Fehler 1: Du verlässt dich allein auf die Filterung der Suchmaske

Ja, die Technik ist heute so ausgefeilt, dass so gut wie alles möglich ist. Zumindest in der Theorie. Denn solange Menschen am anderen Ende eines Programmes sitzen, sind Fehler möglich. Im Falle von Airbnb also die Anbieter, die ihre Wohnungen womöglich nicht korrekt ins Netz stellen.

Dann kannst du den Filter bei der Suche noch so gut einstellen: Das Ergebnis wird immer falsch sein und du womöglich statt im Traum-Appartement im WG-Zimmer landen und dir Bad und Küche mit anderen Gästen oder dem Hausbesitzer teilen.

Verlass dich nicht allein auf die Filterung der Suchmaske. Lies dir genau die Beschreibung der Unterkunft durch. (Symbolbild)

Um das zu vermeiden, darfst du dich nicht allein auf die Filterung durch die Suchmaske verlassen. Lies dir immer genau die Beschreibung der Wohnung durch. Daran erkennst du, was dich erwartet. Und falls nicht: Kontaktiere den Gastgeber bei Zweifeln vor der Buchung.

Fehler 2: Du liest dir nur die Bewertungen auf der ersten Seite durch

Egal ob 15 oder 100 Bewertungen: Bevor du buchst, solltest du dir so viele Bewertungen wie möglich durchlesen. Denn nur so hast du einen exakten Überblick über die Meinungen zu der Unterkunft, die du dir ausgesucht hast.

Manchmal findet man nämlich ganz hinten jenen einen Punkt, der einen maßgeblich stören würde – und wäre nie darauf gestoßen, hätte man bloß die ersten fünf Bewertungen gelesen. Zeit investieren lohnt sich hier definitiv!

Fehler 3: Du liest die Bewertungen nur oberflächlich

Bewertungen zu lesen bedeutet nicht nur, die Inhalte abzuscannen, sondern auch, die Zwischentöne zu erkennen, also zwischen den Zeilen zu lesen. Auffällig sind beispielsweise Bewertungen, die einen starken Fokus in eine Richtung haben, aber anderes komplett aussparen.

Zum Beispiel ein Loblied auf die Küche, aber kein Wort zum Schlafzimmer. Oder zeilenlange Erzählungen zum freundlichen Vermieter, aber kein Wort zur Unterkunft.

Du solltest die Bewertungen nicht nur überfliegen, sondern dir Zeit nehmen. Versuch, auch zwischen den Zeilen zu lesen, um herauszufinden, welche Bewertungen für dich relevant sind. (Symboldbild)

Fehler 4: Dir sind die Fotos egal

In einer Zeit, in der sogar das billigste Smartphone gute Fotos schießt, solltest du Vermietern, die mit miesen und unscharfen Fotos ihre Unterkunft anpreisen, mit Misstrauen gegenübertreten. Das mag eine unbequeme Wahrheit sein, doch hinter schlechten Fotos verbirgt eben oft auch ein schlechtes Angebot.

Auch die Auswahl der Fotos lässt tief blicken: Gibt es mehr Bilder von der Umgebung als von der Unterkunft, ist Vorsicht geboten. Tipp: Achte auf das Label „Airbnb Verified Photo“ im rechten oberen Bildrand. Dieses bestätigt, dass die Unterkunft in Wirklichkeit so aussieht wie auf den Fotos.

Fehler 5: Du checkst die Lage nicht

Ja, die meisten Airbnb-Gastgeber beschreiben, wie weit die Unterkunft von Sehenswürdigkeiten oder Supermärkten entfernt ist. Dennoch solltest du die Lage vorab genau checken, zum Beispiel mit Google Maps und Google Street View. So entdeckst du auch Fallen wie laute Straßen mit viel Verkehrslärm oder eine nicht vorhandene Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Check die Lage: Wie weit ist die Unterkunft wirklich von Sehenswürdigkeiten entfernt? (Symbolbild)

Besonders bei Städten in fernen Ländern ist es auch ratsam, den jeweiligen Stadtteil, in dem die Unterkunft liegt, abzuchecken und sich Infos zu holen, damit man nicht in einer gefährlichen Ecke landet.

Fehler 6: Du vermeidest Kontakt

Egal ob wegen einer Frage zur Unterkunft, zum Preis oder zur Ausstattung: Durchs Reden kommen die Leute zusammen, auch auf Airbnb. Nutz die Kontaktfunktion und stell Fragen. Wer Zweifel hat, aber schweigt, darf am Ende nicht meckern, wenn er nicht zufrieden ist. In Zeiten von Social Media sollten wir eigentlich nicht über soziale Interaktion sprechen müssen.