Wer mit dem Rheinjet eine Zugfahrt für Anfang November buchen wollte, wird sich bereits gewundert haben: Das Unternehmen gab noch vor dem Start den Rückzug bekannt. Die Schuld dafür gibt Rheinjet der Deutschen Bahn, die einen weiteren möglichen Konkurrenten mit gezieltem „massiven Preis-Dumping“ ausgestochen haben soll.

Deswegen teilte das Unternehmen bereits Ende September mit, eine Beschwerde beim Bundeskartellamt sowie bei der Europäischen Wettbewerbskommission zum „Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung“ einzureichen. Denn obwohl der Flixtrain immer weiter auf der Schiene expandiert, betreibt immer noch die Bahn den Mammutanteil aller Zugstrecken.

Pläne gestrichen: Rheinjet geht doch nicht auf die Schiene

Der private Bahnanbieter Rheinjet hatte geplant, ab dem 8. November zwischen Frankfurt am Main, Stuttgart und München im Zwei-Wochen-Rhythmus freitags zu fahren. Damit hätten vor allem Familien und Pendler angesprochen werden sollen. Die Tickets hätten zehn Euro kosten sollen, für bereits gebuchte Fahrkarten soll es das Geld zurückgeben.

Der reisereporter hat die Deutsche Bahn wegen dieser Vorwürfe um ein Statement gebeten, eine Antwort steht noch aus.