Die „Joker-Treppe“ ist New Yorks neuste Touri-Attraktion

Die „Joker-Treppe“ ist New Yorks neuste Touri-Attraktion

Eine unscheinbare, graue Treppe ist zurzeit der angesagteste Foto-Hotspot New Yorks. Seit Joaquin Phoenix als „Joker“ die 131 Stufen in der Bronx hinuntertanzte, kommen täglich Hunderte Filmfans hierher.

Kilian Genius
Szene aus dem Film „Joker“ mit Joaquin Phoenix.
Die „Joker-Treppe“ in der Bronx verdankt ihren neuen Spitznamen der gleichnamigen Comicverfilmung.

Foto: Facebook.com/Joker Movie

131 graue und steile Stufen führen die lange Treppe zwischen der Shakespeare Avenue und der Anderson Avenue hinauf – eigentlich kein besonderer Ort in der Bronx. Doch seit Joaquin Phoenix als „Joker“ die New Yorker Treppe hinuntertanzte, zieht es viele Touristen hierher.

Selfies auf der „Joker-Treppe“ in New York

Die südliche Bronx ist normalerweise kein Touri-Magnet – bis auf den Zoo und das Yankee-Stadion gibt es in der Gegend nicht viele Attraktionen. Aber die #jokerstairs sind zurzeit der angesagteste Foto-Hotspot in New York und eine neue Wirkungsstätte für Filmfans und Instagrammer. 

Der Fernsehsender „CNN“ fragt sich sogar schon, ob die „Joker-Treppe“ die neue „Rocky-Treppe“ ist. Im Boxerdrama aus den 1970ern rannte Sylvester Stallone die Stufen vor dem Philadelphia Museum of Modern Art hinauf – seitdem kommen jedes Jahr Hunderte Filmfans in die Ostküsten-Metropole, um dort wie ihr Vorbild aus dem Film ihre Arme gen Himmel zu recken.

Übrigens wurde der Film „Joker“ noch an anderen Orten in New York gedreht, etwa in zwei Subway-Stationen in der Bronx und in Brooklyn, in einem Donut-Laden in der Bronx, unterhalb der oberirdischen Subway-Linie Jerome Avenue–E 107th Street und unterhalb der Manhattan Bridge in Dumbo, Brooklyn. Weitere Drehorte waren das benachbarte Newark und Jersey City sowie Los Angeles.

Comicverfilmung „Joker“ – umstritten, aber erfolgreich

Seit rund zwei Wochen läuft Todd Phillips’ umstrittene Comicverfilmung in den deutschen Kinos. Vor dem offiziellen Filmstart wurde eine hitzige Debatte darüber geführt, ob die düstere Darstellung des „Jokers“ Nachahmer zu Gewalttaten anstiften könnte.

Bei den Filmfestspielen in Venedig, wo der Film im August Premiere feierte, gewann er als erster Superheldenfilm den Goldenen Löwen. Schon jetzt ist er einer der erfolgreichsten Filme überhaupt – mehr als 500 Millionen Euro wurden bisher eingespielt.

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