1. Grandiose Natur an Europas größtem Sandstrand

Eins der schönsten Erlebnisse auf Amrum ist ein Spaziergang über den schier endlosen Sandstrand im Westen der Insel. In jedem Dorf gibt es mehrere Zugänge zum „Kniep“. Die endlose Weite vor dir, beeindruckende Wolkentürme über dir, die sagenhafte Dünenkette neben dir und dazu das ewige Rauschen der Nordsee – dieses Erlebnis wirst du so schnell nicht vergessen.

Ein besonders schöner Tagesausflug ist der um die Nordspitze „Odde“ herum. Hierfür solltest du auf Ebbe warten, um trockene Füße zu behalten.

Die Landschaft auf Amrum bietet schier unendlich viele Fotomotive.

2. Dünen, so weit dein Auge blicken kann

Amrum hat nicht nur den größten Strand Europas, sie hat auch einen genauso imposanten Dünengürtel. Du kannst auf langen Bohlenwegen hindurchlaufen und die einzelnen Dünenarten, die dort lebenden Tiere und den Bewuchs aus Gräsern, Heide, Krähenbeere, Weiden und anderen Pflanzen kennenlernen.

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Bei einem Blick von einer der Aussichtsplattformen hinunter bekommst du eine Ahnung davon, wie mächtig der Dünengürtel einerseits ist und wie fragil andererseits.

Die Dünenlandschaft von Amrum eignet sich hervorragend für endlose Spaziergänge.

3. Unbekannte Welten im Watt

Ein Muss für Naturliebhaber ist die Wattwanderung zu Fuß von Amrum nach Föhr oder umgekehrt. Die Wattführer erklären dir dabei das reiche Leben im Wattboden, von dem du an der Oberfläche außer kleinen Sandhäufchen meist gar nichts mitbekommst.

Mitten durchs Meer zu laufen, wenn das Wasser gerade nicht da ist, ist ein grandioses Erlebnis. Ins Watt solltest du aber niemals alleine gehen. Geh ausschließlich mit den erfahrenen Wattführern mit! 

Die verschiedenen Touren mit unterschiedlichen Watt-Experten und aktuellen Terminen sowie Infos zu Anmeldung findest du im Online-Veranstaltungskalender.

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Bei einer Wattwanderung kannst du einiges an kuriosem und interessantem Watt-Getier entdecken.

4. Vögel aus nächster Nähe beobachten

Amrum ist eine Vogelinsel. Zu jeder Jahreszeit kannst du hier zahlreiche Vogelarten, viele davon gefährdet und unter höchstem Schutz stehend, beobachten. Aus nächster Nähe geht dies am Kliff von Steenodde. Hier, zwischen den Dörfern Steenodde und Nebel, auf der Ostseite der Insel, kannst du dein Fernglas einpacken.

Denn vom Spazierweg am Kliff aus hast du einen perfekten Nahblick auf die zahlreichen Vogelarten, die hier ruhen und brüten, darunter Eiderenten, Austernfischer, Steinschmätzer oder auch Pfuhlschnepfen.

Dass du den Tieren hier so nahe kommen kannst, liegt nur daran, dass sich alle daran halten, den Tieren ihren Raum zu lassen und sich auf das Beobachten vom Weg und den Sitzbänken aus zu beschränken.

Hier findest du Informationen zu Vogel-Führungen im Naturschutzgebiet Amrum-Odde des Vereins Jordsand. Auch das Naturzentrum Amrum bietet vogelkundliche Rundgänge an: mehr Infos hier.

Vogelkundliche Führungen | Anbieter: zum Beispiel Verein Jordsand oder Naturzentrum Amrum, mehr Infos online | Termine: variieren von Saison zu Saison, online einsehbar

Auf Amrum kannst du zu jeder Jahreszeit zahlreiche Vogelarten, viele davon gefährdet und unter höchstem Schutz stehend, beobachten.

5. Wildvögel bei der Aufzucht der Jungen beobachten

An zwei Stellen auf Amrum kannst du Wildvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen besonders gut beobachten: an der Südspitze (von der Oberen und Unteren Wandelbahn aus) und ganz im Norden vom Teerdeich oder dem Oodwai aus. Denn hier brüten viele Zugvögel auf den geschützten Flächen und ziehen ganz in Ruhe ihre Brut so weit groß, dass die die Weiterreise später gut überstehen kann.

Du findest hier zahlreiche Wildgänse, Austernfischer, Knutts, aber auch einige Kiebitze, Zwergseeschwalben oder Pfuhlschnepfen. Du wirst allerdings ein Fernglas oder Teleobjektiv benötigen, denn auf diesen Flächen ist das Betreten nicht erlaubt und die Vögel sind meist auf einen recht großen Sicherheitsabstand bedacht.

Echte Naturfreunde halten sich an die goldene Regeln: Gucken und Fotografieren sind erlaubt, aber komm' der empfindlichen Tierwelt nicht zu nahe!

6. Waldspaziergang mit Überraschungen

Wer den Wald von Amrum kennt, wundert sich seit einigen Jahren vielleicht über die vermeintlich merkwürdige Aufforstung. Denn der große Kiefernwald, der sich fast über die ganze Insel zieht, erfährt tatsächlich eine Verjüngung, die Naturschutz- und Sicherheitsgründe hat. So besteht er längst nicht mehr nur aus Kiefern, wie all die Jahrzehnte zuvor.

Mittlerweile wächst in ihm auch Laubwald, der historisch gesehen hier beheimatet ist und der Insel neuen Schutz bieten soll, nachdem die Kiefern durch Orkane gefällt wurden. Du kannst vom Waldweg aus auch einen kleinen Umweg durch den ganz besonderen Birkenwald an der Vogelkoje machen. Besonders im Winter ist dies eine einzigartige Erfahrung.

Der große Kiefernwald von Amrum zieht sich fast über die gesamte Insel.

7. Beinahe persönliche Begegnung mit Seehunden

Wenn du gerne einmal Seehunde aus der Nähe erblicken willst, dann kannst du mit der MS Eilun  einen Ausflug zu den sogenannten Seehundsbänken machen. Seehunde und Kegelrobben liegen gerne auf diesen der Insel vorgelagerten Sandbänken und ruhen sich aus.

Sie kennen die MS Eilun seit vielen Generationen und haben keine Angst vor ihr. So kannst du vom Boot aus diese wunderschönen Tiere beobachten, die im Wasser Einzelgänger sind, an Land aber gern in Gruppen zusammen liegen.

Fahrt zu den Seehundbänken | mit der MS Eilun ab Seezeichenhafen Wittdün | Adresse: 25946 Wittdün auf Amrum | Anmeldung: An Bord der MS Eilu“ und bei Kapitän Banidx Tadsen, Waasterstigh 18a, 25946 Nebel, Tel. 04682 - 2333, bei Foto Quedens, Strunwai 22, 25946 Norddorf und im Geschäft Strandgut, Inselstraße 5, 25946 Wittdün

Die Seehunde haben sich an die vorbeifahrende MS Eilun, die dich zur Sandbank bringt, gewöhnt.