Thailand: Insel Koh Chang zur Notzone erklärt – Evakuierung

Thailand: Ferieninsel Koh Chang zur Notzone erklärt

Die thailändische Insel Koh Chang kämpft noch immer mit den Folgen der Überschwemmungen. Jetzt wurde der Ferienort zur Notzone erklärt – die Insel wurde evakuiert, die Touristen aufs Festland gebracht.

Kilian Genius
Überschwemmungen in Bangkok 2011.
In Thailand kommt es immer wieder zu Überschwemmungen – besonders schlimm hat es Bangkok vor acht Jahren erwischt (Bild). Jetzt wurde die Insel Koh Chang evakuiert.

Foto: imago images/ZUMA Press

In Thailand kommt es durch die lange Regenzeit immer wieder zu Überflutungen. Vor acht Jahren verursachte ein heftiger Monsun Überschwemmungen in Bangkok, mehr als 800 Menschen kamen dabei ums Leben.

Jetzt kam es nach starken Regenfällen, die mehrere Tage andauerten, zu schweren Überschwemmungen auf der thailändischen Insel Koh Chang. Die beliebte Feriendestination wurde zur Notzone erklärt, um staatliche Hilfe zu erhalten. Die Auswirkungen sind enorm, wie Fotos in den sozialen Netzwerken zeigen.

Wegen des starken Wellengangs wurden die Fährverbindungen zum Festland schon Anfang der Woche eingestellt. Das Royal Thai Navy Disaster Relief Center (RTNDRC) musste eingreifen, weil sich die Lage im Laufe der Woche nicht verbesserte.

Das RTNDRC rettete die festsitzenden Touristen per Kriegsschiff von der Insel und brachte sie aufs Festland. Mit Bussen wurden die Urlauber von dort aus weitertransportiert, berichtet „Nation Thailand“.

Die Häuser, Hotels und Straßen sind verwüstet. Mehrere Brücken wurden durch die Wassermassen zerstört. Jetzt kümmert sich die Marine um den Wiederaufbau der Infrastruktur auf Koh Chang.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren