Ein 27-jähriger Tourist aus dem Westen Londons verbrachte einen schönen Urlaub im südfranzösischen Nizza. Seine Erlebnisse wollte er mit Freunden teilen und posierte deshalb am Strand für ein paar Selfies. Doch dabei stürzte er ins Mittelmeer. Feuerwehrleute konnten nur noch seine Leiche bergen.

Brite stirbt beim Selfies-Machen in Nizza

Seine Familie soll die tragische Nachricht erst zwei Wochen nach dem Tod per SMS erhalten haben. Bislang wissen sie nur, dass der 27-Jährige am 29. September zur Mittagszeit ins Meer fiel und dann an einem Herzstillstand starb. An welcher Stelle der Strandpromenade sich der Unfall ereignete und warum der junge Brite über die Brüstung fiel, ist völlig unklar, berichtet die „Daily Mail“.

Die Angehörigen wollen den Leichnam nun so schnell wie möglich nach England transportieren lassen und den Mann in seiner Heimat beerdigen. Für die entstehenden Kosten von rund 17.400 Euro richteteten die Angehörigen eine Spendenseite im Internet ein. Ob die lokalen Behörden den Grund für den Sturz herausfinden können, bleibt abzuwarten.

Touristen bringen sich für Selfies in Lebensgefahr

Wie gefährlich Selfies sein können, beweisen immer wieder tragische Nachrichten aus aller Welt. Eine Studie offenbarte, dass in den vergangenen sechs Jahren 259 Menschen beim Selfies-Schießen starben. Die mit Abstand meisten der tragischen Unfälle ereigneten sich in Indien. Das Land will jetzt an besonders gefährlichen Stellen „No-Selfie-Zonen“ einrichten.