Kreuzfahrt: Das solltest du bei einer Balkon-Kabine beachten
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Der Balkon auf einem Kreuzfahrtschiff kann unliebsame Überraschungen mit sich bringen.
© Quelle: imago images/Panthermedia
Wer eine Balkon-Kabine auf dem Kreuzfahrtschiff bucht, der zahlt ordentlich drauf. Kein Wunder, versprechen die Luxus-Kabinen doch ein privates kleines Sonnendeck, auf dem Passagiere sich nach Lust und Laune entspannen können.
Doch nicht alle Balkone sind gleich, und manche sorgen eher für Einschränkungen als für Entspannung. Es gibt einige Balkonkabinen, die aufgrund ihrer Lage das viele Geld nicht wert sind. Der reisereporter erklärt, welche fünf du meiden solltest:
1. Problem der Balkone der vorderen Kreuzfahrtschiff-Kabinen
Den eigenen Balkon ganz vorne auf dem Schiff: Das klingt erst mal traumhaft und nach jeder Menge Panorama. Doch wer sich bei voller Fahrt auf dem eigenen Sonnendeck ausruhen will, könnte vom Fahrtwind ziemlich überrascht werden.
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Schließlich sind die Schiffe nicht gerade langsam unterwegs. Ein ordentlicher Windzug ist bei bis zu 21 Knoten, das sind bis 40 Kilometer pro Stunde, garantiert.
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So eine Front-Kabine kann ganz schön windig werden.
© Quelle: imago images/imagebroker
Du solltest dich vorher also ganz genau informieren, wo genau deine Kabine liegt. Wenn du aber gerne eine steife Brise um die Nase hast und Föhnfrisuren gut findest, ist gegen den Front-Balkon eigentlich nichts einzuwenden.
2. Kreuzfahrt-Kabine: Problem beim französischen Balkon
Auch ein beliebter Fehler bei Kreuzfahrt-Reisenden ist die Buchung einer teureren Kabine mit Meerblick. Auf den Fotos sieht es häufig so aus, als ob die große Schiebetür direkt zum schönen Balkon hinausgeht.
Doch häufig handelt es sich dabei nur um einen französischen Balkon – der besteht aus einem Geländer, das direkt hinter der Schiebetür angebracht ist.
3. Rettungsboot vor dem Balkon: Kein Blick aufs Meer
Besonders ärgerlich ist es auch, wenn Passagiere vom Balkon aus nur eine eingeschränkte Sicht haben. Viele Reedereien weisen darauf hin, aber nicht immer ist klar, wie eingeschränkt der Blick wirklich ist. Dabei kommt es durchaus vor, dass vor dem Balkon eines der Rettungsboote angebracht ist.
Daher gilt: Prüfe immer ganz genau, wo im Schiff deine teure Balkon-Kabine liegt. Das erspart böse Überraschungen und strapazierte Nerven im Urlaub.
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Ein Rettungsboot vorm Balkon ist wohl ein ziemlicher Reinfall auf der Kreuzfahrt.
© Quelle: imago images/Oliver Willikonsky
4. Wenn die Decks über den Balkon ragen
Freie Sicht in den Himmel, Sonne im Gesicht: Das ist die Idealvorstellung der Balkonkabine.
Besonders auf höheren Decks sollten Passagiere jedoch prüfen, ob die darüber liegenden Decks über den Balkon hinausragen, denn dann wird aus beidem nichts.
5. Keine Privatsphäre
Unangenehm kann es auch werden, wenn andere Passagiere dich beobachten können. Aber: Nicht alle Balkone sind vor fremden Blicken geschützt – an den Übergängen haben die Balkone schräg verlaufende Brüstungen, dann sind sie auch von außen ziemlich gut einsehbar.
Spezialfall Royal Caribbean: Auf den Oasis-Schiffen gibt es Balkone am Boardwalk und Central Park. Dann können nicht nur die Gäste des Pooldecks, sondern auch die Passagiere aus den gegenüberliegenden Kabinen auf die Balkone schauen.
Ähnliches gilt für Kabinen zum Bug und Heck, wenn die Balkone nach unten hin stufenweise weiter nach außen versetzt werden und für großen Außenflächen, zum Beispiel auf der „Norwegian Epic“, der „Carnival Vista“ oder der „MSC Seaside“. Dann können Passagiere von oben auf den privaten Balkon schauen.
Reisereporter