Erst geht der Veranstalter der gebuchten Reise pleite, jetzt müssen sich betroffene Kunden auch noch vor einer „bösen E-Mail-Betrugsmasche“ in Acht nehmen. Auf den ersten Blick scheinen die Nachrichten von Thomas Cook zu kommen, darin werden sensible Daten wie Pass- oder Kreditkarteninformationen abgefragt.

Die deutsche Thomas Cook GmbH warnt auf der Website eindringlich davor, die Mails mit dem Betreff „Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas-Cook-Reise“ zu öffnen. „Thomas Cook hat zu keiner Zeit E-Mails dieser Art an Kunden verschickt. Bitte ignorieren Sie diese Mails und löschen Sie diese“, schreibt das insolvente Unternehmen.

Thomas-Cook-Pleite trifft Hunderttausende Kunden

Die Thomas Cook GmbH hatte am Mittwoch Insolvenz beantragt, vier Tage nach dem britischen Mutterkonzern. Weltweit waren daraufhin Hunderttausende Urlauber gestrandet. Etliche von ihnen berichteten, in den Urlaubsorten von ihren Hotels zu Zahlungen aufgefordert oder sogar angegriffen worden zu sein.

Von der Pleite betroffen sind auch die Veranstaltermarken Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection, Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin. Betroffene Kunden können sich an die KAERA AG wenden, die die einzelnen Ansprüche zum Insolvenzverfahren prüft.

Die Thomas-Cook-Pleite traf rund 600.000 Urlauber unmittelbar, die zu dem Zeitpunkt mit dem Veranstalter unterwegs waren. „Für Gäste, die sich aktuell im Urlaub befinden, sind die Hotelaufenthalte und auch die Transfers und die Rückflüge im Rahmen einer Pauschalreise gesichert“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website