1. Du bewahrst deinen Reisepass falsch auf

Dein Reisepass ist ein wichtiges Dokument. Und er ist trotz des vermeintlich robusten Umschlags empfindlich. Hitze und Feuchtigkeit sind genauso ein No-Go wie ein Geldbeutel, in den du den Reisepass quetschst. Klar ist, dass ein Pass nach jahrelangem Gebrauch eines Globetrotters nicht wie neu aussehen kann.

Aber: Hat er zu viele sichtbare Spuren, kann dir das Probleme bei der Einreise in ein Land bescheren. Denn der auf dem biometrischen Reisepass befindliche Chip kann auf mechanische Weise zerstört werden, indem der Pass geknickt oder starker Druck auf ihn ausgeübt wird. Deshalb solltest du immer liebevoll und sorgsam mit deinem Reisepass umgehen.

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Österreichischer Reisepass in der Hosentasche.

2. Du verwendest eine Reisepasshülle

Über Reisepasshüllen scheiden sich die Geister. Denn so praktisch die Schutzteile für deinen Reisepass auf den ersten Blick auch sein mögen, auf den zweiten sind sie oft leider auch lästig – vor allem für all jene Leute, die nicht gern an Kleinkram herumfummeln.

Warum? Bei fast jeder Passkontrolle werden die Sicherheitsbeamten deinen Reisepass aus der Hülle nehmen, um die Daten lesen zu können, und dir beides getrennt zurückgeben. Das heißt, dass du jedes Mal aufs Neue deinen Reisepass wieder in die Hülle fummelst.

Wenn dich das nervt, solltest du dir eine Alternative überlegen. Nutz zum Beispiel einen Travel-Organizer, in dem dein Reisepass in einem Fach geschützt ist. Dann musst du ihn bei der Kontrolle nur herausziehen, anstatt ihn in eine Hülle zu stecken.

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3. Du hast zu wenig leere Seiten im Reisepass

Der erste Blick, den man vor einer Reise in einen Pass wirft, dreht sich um das Datum, ab dem das Dokument nicht mehr gültig ist. Und das ist auch richtig so. Es gibt aber einen weiteren Punkt, der enorm wichtig ist, den aber viele vergessen: nämlich die Anzahl der leeren Seiten.

Vielreisende wissen, dass das ein oder andere Visum Platz auf einer oder zwei Seiten braucht. Im Laufe von Jahren kann sich da schon was ansammeln. Wird es nun bei dir eng und du hast keine freien Seiten mehr, kann es passieren, dass du nicht in ein Land einreisen kannst, eben weil kein Platz für das Visum ist. Daher immer kontrollieren, ob du noch genug leere Seiten hast.

Reisepass mit Einreise- und Ausreisestempeln.

4. Du vergisst die Sechs-Monats-Regel

Geht es um das wichtigste Datum in deinem Reisepass, spielt in Wahrheit ein anderes als das Ablaufdatum die größere Rolle. Nämlich: das Ablaufdatum minus sechs Monate. Warum? Weil es in vielen Ländern der Welt gesetzlich vorgeschrieben ist, dass ein Reisepass noch sechs Monate gültig sein muss.

Genau gesagt bedeutet das: Läuft dein Reisepass im Juli 2020 ab und du möchtest im Januar 2020 beispielsweise nach Jordanien reisen, dann kannst du das nicht mit deinem Reisepass machen, obwohl er eigentlich noch gültig ist. Aber weil du ein Dokument benötigst, das noch mindestens ein halbes Jahr gültig ist, musst du auch sechs Monate vorher einen neuen Reisepass beantragen.

5. Du machst das Passfoto selbst

Das Foto für den Reisepass selbst machen? Das ist nicht verboten, muss aber nach strengen Regeln passieren. Denn seit es biometrische Reisepässe gibt, steht dein Gesicht im Zentrum der Gesichtserkennung. Fotografierst du dich selbst und bearbeitest dein Foto nachträglich, greifst du indirekt in die Technologien ein. 

Fotos für einen Reisepass.

Schließlich müssen wir alle damit leben, auf unseren Reisepassfotos wie Verbrecher auszusehen. Solltest du das Foto wirklich selbst schießen wollen, denk an die essenziellen Dinge: Du darfst nicht lächeln. Du musst frontal zu sehen sein. Deine Haare dürfen dein Gesicht nicht verdecken. Du darfst nichts auf dem Kopf haben. Der Hintergrund muss weiß sein. Und dein Kopf muss in einem ganz bestimmten Raster ausgerichtet sein.