1. Die Altstadt

Bevor du dich den einzelnen Sehenswürdigkeiten widmest, lohnt sich ein Spaziergang durch die wunderschöne historische Altstadt von Tarragona. Die kleinen Gassen haben ein ganz besonderes Flair, und in den vielen Cafés und Restaurants auf den Marktplätzen lässt es sich mit ein paar Tapas gut einige Stunden aushalten.

Bei ihrem Bummel durch die Altstadt hat reisreporterin Kristin Matzies die besondere Atmosphäre der Gässchen aufgesaugt.

Abends geht es auf den Straßen zwar deutlich ruhiger zu als im bekannteren Barcelona. In mehreren Bars kannst du den Tag aber gemütlich ausklingen lassen und je nach Wochentag in Clubs wie El Cau, Sala Zero oder Totem das Tanzbein schwingen.

2. Die Kathedrale Santa Maria de Tarragona

Die Kathedrale in Tarragona wurde zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erbaut. Das Gebäude beeindruckt nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit einem schönen, gepflegten Garten im Innenhof.

Die Bildhauerkunst des Kreuzgangs gehört zu den beeindruckendsten in Katalonien. Zudem ist die Kathedrale auch in der Hochsaison nicht überfüllt, und du kannst deine Zeit hier in Ruhe genießen.

Der Innenhof der Kathedrale von Tarragona eignet sich perfekt für ein schattiges Päuschen.

3. Das römische Amphitheater

Wo früher Gladiatoren- und Raubtierkämpfe vor 14.000 Zuschauern stattfanden, kannst du heute die Ruinen des römischen Amphitheaters in wunderschöner Kulisse besichtigen. Vom etwas höher gelegenen Parc de l’Amfiteatre hast du einen tollen Blick auf die gesamte Anlage und das funkelnd-blaue Meer dahinter.

Tarragonas römisches Erbe – darunter das Amphitheater – ist Weltkulturerbe.

Tagsüber können die Ruinen auch von innen besichtigt werden. Hin und wieder werden Shows am Abend angeboten. Vor Ort lohnt es sich also, sich über das aktuelle Programm zu informieren.

4. Die Strände von Tarragona

Direkt vor Tarragona liegt der Playa del Milagro, der selbst in der Hochsaison nicht so überfüllt ist wie beispielsweise die Strände von Barcelona. Wer noch ein paar Minuten weiterschlendert, kommt zum Strand Arrabassada.

Du willst es noch abgelegener? Dann nimm den Bus nach La Mora. Von dort aus kannst du nach der rund halbstündigen Fahrt durch ein Naturschutzgebiet bis zur Cala Fonda wandern – besser bekannt als Waikiki Beach. Dieser Strand ist gerade bei den Gästen des Campingplatzes Torre de la Mora beliebt und offiziell ein FKK-Strand.

Tarragonas Strände sind wahre Kleinode am Mittelmeer – die besonders beim Sonnnenaufgang besonders schön strahlen.

Ein zweiter Strand, der im selben Park liegt, ist der Playa Rocaplana. Leider scheint es sich bei beiden Stränden mittlerweile nicht mehr um Geheimtipps zu handeln. Dennoch sind beide Buchten sehr naturbelassen und laden zum Entspannen ein. Toiletten gibt es dementsprechend allerdings nicht. Und: Pass auf, dass du dich auf dem Weg zu den Buchten nicht verirrst. Die Pfade sind nur durch verschiedene Farben an den Bäumen ausgewiesen.

5. Der Balkon zum Mittelmeer

Wenn du von der Stadt aus Richtung Parc de l’Amfiteatre läufst und dich rechts vom Park hältst, kommst du direkt zu einer schönen Aussichtsplattform von der du über den gesamten Küstenstreifen gucken kannst. Auch schön ist der Ausblick vom Café direkt im Park. Hier kann der Abend nach einem Tag am Strand gut ausklingen.

6. Die Rambla Nova und Märkte

Die Rambla Nova ist die Haupteinkaufsstraße in Tarragona. Hier findest du vor allem viele moderne Läden und Ketten. Bekannt ist Tarragona aber insbesondere für seine Märkte. Der größte von ihnen ist der Hauptmarkt Mercado Central. Wenn du auf der Suche nach frischen, regionalen Produkten bist, solltest du diese Adresse nicht auslassen. Für fangfrisches Abendessen lohnt sich ein Abstecher zum Fischmarkt: Dort wird abends der Fang des Tages versteigert.