7 Dinge, die du vor dem Thailand-Urlaub wissen musst | reisereporter

7 Dinge, die du vor deinem Thailand-Urlaub wissen musst

8.672 Kilometer: Thailand liegt am anderen Ende der Welt. Logisch, dass dort einiges anders läuft als bei uns. Mit diesen sieben Tipps trittst du nicht in unschöne Fettnäpfchen und bist auf alles vorbereitet.

Jacqueline Bohrmann
Loha-Prasat-Tempel in Bangkok.
Bangkok ist die meistbesuchte Stadt der Welt. Doch die mehr als 22 Millionen Thailand-Touristen sollten sich auf ein paar Dinge einstellen.

Foto: imago images/Westend61

1. Benutztes Klopapier kommt in den Mülleimer

In Thailand spülst du dein benutztes Klopapier nicht einfach in der Toilette runter, sondern wirfst es in den Mülleimer. Viele Abwasserrohre sind nämlich nicht fürs Runterspülen von Toilettenpapier ausgelegt, sodass es schnell eine Verstopfung geben kann. Moderne Hotels haben da meist nachgerüstet.

Typische Toilette in Thailand.
In Thailand kommt benutztes Klopapier in den Mülleimer. Foto: Jacqueline Bohrmann

Traditionell benutzen Thailänder gar kein Toilettenpapier, sondern duschen sich nach ihrem Geschäft den Hintern ab. Dafür hängt ein Wasserschlauch neben jeder Toilette.

Diese Popo-Dusche ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch hygienischer, als Toilettenpapier zu benutzen. Vielleicht probierst du das ja auch mal aus.

2. Die Schuhe bleiben draußen

Vor vielen thailändischen Geschäften, Restaurants und vor allem vor Tempeln solltest du unbedingt deine Schuhe ausziehen. Oft weisen Schilder darauf hin oder du siehst schon zahlreiche Schuhe vor dem Eingang liegen. Das Schuheausziehen hat zum einen hygienische Gründe: Wer will schon den Straßendreck im Haus haben?

Die Schuhe bleiben draußen.
Vor vielen thailändischen Geschäften, Restaurants und vor allem vor Tempeln solltest du unbedingt deine Schuhe ausziehen. Foto: Jacqueline Bohrmann

Zum anderen zeigt es aber auch Respekt gegenüber den Hausbewohnern. Vor größeren Tempeln gibt es sogar richtige Systeme mit Nummern und Schuhregalen, damit auch jeder seine eigenen Schuhe wiederfindet.

3. Durchs Handeln Geld sparen

In Thailand ist Handeln ganz normal und gehört quasi zur Kultur. Besonders an Straßenständen oder auf Märkten kannst du so bares Geld sparen. Wenn du aber Preisschilder an den Artikeln entdeckst, ist Handeln eher fehl am Platz. Und auch beim Essen und bei Lebensmitteln gibt es Festpreise.

Handeln am Marktstand.
In Thailand gehört Handeln zur Kultur. Besonders an Straßenständen oder auf Märkten kannst du so bares Geld sparen. Foto: Jacqueline Bohrmann

Aber egal wie hart du verhandelst, bleib freundlich dabei. Durch einen Streit können Thailänder ihr Gesicht verlieren, und das ist das Schlimmste für sie.

4. Der König und seine Familie werden verehrt

Du hast bestimmt schon mal davon gehört, dass man in Thailand nicht auf heruntergefallenes Geld treten darf, weil darauf der König abgebildet ist. Ist so, also mach das auch nicht. Dem König und seiner Familie gegenüber solltest auch du dich respektvoll verhalten, so wie die Thais. In so gut wie jedem Geschäft hängt ein Bild von dem Staatsoberhaupt.

Altar am Straßenrand in Thailand.
Der König und seine Familie werden in Thailand verehrt. Am Straßenrand werden zu besonderen Tagen kleine Altäre aufgebaut. Foto: Jacqueline Bohrmann

Am Straßenrand werden zu besonderen Tagen kleine Altäre aufgebaut. Und vor jedem Kinofilm wird das Königslied mit Bildern aus dem Leben des Monarchen gespielt, bei dem der ganze Saal aufsteht. Mach bei so was am besten einfach mit und verhalte dich respektvoll.

5. Lange Klamotten bei über 30 Grad

Bei uns in Deutschland will jeder sonnengebräunte Haut haben und so aussehen, als ob er gerade aus dem Urlaub kommt. In Thailand ist das anders. Dort ist helle Haut ein Schönheitsideal. Und um das zu erreichen, schwitzen die Thailänder gern mal. Denn selbst bei hohen Temperaturen tragen sie lange Kleidung, um sich vor der Sonne zu schützen.

Mann trägt lange Kleidung auf einem Roller.
Weil helle Haut in Thailand als Schönheitsideal gilt, tragen die Menschen dort auch bei über 30 Grad lange Kleidung, um sich vor der Sonne zu schützen. Foto: Jacqueline Bohrmann

Besonders beim Rollerfahren wirst du viele Thailänder mit langärmeligen Jacken sehen. Im Supermarkt gibt es außerdem so gut wie alles mit „Whitening-Effekt“, sogar Deos.

6. Überholen bei jeder Gelegenheit

Der thailändische Verkehr ist eine echte Herausforderung. Wenn du dir einen Roller mieten möchtest, fahr auf jeden Fall vorsichtig. Du musst damit rechnen, dass dich andere Fahrer links und rechts gleichzeitig überholen, während sie eine zwei Meter lange Leiter im Arm haben oder noch drei Kinder auf ihrem Roller sitzen.

Der thailändische Verkehr.
Der thailändische Verkehr ist eine echte Herausforderung, bei jeder Gelegenheit wirst du von allen Seiten überholt. Foto: Jacqueline Bohrmann

Dazu gilt natürlich auch noch Linksverkehr. Wenn dir das zu viel ist, kein Problem. Mit Sammeltaxis, Tuk-Tuks und Rollertaxis kommst du auch gut und günstig von A nach B.

7. Du wirst nie allein sein

In Thailand gibt es unzählige Tiere. Total niedliche Katzen streunen durch die Straßen, wild lebende, aber sehr zutrauliche Hunde triffst du am Strand, und im Dschungel siehst du Wasserbüffel grasen. Aber auch in deinem Zimmer musst du mit Besuchern rechnen.

Hunde am Strand von Chaweng.
In Thailand gibt es unzählige Tiere, unter anderem auch wild lebende, aber sehr zutrauliche Hunde. Foto: Jacqueline Bohrmann

Kleine Ameisen krabbeln durch die Fugen im Bad, Geckos huschen über die Wände deines Zimmers, und irgendwann findet ein Schmetterling nicht mehr den Weg nach draußen. Alles kein Problem, bleib einfach ruhig. In Thailand ist das ganz normal, und die meisten Tiere tun dir auch nichts.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren