Hunderte Passagiere waren nach Miami gereist, um dort an Bord der „Norwegian Breakway“ zu gehen und ihre Karibik-Kreuzfahrt zu starten. Doch nachdem etliche Gäste bereits ihr Gepäck abgegeben hatten und am Hafen von Miami bereit zum Boarding waren, riegelten Polizisten den Terminal wegen eines vermeintlichen Bomben-Alarms ab.

Polizei sperrt „Norwegian Breakaway“ ab

Während zahlreiche Polizei- und Feuerwehrkräfte am Terminal in Miami eintrafen, wurden die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes ungeduldig. Laut dem lokalen Nachrichtensender „WSVN“ durften die Urlauber am Sonntagmittag (Ortszeit) zunächst nicht an Bord, weil am Terminal ein verdächtiges Gepäckstück gefunden wurde.

Spürhund und Polizist.
Mit Spürhunden untersuchten die Polizisten den vermeintlichen Bomben-Koffer. (Symbolfoto) Foto: imago images/ZUMA Press

In einem stundenlangen Einsatz untersuchten die Einsatzkräfte den angeblichen Bomben-Koffer mit Spürhunden und gaben letztendlich Entwarnung. In dem Gepäckstück war anscheinend kein Sprengstoff deponiert. 

Die Abfahrt der „Norwegian Breakaway“ verzögerte sich durch den Zwischenfall um rund zwei Stunden. Mittlerweile befindet sich das Schiff aber schon auf den Bahamas und der Ärger über die lange Wartezeit dürfte wohl längst verflogen sein.