Chaos am Flughafen: Drohne legt Berlin-Tegel lahm

Drohne am Flughafen Berlin-Tegel: Flugverkehr unterbrochen

Chaos am ersten Ferientag: Nachdem am Montagmorgen mehrere Maschienen mit Verspätung gestartet waren, sichtete ein Pilot nahe des Berliner Flughafens Tegel eine Drohe. Der Flugbetrieb wurde deshalb unterbrochen.

Einen Drohnen-Verbotsschild am Flughafen Stuttgart.
Drohnen stellen eine Sicherheitsgefahr dar – und können den Flugbetrieb ganz schön durcheinander wirbeln. (Symbolfoto)

Foto: imago images / Arnulf Hettrich

Mieser Start in die Herbstferien: Am ersten Ferientag sollen am Berliner Flughafen Tegel alle Abflüge und Landungen gestoppt worden sein. Wie Passagiere auf Twitter berichten, soll der Flugbetrieb am frühen Montagnachmittag zumindest kurzzeitig ausgesetzt worden sein: 

Nachdem es anfänglich hieß, dass der Flugbetrieb für mindestens 30 Minuten gestoppt worden sei, soll die Abfertigung letztendlich nur für fünf Minuten unterbrochen worden sein, berichtet die „Bild“. Einem Sprecher der Deutschen Flugsicherheit zufolge habe das allerdings keine Auswirkungen auf den Flugebetrieb gehabt: In der Zeit hätten ohnehin keine Flüge starten sollen.

Auf Twitter bestätigte der Flughafenbetreiber, dass es eine mutmaßliche Drohnensichtung gegeben hatte, allerdings ohne Auswirkungen auf den Flugverkehr:

Chaotischer erster Ferientag in Berlin-Tegel

Schon zuvor war es bei zahlreichen Flügen zu Verspätungen kommen, andere Verbindungen fielen ganz aus. Grund sollen unter anderem die frostigen Temperaturen am Montagmorgen gewesen sein.

Ein Sprecher der Flughafengesellschaft sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass es dem privaten Dienstleister Wisag nicht gelungen sei, die Flugzeuge zu enteisen.

Drohnen-Alarm an deutschen Flughäfen

Unerlaubte Drohnenflüge werden in Deutschland zu einem wachsenden Problem für Flughäfen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 158 Vorfälle gemeldet – 80 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach dem Frankfurter Flughafen mit 31 Fällen landete Berlin-Tegel mit 17 auf Platz zwei. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Eigentlich gilt in einem Radius von eineinhalb Kilometern rund um Flughäfen ein stricktes Flugverbot für Drohnen.

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