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Tansania – beeindruckende Natur, Safari-Erlebnisse und Urlaub an Traumstränden

Naturreichtum, endlose Savannen wie die Serengeti, Nationalparks und der höchste Berg von Afrika erwarten dich in Tansania. Ein entspannender Gegensatz zu den aufregenden Beobachtungen wilder Tiere bei erlebnisreichen Safaris sind die langgezogenen, pudrigfeinen Sandstrände auf der tropischen Insel Sansibar, die durch ihr arabisches Flair bezaubert.

Deine Anreise nach Tansania und auf die Insel Sansibar

Das ostafrikanische Land besitzt insgesamt 26 Flughäfen und ist somit auf dem Luftweg gut erreichbar. Die vor der Küste Tansanias gelegene Inselgruppe verfügt zudem über zwei weitere Airports.

Per Direktflug ist das beliebte Reiseland am einfachsten mit Zwischenstopp in europäischen Metropolen wie Amsterdam, Paris oder Zürich zu erreichen. Außerdem werden von einigen deutschen Flughäfen saisonale Flüge zur Sansibar-Insel sowie zum Kilimanjaro International Airport angeboten. Für Safari-Trips in den nördlichen Landesteil, zum Tarangire-Nationalpark und in die Serengeti ist der Kilimandscharo-Flughafen der richtige Ausgangspunkt, während der Flughafen Daressalam (DAR) zum Umsteigen bei der Weiterreise in den Badeurlaub auf die Inseln im Indischen Ozean genutzt wird.

Deinen Tansania-Urlaub kannst du jederzeit buchen

Deine Reise in den Osten Afrikas kannst du als Pauschalurlaub buchen. Dann ist vor Ort alles für dich organisiert und du musst dich um nichts mehr kümmern. Bist du abenteuerlustig und willst etwas erleben, stellst du deinen Tansania-Trip einfach selbst zusammen. Flugmöglichkeiten und Unterkünfte findest du online.

Auf der Insel Sansibar gibt es eine Vielzahl komfortabler Hotels und Ferienanlagen, die direkt an einem der feinsandigen Strände liegen. Willst du die ursprüngliche Atmosphäre in Sansibar-Stadt und das Leben der Einheimischen entdecken, dann wähle ein Hotel, das im historischen Zentrum, in der Nähe der alten Festung, beim House of Wonders oder beim Hafen gelegen ist.

Während einer Safari im Serengeti- oder Tarangire-Nationalpark erfolgt die Übernachtung in einer Lodge. Bei einer Safari-Lodge kann es sich um eine einfache Schutzhütte, aber auch um eine exklusive Unterkunft mit Außenpool und anderen Annehmlichkeiten handeln.

Wie hoch sind die Kosten für einen Urlaub in Tansania?

Die Kosten für deine Tansania-Reise sind von der Reisesaison und der gewählten Übernachtungskategorie abhängig. Verglichen mit anderen afrikanischen Reisezielen ist das Land zwar etwas kostspieliger, dennoch kannst du dort günstig Urlaub machen.

In Pauschalreiseangeboten sind in der Regel Flug und Unterkunft sowie häufig auch Mahlzeiten enthalten. Dadurch entstehen vor Ort kaum Nebenkosten.

Spartipps für deinen Tansania-Trip

Da die Lebenshaltungskosten auf dem afrikanischen Kontinent bedeutend niedriger sind als bei uns in Europa, wirst du an deinem Urlaubsziel viele Möglichkeiten finden, um günstig einzukaufen. Taxifahren und das Reisen mit öffentlichen Bussen ist dort beispielsweise wesentlich billiger als bei uns. Bevor du in einem Taxi Platz nimmst, solltest du einen festen Preis aushandeln, denn die Fahrzeuge sind nicht mit Taxameter ausgestattet.

Tropische Früchte und lokal angebautes Gemüse gibt es auf den Wochenmärkten abseits der Touristengebiete. Beim Einkaufen auf dem Markt entdeckst du das vielfältige Warenangebot und sparst gleichzeitig eine Menge Geld.

Auch beim Buchen deiner Tansania-Reise gibt es Sparpotenzial. Wenn du dich frühzeitig für deinen Urlaub entscheidest, kannst du meist von einem Frühbucher-Rabatt oder einer anderen Ermäßigung profitieren.

