Kambodscha: Backpackerin (21) nach Strandparty auf Koh Rong vermisst

Kambodscha: Backpackerin (21) nach Strandparty vermisst

Das erste Mal reiste eine Britin (21) ganz allein – mit dem Rucksack nach Kambodscha. Doch seit einer Strandparty haben weder Freunde noch Familie etwas von ihr gehört. Sie ist spurlos verschwunden.

Koh Rong wird von vielen Urlaubern als das Inselparadies Kambodschas beschrieben. Berühmt ist es für die vorgelagerten Korallenriffe und die weißen Strände. Im Inneren ist sie von dichtem Dschungel überwachsen.
Koh Rong wird von vielen Urlaubern als das Inselparadies Kambodschas beschrieben. Berühmt ist es für die vorgelagerten Korallenriffe und die weißen Strände. Im Inneren ist sie von dichtem Dschungel überwachsen.

Foto: unsplash.com/Taylor Simpson

Wo ist Amelia? Dieser Frage gehen gerade Polizei und freiwillige Suchtrupps auf der Touristeninsel Koh Rong vor der Küste Kambodschas nach. Aktuell durchkämmen bis zu 140 Menschen die Küste, den Dschungel und suchen nach der Backpackerin sogar im Meer.

Die 21-Jährige wurde zuletzt am Mittwoch in ihrer Unterkunft, dem Nest Beach Club Hostel, gesehen, seither fehlt jedes Lebenszeichen von ihr. Vor ihrem Verschwinden soll sie auf einer Strandparty gewesen sein, von der sie allerdings nicht mehr zurückkehrte. Wie die „BBC“ berichtet, soll sie am beliebten Partystrand Police Beach mit Freunden aus dem Hostel gefeiert haben.

Backpackerin (21) wird seit Donnerstag nach Strandparty auf Koh Rong vermisst

Freunde in der Heimat West Sussex hofften zunächst, dass sie sich lediglich verirrt hätte. Doch das scheint bei der Größe der Insel, die man zu Fuß in wenigen Stunden ablaufen kann, unwahrscheinlich. Zudem würde die Funkstille nicht zu Amelia passen; diese soll sich nach ihrem Aufbruch zur Asienreise am 27. September 2019 täglich bei ihren Liebsten gemeldet haben. Zwei Jahre habe die Britin auf dieses Auslandsjahr gespart, erzählte ihre Schwester Georgie.

Einige ihrer persönlichen Gegenstände wurden am Strand gefunden: Eine Tasche mit Handy und Reisepass. Das Außenministerium des Vereinigten Königreichs stehe mit der Familie und den vor Ort eingesetzten Suchkräften in engem Kontakt. Die Eltern von Amelia sind am Sonntag angereist, berichtet der „Guardian“.

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