Beim ersten Wacken vor 27 Jahren waren nur 800 Besucher am Start. Das sieht mittlerweile, wie hier 2016 bei einem Konzert vor der „True Stage", schon ganz anders aus. 75.000 Tickets werden jedes Jahr verkauft.

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Auf die Packliste nach ganz oben gehören Gummistiefel. 2016 hatte strömender Regen schon vor Festival-Beginn die Wiesen in eine Matschwüste verwandelt.

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Noch ist alles friedlich vor der Bühne. Dafür, dass es so sicher bleibt, sorgen jährlich je 200 Sanitäter, Polizisten und Feuerwehrmänner.

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Schlammschlacht?! Wenn Autos bei der An- und Abreise auf der „Panzerring Straße" oder einem der anderen matschigen Wege stecken bleiben, kommt schon mal ein Bauer mit dem aus den benachbarten Dörfern und zieht den Wagen wieder aus dem Schlamm.

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Matsch gehört zum Wacken wie lange Haare zum Headbanging. Der geübte Festivalbesucher nimmt auch gerne mal ein ausgiebiges Schlammbad.

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Völlig vermüllt?! Getreu dem Motto „Metal 4 Nature“ werden am Einlass an alle Camper Müllbeutel verteilt. Trashmobile patrouillieren während des Festivals auf den Campingplätzen um den Müll einzusammeln und neue Beutel zu verteilen. Auch Pfandflaschen und -dosen werden gesammelt, der Erlös geht an Viva con Agua und die Wacken Foundation, die junge Heavy Metal Bands fördert.

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Festivalbesucher strömen zu einer der acht Bühnen. Wenn die Musik im Ort lauter wird als ein Rasenmäher, zahlt der Veranstalter jedes Mal 1.000 Euro an die Gemeinde. Das ist seit einer Klage 2013 der Anwohner so geregelt. Das dadurch eingenommene Geld wird für soziale Zwecke genutzt.

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Die Idylle trügt: Seit 1990 verwandeln über 80.000 Rocker und Metal-Fans die Wiesen und Felder beim Ort Wacken in Schleswig-Holstein in eine Gröl-Arena mit Headbanging-Garantie.

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Was für 'nen Kuh-Kaff! Das Logo mit dem Kuhschädel wurde schon 1991 entworfen, in Anlehnung an den Veranstaltungsort. W:O:A steht für Wacken Open Air.

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Ist das Kunst oder kann das weg? Manche Festivalgäste gehen mit ihrem Müll kreativ um. Täglich werden 3.500 Kubikmeter Abfall vom Gelände abgeholt. Fun-Fact: Damit könnte fast das olympische Wettkampfbecken in Rio de Janeiro gefüllt werden.

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Damit jährlich mehr als 100 Künstler die Bühnen zum Beben bringen können, werden 1.000 Tonnen Bühnenteile verbaut – Heavy Metal in jeder Hinsicht.

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Hier wird's noch voller: Das Festival-Gelände ist 2,2 Mio Quadratmeter – über 300 Fußballfelder – groß. Genug Platz für die 85.000 Besucher. Viele kommen aus dem Ausland, mögen aber trotzdem „German Sausage".

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Die Walking Acts im „Wasteland“ unterhalten die Zuschauer abseits der großen Bühnen.

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„See you in Wacken – Rain or Shine“: Auch zum Futtern gibt’s genug, bei Regen und Sonne, unter anderem im „Wackinger“ Areal oder im „Wacken Centrum“.

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2016 kam das „Wrestling Slam Tent“ direkt neben dem „Bullhead City Circus“ dazu. Hier treten Profi-Wrestler ebenso wie die Schwergewichte der Wortakrobatik in den Ring. 2017 gibt es im „Welcome to the Jungle“ Wrestling, Metal Yoga und feinste „Indiefresse“-Literatur beim „Poetry Slam“.

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