Unerwarteter Zwischenfall auf einer Kreuzfahrt mit der „Aida Prima“: Die Crew entdeckte während der Überfahrt von der spanischen Hafenstadt Málaga nach Palma de Mallorca am Donnerstag eine Person, die leblos im Mittelmeer trieb. 

Sofort löste die Besatzungsmannschaft einen sogenannten Mann-über-Bord-Alarm aus und leitete Rettungsmaßnahmen ein. Die Passagiere seien daraufhin angewiesen worden, die Außenbereiche komplett zu räumen, wie das „Mallorca Magazin“ berichtet. 

„Aida Prima“: Besatzung birgt Leiche vor Mallorca

Die Person konnte nur tot geborgen werden, laut „Bild“ soll es sich um einen Mann handeln. Um sicherzugehen, dass der Tote nicht von Bord der „Aida Prima“ kam, habe der Kapitän alle Personen zu einer Musterung antreten lassen. Die Passagiere und Crewmitglieder seien durchgezählt worden, jeder habe sich ausweisen müssen.

Dann die Entwarnung: Bei dem Toten soll es sich weder um einen Passagier noch um ein Crewmitglied handeln. Erst nach der Entwarnung wurde die Fahrt fortgesetzt. Der Leichnam soll den spanischen Behörden im nächsten Hafen übergeben werden. 

Auf der „Aida Prima“ finden mehr als 3.200 Passagiere und 900 Crewmitglieder Platz. Der Zwischenfall ereignete sich auf der 13-tägigen Kreuzfahrt von Kiel nach Palma de Mallorca, die am heutigen Freitag zu Ende geht. Unterwegs legte das Kreuzfahrtschiff unter anderem in Oslo (Norwegen), Southampton (England), Lissabon (Portugal) und Málaga an.

Der reisereporter hat die Reederei um ein Statement gebeten.