Tel Aviv: Insider-Tipps für deine Reise nach Israel | reisereporter.de

Tel Aviv: Insider-Tipps für deine Reise

Tel Aviv ist jung, die Stadt wurde erst 1908 gegründet. Ein Drittel der Bewohner ist zwischen 18 und 35 Jahren alt, deshalb ist der Lifestyle und die Dichte an hippen Orten besonders hoch. Hier kommen Insider-Tipps von reisereporterin Jasmin.

In Tel Aviv gehören hipper Lifestyle und nachhaltige Mode zusammen – einige Läden verkaufen faire Kleidung.
In Tel Aviv gehören hipper Lifestyle und nachhaltige Mode zusammen – einige Läden verkaufen faire Kleidung.

Foto: Jasmin Kreulitsch

Sightseeing in Tel Aviv

Die Strandpromenade Tayelet

Tel Aviv gehört zu den besten Beach Cities weltweit, denn die Stadt hat nicht nur 300 Sonnentage im Jahr, sondern auch einen 14 Kilometer langen Sandstrand. Der Tayelet, wie die Strandpromenade genannt wird, ist in unterschiedliche Abschnitte gegliedert.

Der Hilton-Strand beim gleichnamigen Hotel ist ideal zum Schwimmen, eine spezielle Beleuchtung macht Surfen auch nachts möglich. Der Gordon-Beach ist einer der beliebtesten Strände, aber stark besucht. Hier gibt es einen Swimmingpool auf einem Holzdeck mit Blick auf das Meer.

Der „National Geographic“ zählt Tel Aviv zu den Top 10 Beach Cities weltweit. Die Stadt hat einen 14 Kilometer langen Sandstrand.
Der „National Geographic“ zählt Tel Aviv zu den Top 10 Beach Cities weltweit. Die Stadt hat einen 14 Kilometer langen Sandstrand. Foto: Jasmin Kreulitsch

Der Metzitzim-Strand ist orthodoxen Juden vorbehalten, der Atzmaut-Beach gilt als „gay friendly“. Spazierst du weiter, findest du am Almah-Beach das „Manta Ray“, ein unscheinbares Strandlokal, das tolles Essen hat und ein Promitreff ist: Hier schaut auch mal Madonna vorbei, wenn sie in Tel Aviv ist.

Eine der hippsten Locations ist der Banana Beach, benannt nach dem coolsten Strandlokal: Hier ist der Lifestyle und die Dichte an hippen Orten besonders hoch.

Jeden Freitagnachmittag verwandelt sich der Strandabschnitt in den Drum Beach. Auf den Klippen packen Trommler ihre Bongos aus und feiern den Sabbat mit einer Session. Der Sabbat beginnt am Freitag, wenn die ersten drei Sterne am Himmel stehen, und endet am Samstag zur gleichen Zeit.

Der Banana Beach verdankt seinen Namen diesem hippen Strandlokal.
Der Banana Beach verdankt seinen Namen diesem hippen Strandlokal. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die weiße Stadt

Bauhaus boomt, und das nicht nur wegen des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums, das 2019 gefeiert wird. In der „weißen Stadt“ in Tel Aviv gibt es eine Sammlung von über 4.000 Gebäuden, die überwiegend im Bauhaus- und im internationalen Stil errichtet wurden und seit 2003 zum Unesco-Welterbe gehören.

In der „weißen Stadt“ in Tel Aviv gibt es über 4.000 Gebäude, die im Bauhaus- und im internationalen Stil errichtet wurden und seit 2003 zum Unesco-Welterbe gehören.
In der „weißen Stadt“ in Tel Aviv gibt es über 4.000 Gebäude, die im Bauhaus- und im internationalen Stil errichtet wurden und seit 2003 zum Unesco-Welterbe gehören. Foto: Jasmin Kreulitsch

Sie wurden in den 1930er-Jahren von zahlreichen Architekten erbaut, die aus Dessau und Berlin vor dem Nationalsozialismus flohen. In jedem Hotel liegen Bauhaus-Stadtpläne aus, sodass du dich durch die Stadt treiben lassen und nach Lust und Laune die Gebäude bestaunen kannst.

Mittelpunkt und Infopoint ist das Bauhaus-Zentrum auf der zentralen Dizengoffstraße. Hier starten auch die Bauhaustouren. Tipp: Es gibt einen Shop, in dem man hochwertige Bücher und Souvenirs kaufen kann.

