Der Göttinger Weihnachtsmarkt

Hand aufs Herz: Der Besuch von Weihnachtsmärkten ist eine der schönsten Traditionen in der Adventszeit – und auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt könnte die Stimmung besinnlicher nicht sein. Wir haben 5 Gründe für dich, wieso ein Trip zum traditionsreichen Göttinger Weihnachtsmarkt zum Pflichtprogramm in der Adventszeit gehört.

1. Die Universitätsstadt ist schnell zu erreichen

Göttingen liegt im Herzen Deutschlands und ist somit von überall easy zu erreichen. Du kennst das: Viele deiner Freunde und Familie haben sich quer durch Deutschland verteilt und es immer eine schwierige Aufgabe, einen guten Trefftpunkt zu finden.. Die Lösung: Göttingen!

2. Das besondere Farben- und Lichterspiel

Die Göttinger Innenstadt ist zu jeder Zeit malerisch und die Universitätsstadt immer einen Besuch wert. In den Wintermonaten aber, wenn leuchtende Letter weithin die Namen der Straßen verraten, auf denen du dich gerade bewegst, fühlst du dich unweigerlich wie in einem Märchenland. Die historischen Bauwerke in der Stadt bezaubern das Auge und viele Lichterketten und LED-Installationen tauchen die Stadt in eine wohlige Weihnachtsstimmung.

Mit Beginn des Weihnachtsmarktes ist die ganze Altstadt erleuchtet.
Mit Beginn des Weihnachtsmarktes ist die ganze Altstadt erleuchtet. Foto: @Göttingen Tourismus se.V.

3. Elch Rudi - der heimliche Star des Weihnachtsmarkts

Für alle, die ein witziges Weihnachtsfoto verschicken möchten, ist „Rudi“ das perfekte Model. Der mechanische Elch singt, spricht und hört sich dabei ein bisschen an wie sein Namensvetter Rudi Carell. Unter den Hashtags #elchrudi oder #sprechenderelch findest du bei Instagram bereits einige Fotos von Rudis Fans. Und das obwohl der sprechende Elch 2019 erst in seine zweite Saison auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt startet!

4. Die lange Tradition

Erstmals erwähnt wird der Göttinger Weihnachtsmarkt lustigerweise in einem Beschwerdeschreiben an den Magistrat der Stadt Göttingen 1852: Die Sabbatruhe am Sonntag sei durch die Verkaufsbuden gestört. Der Christmarkt war aus dem Wochenmarkt entstanden, der ganzjährig auf dem Marktplatz stattfand.

Mit Zustimmung der St. Johannis-Gemeinde erfolgte 1994 die Erweiterung des Marktes auf den Johanniskirchplatz. Zur selben Zeit wurde ein buntes Bühnenprogramm sowie eine große Krippe und ein Adventskalender eingeführt – und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit!

Jedes Jahr erfreuen sich die Besucher an den Leckereien und heißen Getränken
Jedes Jahr erfreuen sich die Besucher an den Leckereien und heißen Getränken Foto: @Göttinger Tourismus e.V.

5. Weihnachtliches Programm und Göttinger Spezialitäten

Rund um das Alte Rathaus und die St.-Johannis-Kirche in Göttingen gilt es Handgemachtes zum Verspeisen und Verschenken zu entdecken. Eechte Markenzeichen des Göttinger Weihnachtsmarktes sind das Hochcafé und das Riesenrad. Insgesamt laden dich rund 75 Stände zum Stöbern, Schlemmen, Verweilen und Shoppen ein. Außerdem stellt die Stadt ein großes kulturelles Rahmenprogramm auf die Beine: Etwa 60 Veranstaltungen begeistern Jahr für Jahr die Besucher des Weihnachtsmarkts.

reisereporter-Tipp: Du solltest unbedingt auf einen Becher Glühwein am Stand der Familie Krummacker aus Hetjershausen vorbeischauen. Für viele Göttinger gehört er zu Weihnachten wie Spekulatius und Lebkuchen – Schließlich ist er auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt erfunden worden: der Glühwein mit den eingelegten Bacardikirschen!