Mann will mit Samurai-Schwert im Handgepäck fliegen

Mann will mit Samurai-Schwert im Handgepäck fliegen

Am Flughafen in Newark in New Jersey wurde ein Mann aufgehalten, der mit einem Samurai-Schwert im Handgepäck ins Flugzeug steigen wollte. Erst beim Security-Scan fiel der gefährliche Gegenstand auf.

Kilian Genius
Ein Katana (japanisches Schwert).
Mit so einem Samurai-Schwert im Handgepäck wollte ein Mann in Newark in New Jersey ins Flugzeug steigen. (Symbolbild)

Foto: imago images/UIG/Werner Forman

In New Jersey in den USA sollte eigentlich der Urlaub eines Mannes beginnen – er war auf dem Weg nach São Paulo in Brasilien. Am Flughafen in Newark wurde er von der amerikanischen Transportsicherheitsbehörde (TSA) gestoppt. Im Handgepäck hatte er ein echtes Samurai-Schwert – gut verpackt in einer Kiste. 

Wertvolle Waffe im Handgepäck

Erst beim Durchleuchten des Handgepäcks wurde die TSA auf das Schwert und seinen Besitzer aufmerksam. „Er dachte, dass er das Schwert wegen seines hohen Werts im Handgepäck mitnehmen dürfe“, erklärte die Sprecherin der TSA, Lisa Farbstein, gegenüber „Fox News“.

„Natürlich geht das nicht! Im Handgepäck sind alle Waffen verboten. Egal, wie wertvoll sie sein mögen“, fügt Farbstein hinzu. Wie viel das Schwert tatsächlich wert ist, weiß aber niemand so genau. Ebenso unklar ist, warum der Mann das Schwert überhaupt mit nach Brasilien nehmen wollte.

Samurai-Schwert auf Twitter

Farbstein postete ein Foto des Schwerts auf Twitter. Darauf sieht es so aus, als könnte es sich bei dem Schwert um ein japanisches „Katana“ handeln – es hat eine lange und leicht geschwungene Klinge.

Falls du es noch nicht wissen solltest – im Handgepäck sind sämtliche Waffen verboten. Egal, ob Pistolen, Granaten oder eben Schwerter. Ärgerlich für alle Ritter, Drachentöter und Samurais dieser Welt. Eine Liste mit den Gegenständen, die erlaubt oder verboten sind, findest du auf der Website der TSA.

Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen manche Waffen im Aufgabegepäck mitgeführt werden. Glück für den Mann, der auf dem Weg nach São Paulo war. Letzten Endes durfte er das Schwert aufgeben – es flog im Frachtraum des Flugzeugs mit nach Brasilien.

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