und die Luft ist durch den Regen wunderbar rein und frisch.

Ausflugsziele, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten: Anregungen & Tipps

Dass die größte Attraktion deiner Urlaubsdestination aus der atemberaubend schönen Natur besteht, ist offensichtlich. Entsprechend sind Outdoor-Aktivitäten angesagt.
Ob der romantische Strandbummel für Paare, das Sonnenbad gefolgt von einem entspannenden Spa-Besuch für Erholungsbedürftige oder das Schnorchel-Abenteuer im kristallklaren Wasser für die ganze Familie: Die maledivischen Inseln halten etwas für jeden noch so erlesenen Geschmack bereit.

Möchtest du dir lange Ausflüge aufs Meer hinaus sparen und stattdessen die wunderschöne Unterwasserwelt unmittelbar vor deiner Tür haben, dann empfehlen wir eine Insel mit Hausriff. Ein Beispiel ist Helengeli im Norden des Malé Atolls. Hier kannst du ohne Bootsausflug direkt von deinem Urlaubsstrand oder mit etwas Glück unmittelbar von der eigenen Wasservilla aus beim Tauchen oder Schnorcheln einzigartige Korallenriffe und andere wundersame Erscheinungen der Meereswelt entdecken.

Einzigartige Begegnungen mit Meerestieren erwarten dich außerdem beim Schwimmen mit Walhaien im Süd Ari Atoll. Anzutreffen sind die bis zu 12 Meter langen Riesen rund ums Jahr.

Ein Naturphänomen der ganz besonderen Art, das du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest, ist die „Sea of Stars“. Wie die Bezeichnung bereits anzeigt, verwandeln sich Strand und Wasser dabei in ein Meer aus unzähligen funkelnden Sternen. Auf der Insel „Vaahoo Island“ ist dieses märchenhafte Schauspiel jährlich in den Monaten Juli bis Februar besonders gut zu sehen.

Möchtest du nach all den überwältigenden Meereseindrücken auch ein wenig mehr über Kultur und Geschichte deines Urlaubslandes erfahren, dann solltest du die Hauptstadt Malé besuchen. Die im Jahre 1658 fertiggestellte Moschee „Hukuru Miskiiy Moschee“ beispielsweise birgt neben religiösen Elementen auch eindrucksvolle Kunstobjekte, darunter traditionelle Holzarbeiten und mit Gravierungen versehene Korallensteine.

Maledivische Küche: ein Eldorado für Freunde von Meeresfrüchten

Maledivische Spezialitäten basieren auf den zwei Zutaten, die in der natürlichen Umgebung im Überfluss vorhanden sind: „Mas“(Fisch) und Kokosnuss. Ergänzt werden diese um Bananen, Mangos und Papaya. Als beliebteste Würzmittel dienen Pfeffer und Chili. Wer es also etwas milder mag, sollte dies vor einer Zubereitung unbedingt ankündigen, denn gerade rote Chilischoten verwenden die einheimischen Köche infolge indisch-asiatischer Einflüsse besonders großzügig.

Verbreitete Fischsorten sind Makrele, Thunfisch, Tintenfisch, Seezunge und Rotbarsch, die vorzugsweise gebraten oder gegrillt serviert werden. „Mas Riha“, aus Bonito-Thunfisch hergestelltes und mit Paprika und Curry gewürztes Fischgulasch, wird traditionell zum Frühstück gereicht. „Garudiya“, eine mit Zwiebeln, Salz und Zitronensaft abgeschmeckte Fischsuppe aus verschiedenen Fischsorten erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Als Beilagen dienen maledivisches Fladenbrot, „Roschi“ genannt, „Alui“ (Süßkartoffeln) oder „Handu“ (Reis). Ein Leckerbissen für festliche Anlässe ist „Kandu Kokullo“. Dabei handelt es sich um mit Zwiebeln, Mandeln und Rosinen gefüllte und mit Chili, Kreuzkümmel und Koriander gewürzte Thunfischrollen.

Für den süßen Zahn empfehlen wir „Gulhibo Kibaa“, einen köstlichen Gewürzkuchen, der ein wenig an die Weihnachtszeit erinnert, „Kastad“, süßen Pudding, und „Dhonkeyo Kajuru“, frittierte Bananen mit knusprigem Kokosnussteig.

Ein Tipp zum Schluss: Authentisches maledivisches Essen genießt du am besten in einem der kleinen Tea Shops, die um die Fischmarkthalle in Malé angesiedelt sind. Wo die leckersten Gerichte zu haben sind, erkennst du an den Scharen von Einheimischen, die dort einkehren.