Die beste Reisezeit für deine Tansania-Ferien

Die Küste Ostafrikas ist ein ideales Urlaubsziel, um dem kalten deutschen Winter zu entfliehen. Durch die Nähe zum Äquator sind die Temperaturen ganzjährig warm bis heiß. Im Hochland kannst du mit Tagestemperaturen zwischen 20 und 29 Grad Celsius rechnen. Da die Nächte kühl werden können, solltest du bei einer Safari auch wärmende Bekleidung dabeihaben.

Als beste Reisezeit für Rundreisen und Safari-Urlaube gelten die trockenen Monate zwischen Dezember und März sowie der fast regenfreie Sommer von Juni bis Oktober. Wenn du an der Küste oder auf den Inseln Ferien machst, solltest du mit tropischem Klima und hoher Luftfeuchtigkeit rechnen. Die Regenzeit dauert von Anfang April bis Ende Mai. Auch zwischen Mitte November und Mitte Dezember kann es manchmal heftig regnen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tansania

Wegen seiner großen Wildpopulation ist der Serengeti-Nationalpark weltberühmt. Entdecke einen der tierreichsten Nationalparks der Erde und freue dich darauf, Zebras, Elefanten, Löwen, Gnus und Antilopen mit der Kamera nahezukommen. Die Serengeti kann mit einer geführten Safari-Tour oder mit dem eigenen Auto erkundet werden.

Für seine riesigen Elefantenherden ist auch der Naturpark Tarangire bekannt. Der Park beherbergt außerdem zahlreiche Papageien-Arten, Nashornvögel, Adler, Geier und andere Brutvogelarten. Die hunderte Jahre alten Baobab-Bäume, riesige Affenbrotbäume und die sanfte, hügelige Landschaft sorgen für eine authentische Safari-Atmosphäre.

Inmitten eines Landschaftsschutzgebietes liegt ein ganz besonderes Naturdenkmal. Der Ngorongoro Krater soll durch den Einsturz eines Vulkanbergs entstanden sein. In der Gegend um den Krater haben sich viele Wildtiere angesiedelt, sodass die Region mittlerweile die höchste Raubtierdichte Afrikas aufweist.

Eines der Superlative ist das Kilimandscharo-Massiv. Das Gebirge besteht aus drei Gipfeln. Mit einer Höhe von 5.895 Metern ist der Kibo (Uhuru Peak) der höchste Berg Afrikas. Trekking-Touren im Kilimandscharo beginnen in den tief gelegenen Hängen und führen durch die üppige Regenwaldvegetation hinauf bis in Höhenlagen mit spärlichem Pflanzenbewuchs.

Die ehemalige Hauptstadt Daressalam ist eine quirlige afrikanische Großstadt und aufgrund ihrer Lage am Indischen Ozean immer noch die wichtigste Hafenstadt des Landes. Paradiesische Stadtstrände wie der Coco Beach liegen in Reichweite. Von dort aus kannst du Ausflüge nach Bongoyo Island, einer unbewohnten Insel, unternehmen.

Interessantes und Wissenswertes über die Kultur und Geschichte erfährst du bei einem Besuch im Nationalmuseum. Im Makumbusho-Village Museum sind traditionelle Hütten verschiedener tansanischer Völker zu bewundern.

Der botanische Garten, der eine Vielzahl exotischer Pflanzen, verschiedene Arten von Jacaranda, Cycads und Palmen sowie die typischen scharlachroten Flammenbäume beherbergt, gilt als erfrischend kühle Oase inmitten der staubigen, heißen Stadt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die du dir bei einem Ausflug nach Daressalam anschauen solltest, ist die im gotischen Baustil errichtete römisch-katholische St. Josephs Kathedrale mit ihren schönen Buntglasfenstern und geschnitzten Reliefs.

Die schönsten Strände Tansanias

Tiefblaues glasklares Wasser und atemberaubend weiße Strände säumen die gesamte Küste. Als schönste Strände gelten:

Nungwi Beach: Der Traumstrand liegt etwa 56 Kilometer nördlich von Sansibar-Stadt und gehört zum Fischerdorf Nungwi. Der kleine Ort mit lebhafter Atmosphäre ist für seine Dhow-Boote bekannt. Die traditionellen Segelschiffe mit ihren großen trapezförmigen Segeln werden heute noch als Handelsschiffe zum Transport von Obstkisten und anderen Gütern eingesetzt.

