Du wolltest schon immer einmal Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff machen, aber hast Angst, tagelang mit Seekrankheit flachzuliegen? Dafür könnte es jetzt eine Lösung geben: die „Greg Mortimer“. Das Expeditionsschiff gehört zu dem Veranstalter Aurora Expeditions und wird am 31. Oktober 2019 in Ushuaia in Argentinien in See stechen.

Die zwölftägige Expedition soll durch die Antarktis führen. Dort ist die See besonders rau, die Bedingungen sind schwierig. Doch die „Greg Mortimer“ hat eine Besonderheit – ihr Bug ist wie ein Schnabel geformt. Durch den sogenannten „X-Bow“ kann das Schiff die Wellen besser durchdringen. Es fährt schneller, stabiler und effizienter.

Der Anblick ist aber erst mal gewöhnungsbedürftig: 

Die „Greg Mortimer“ – das erste Kreuzfahrtschiff mit „X-Bow“

Die 100 Passagiere an Bord sollen dadurch deutlich weniger vom Wellengang mitbekommen. Trotzdem erklärt die Reederei auch, dass die Konstruktion nicht vollständig vor Seekrankheit schütze, sondern die Kreuzfahrt nur angenehmer machen könne als auf einem gewöhnlichen Schiff.

Es ist das erste Kreuzfahrtschiff mit einem „X-Bow“. Dank eines besonderen Antriebmotors sollen die Emissionen des Schiffes um 80 Prozent reduziert werden. Übrigens: Die „Greg Mortimer“ ist nach dem australischen Abenteurer und Bergsteiger benannt, der als erster Australier den höchsten Gipfel in der Antarktis erklomm.

Nach der Jungfernfahrt können Passagiere mit der „Greg Mortimer“ zwischen elf und 25 Tage auf verschiedenen Routen durch Arktis, Antarktis oder Richtung Mittelamerika schippern. Die Preise starten bei 9.700 australischen Dollar (umgerechnet knapp 6.000 Euro).