Spinnenphobiker sollten sich jetzt lieber hinsetzen. Der Gedanke, dass im Flieger 100 riesige, haarige und vielleicht sogar mitunter giftige Achtbeiner unter den Passagieren sind, dürfte bei dem einen oder anderen für Panik und Schweißausbrüche sorgen. Doch die illegale Schmuggelaktion eines Mannes wurde noch rechtzeitig gestoppt.

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Etwa 100 Spinnen im Gepäck – versteckt in Plastikflasche

Er versuchte, mit fast 100 Taranteln im Gepäck am 25. Augst den Flug von Französisch-Guayana nach Paris zu boarden, doch die Sicherheitschecks konnte er mit dem krabbeligen Inhalt nicht passieren. Nach einem Bericht der französischen „20 Minutes“ soll er die Tiere in einer Plastikflasche versteckt haben. Ob Spinnen-Liebhaber oder -Hasser: Artgerecht ist das nicht!

Die Polizei nahm den Spinnenfanatiker am Flughafen Aéroport international Félix Éboué fest. Sie fand: 38 ausgewachsene Spinnen, mehr als 50 heranwachsende, einige Babys und Tausende Kokons, in denen Spinneneier auf das Schlüpfen warteten. Die Begründung des Mannes: Er habe eine „Leidenschaft für die Tiere“. Er musste 600 Euro Strafe zahlen.

Sind lebendige Spinnen im Flugzeug erlaubt?

Es ist nicht strikt verboten, lebende Taranteln beziehungsweise generell Spinnen in einem Flieger zu transportieren. Allerdings wird die Anzahl und die Spezies genau reguliert. Denn einige von ihnen stehen unter strengem Artenschutz! 

Solltest du aus irgendwelchen Gründen eine Spinne in den Urlaub oder aus dem Urlaub mitbringen wollen, informiere dich deshalb beim Zoll oder beim Bundesamt für Naturschutz, unter welchen Bedingungen (erforderliche Dokumente sowie Transport) das möglich ist.