Jambiani-Strand: Wenn du dich nach Ruhe und Entspannung sehnst, solltest du den Jambiani-Strand im Südosten Sansibars in Erwägung ziehen. Der zwei Kilometer lange Sandstrand mit schneeweißem, feinem Pulversand ist etwas abgelegen und daher nie überfüllt. Das Wasser ist klar, sauber und angenehm warm. Da die Gezeiten deutlich spürbar sind, ist Schwimmen bei Ebbe kaum möglich. Jedoch eignet sich der Jambiani-Strand wunderbar zum Sonnenbaden.

Im gleichnamigen Dorf im Nordwesten der Insel liegt der Kendwa-Beach. Der flach abfallende Strand ist bei Urlaubern aus der ganzen Welt sehr beliebt. Das Meer ist ruhig und somit auch für Kinder geeignet. Den Kendwa-Strand erreichst du bequem mit dem Fahrrad, Taxi, Mietwagen oder auch mit den öffentlichen Bussen.

Der Paje-Strand ist eine wahre Postkartenschönheit: Weicher, weißer Sand bildet einen beeindruckenden Kontrast zum türkisblauen Meer. Das im Südosten von Sansibar gelegene Paje-Beach ist einer der bekanntesten Kitesurfing-Hotspots der Insel.

Ganz versteckt im nördlichen Zipfel der Insel liegt der Matemwe-Beach. Umrahmt von meterhohen Palmen kann sich der kilometerlange und sehr breite Sandstrand durchaus sehen lassen. Wenn du Natürlichkeit und Ursprünglichkeit suchst, bist du hier richtig. Da der Matemwe-Strand in einem Fischerdorf liegt, bietet sich nach dem Schwimmen und Sonnenbaden die Gelegenheit, die köstlichen lokalen Speisen an einem der zahlreichen Essensstände auszuprobieren.

Lecker und typisch afrikanisch – die Küche Tansanias

Die afrikanische Küche gilt als bodenständig und sehr lecker. Zu den typischen Gerichten Ostafrikas gehören Fleischeintöpfe, gebratenes Huhn sowie gekochter Mais, der allgemein als Haferbrei bezeichnet und warm bereits zum Frühstück gegessen wird.

In den lokalen Küchentraditionen spiegelt sich die Vielfalt der Kulturen, die seit jeher die Region bevölkern, wider. Die besondere Lage am Rande des Indischen Ozeans, die Hafenstädte und ihre Handelsflotte haben ihren Beitrag zur internationalen Völkerverständigung geleistet. In der Landesküche verschmelzen arabische, chinesische, persische und afrikanische Einflüsse miteinander.

Das Essen, das während einer Rundreise, Safari oder einem Trekkingtrip in den Camps und Lodges serviert wird, ist reichhaltig und köstlich. In den Strandhotels und Ferienanlagen hat man sich weitgehend an den Bedarf der Reisenden aus aller Welt angepasst. Hotels und Restaurants in den Urlaubsorten bieten daher neben lokalen Gerichten auch europäische und asiatische Mahlzeiten an.

Das traditionelle Essen, das vor allem aus Fleischmahlzeiten (Rindfleisch, Huhn und Fisch) besteht, hat in den Städten und Dörfern einen sehr hohen Stellenwert. Als Beilagen werden meist Reis und Gemüse serviert. Als Nationalgericht gilt Nyama Choma. Die Spezialität aus gegrilltem Ziegenfleisch wird mit Kochbananen, Chips und Soße angerichtet und zusammen mit Maniokbrei gegessen. Bei der traditionellen Zubereitung des Maisbreis werden Maiskörner mit etwas Wasser in einem Mörser zerstoßen und mit Salz gewürzt.

Sehr populär und lecker ist Ndizi na nyama. Der Eintopf mit grünen Bananen ist aus dem lokalen Speiseplan nicht wegzudenken. Die deftige Mahlzeit besteht aus Rindfleisch, Tomaten, unreifen, grünen Bananen, Knoblauch und Zwiebeln. Gewürzt wird mit Zimt, Kreuzkümmel und Kurkuma. Sein besonderes Aroma erhält Ndizi na nyama durch Kokosmilch, die zum Verfeinern genutzt wird.

Ein beliebtes Streetfood, das du an vielen Straßenständen bekommst, ist Maandazi. Das krapfenähnliche Gebäck wird aus Mehl, Kokosmilch, Ei und Hefe hergestellt und anschließend frittiert.