Mallorca: Badeverbot aufgehoben, Gefahr bleibt
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Die Portugiesische Galeere ist leicht an ihrer violetten Farbe zu erkennen. (Symbolfoto)
© Quelle: imago/ZUMA Press
Keine roten Fahnen mehr an den Stränden von Palma: Das Badeverbot an den Stränden der Stadtviertel Molinar und Can Pastilla, das die Stadtverwaltung von Palma am Mittwoch verhängte, ist wieder aufgehoben. Es wurden keine weiteren Exemplare der giftigen Portugiesischen Galeere entdeckt. Das sagte eine Sprecherin der Stadtwerke Emaya der „Mallorca Zeitung“.
Die Gefahr durch Giftquallen ist noch nicht gebannt
Am Mittwoch waren zuvor erst Überreste einer toten Qualle entdeckt worden und dann eine lebende Qualle an der Küste des Delta östlich der Playa de Palma. Doch auch wenn die grünen Fahnen wieder wehen: Die Gefahr ist noch nicht vollständig gebannt.
Das balearische Meeresinstitut rechnet damit, dass weitere Exemplare in die Bucht von Palma geweht werden, wenn der Wind seine Richtung nicht ändert. Die Quallen haben eine Gasblase, die auf der Meeresoberfläche treibt. Dadurch sind sie anfällig für den Wind. Badegäste sollten weiter wachsam sein, teilt die „Mallorca Zeitung“ mit.
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Notfalldienst der Balearen rät zu Gelassenheit
Der Notfalldienst „112 Illes Balears“ empfiehlt auf Twitter aber, Ruhe zu bewahren. In den letzten Tagen seien nur wenige Exemplare gefunden worden, die meisten davon tot. „Wenn die Wassertemperatur steigt, sterben die Quallen. Sollten Sie dennoch mehr entdecken, wählen Sie 112“, heißt es in einem Tweet.
Das Gift der Portugiesischen Galeere verursacht extrem schmerzhafte Quaddeln und ist vor allem für Allergiker oder geschwächte Personen gefährlich. Im schlimmsten Fall kann der Kontakt mit dem Gift sogar tödlich enden.
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