Der Rothschild-Boulevard

Du lernst Tel Aviv erst richtig kennen, wenn du rund um den Rothschild-Boulevard spazierst und die hektischste Seite der Stadt kennenlernst. Der Rothschild-Boulevard ist eine der ältesten und wichtigsten Straßen in Tel Aviv – und auch eine der kostspieligsten Wohnstraßen.

Hier befindet sich zum einen die Unabhängigkeitshalle, zum anderen haben sich viele Start-ups angesiedelt. Und natürlich entdeckst du hier auch viele Bauhaus-Gebäude. Der Boulevard hat in der Mitte einen breiten, baumbestandenen Mittelstreifen mit Fußgängerwegen und Fahrradweg. Wer hier entlangspaziert, taucht ein in die pulsierende Metropole.

Der Rothschild-Boulevard hat einen breiten Mittelstreifen mit Fußgängerwegen und einem Fahrradweg.
Der Rothschild-Boulevard hat einen breiten Mittelstreifen mit Fußgängerwegen und einem Fahrradweg. Foto: Jasmin Kreulitsch

Tel Aviv ist übrigens bekannt für seine Frühstückslokale, viele davon befinden sich in dieser Ecke der Stadt, zum Beispiel das „Rothschild 12“, wo Hipster neben Familien in den Tag starten. Ganz in der Nähe ist das „Tel Aviv Museum of Art“, das bereits 1932 eröffnete.

Am Rothschild-Boulevard entlang reihen sich coole Restaurants und Cafés an außergewöhnliche Galerien und Museen.
Am Rothschild-Boulevard entlang reihen sich coole Restaurants und Cafés an außergewöhnliche Galerien und Museen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Heute beherbergt das Museum bedeutende Sammlungen israelischer Kunst seit den 1920er-Jahren, aber auch internationale Klassiker aus dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart – unter anderem von Chagall, Kandinsky und Picasso. Tipp: 2011 wurde umgebaut, nun gibt es auch ein Restaurant, für das nicht nur Kunstliebhaber schwärmen.

Das orientalische Jaffa

Wer an der Strandpromenade oder zwischen den Wolkenkratzern in Tel Aviv entlangspaziert, weiß meistens nicht, dass Tel Aviv ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa war. 1950 wurden beide Städte zum heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt.

Während Tel Aviv eine junge Stadt ist und erst 1908 gegründet wurde, gibt es das arabische Viertel Jaffa seit 4.000 Jahren. Spazierst du von der Strandpromenade nach Süden, verändert sich das Stadtbild und die Stimmung: Die Wolkenkratzer schimmern nun in der Ferne, während der Hafen von Jaffa immer näher kommt.

Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. Hier herrscht eine magische Stimmung.
Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. Hier herrscht eine magische Stimmung. Foto: Jasmin Kreulitsch

Von hier aus führt eine schmale Treppe hinauf nach Jaffa. Du kommst an Kunstgeschäften, Antiquitätenläden und Gewürzhändlern vorbei. Berühmt ist der Shuk Hapishpeshim, der Jaffa-Flohmarkt.

Unbedingt Zeit einplanen: Es gibt nichts Schöneres, als sich in den verwinkelten Gassen mit Sandsteinhäusern, Mauern und Türmchen zu verlaufen. Tipp: Von der Sankt-Peters-Kirche aus dem 17. Jahrhundert hast du einen tollen Blick auf die Skyline von Tel Aviv.

Es gibt nichts Schöneres, als sich in den verwinkelten Gassen Jaffas mit Sandsteinhäusern, Mauern und Türmchen zu verlaufen.
Es gibt nichts Schöneres, als sich in den verwinkelten Gassen Jaffas mit Sandsteinhäusern, Mauern und Türmchen zu verlaufen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Lifestyle

Fair Fashion

Weil Tel Aviv eine so junge Stadt ist, ist der Lifestyle besonders hip. Shopping war schon immer ein Thema, in den letzten Jahren ging aber ein Ruck durch die Stadt. Nachhaltigkeit wird auch in der Modeszene größer, deshalb passierte ein ökologisches Umdenken. Das sieht man heute in mehreren Läden, die faire Mode verkaufen, zum Beispiel „Chelsy True Closet“, „Obsessia“ und „Aderet“.

In Tel Aviv gehören hipper Lifestyle und nachhaltige Mode zusammen – einige Läden verkaufen faire Kleidung.
In Tel Aviv gehören hipper Lifestyle und nachhaltige Mode zusammen – einige Läden verkaufen faire Kleidung. Foto: Jasmin Kreulitsch

Urban Gardening

Es sind auch die Malls in Tel Aviv, die das Shopping-Erlebnis fairer gestalten möchten. Ein Vorzeigeprojekt findest du im „Dizengoff Center“. Das erste Einkaufszentrum Israels hat auch in Sachen Urban Gardening die Nase vorne.

Das Dach der riesigen Mall ist eine grüne Oase. Seit 2015 wird der Leerstand auf den Dächern sinnvoll genutzt, nachdem die erste Urban Farm Israels eröffnet hat. Hier wächst beispielsweise Salat, der in allen Restaurants der Mall serviert wird.

Auf dem Dach des Dizengoff Centers wächst der Salat, der in allen Restaurants der Mall serviert wird.
Auf dem Dach des Dizengoff Centers wächst der Salat, der in allen Restaurants der Mall serviert wird. Foto: Jasmin Kreulitsch

Der Hipster-Bezirk

Obwohl ganz Tel Aviv einen Hipster-Stempel trägt, gibt es ein Viertel, das besonders im Kommen ist. Neve Tzedek ist eine der ältesten Ecken der Stadt und erlebt einen riesigen Boom. Hier reihen sich Kaffeeröstereien an Boutiquen und Vintage-Läden.

Dabei war diese Ecke der Stadt noch vor Kurzem ein harter Umschlagplatz: Ursprünglich gebaut, um Flüchtlinge unterzubringen, gab es Überlegungen, das Viertel komplett plattzumachen.

Neve Tzedek ist eine der ältesten Ecken der Stadt – jetzt ist das Hipster-Viertel besonders im Kommen.
Neve Tzedek ist eine der ältesten Ecken der Stadt – jetzt ist das Hipster-Viertel besonders im Kommen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Doch dann kamen die Künstler und Kreativen – und hauchten Neve Tzedek jenes Flair ein, dass man heute findet. Am belebtesten ist die Shabazi-Straße.

Highlights sind der Shop der Designerin Maya Zukerman und ihre Kollektion Mayu aus Naturfasern oder der gerade renovierte historische Bahnhof Hatachana, ein Freizeitgelände mit Shops, Cafés, Galerien und Restaurants.

Ein Highlight in Neve Tzedek ist der Shop der Designerin Maya Zukerman und ihre Kollektion Mayu aus Naturfasern.
Ein Highlight in Neve Tzedek ist der Shop der Designerin Maya Zukerman und ihre Kollektion Mayu aus Naturfasern. Foto: Jasmin Kreulitsch

Das Nightlife

Wer denkt, dass New York die Stadt ist, die niemals schläft, wird seine Meinung nach einer Partynacht in Tel Aviv ändern. Die Nächte sind lang, die Clubs hip und die Leute offen. Tel Aviv trägt den Titel Party-Hauptstadt des Nahen Ostens zu Recht. Und obwohl Israel als gläubig und traditionell gilt, darf in Tel Aviv jeder so sein, wie er möchte.

Kein Wunder, dass die größte Gayparade Asiens hier stattfindet. Den Abend startest du am Strand mit einem Sundowner, dann ziehst du weiter rund um den Boulevard Rothschild, die Lilienblumstraße und das Harakevet-Viertel. Hier gibt es unzählige Restaurants, Clubs und Bars, zum Beispiel die „Bar Abraxas“ oder das „Spicehaus“.

Tel Aviv trägt den Titel Party-Hauptstadt des Nahen Ostens – die Nächte sind lang, die Clubs hip und die Leute offen.
Tel Aviv trägt den Titel Party-Hauptstadt des Nahen Ostens – die Nächte sind lang, die Clubs hip und die Leute offen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die beste Zeit, um zu feiern, ist Donnerstag und Freitag. Einer der Places to be ist aktuell „The Container“ in einer ehemaligen Industriehalle am Hafen. Hier gibt’s Restaurants, Bars, Ausstellungen, Konzerte und Lesungen.

   

Tel Aviv: Der Top Place 2020 in Bildern

Essen und Trinken in Tel Aviv

Die vegane Szene

Tel Aviv gilt als veganste Hauptstadt der Welt. Es gibt rund 400 vegane Restaurants, dazu ist ein Zehntel aller Lokale veganfreundlich. Zehn Prozent der Menschen leben vegan, weitere 15 Prozent vegetarisch.

Dass der Veganismus so boomt, hat zum Teil mit den Essvorschriften zu tun: Ist man sich nicht sicher, ob ein Gericht koscher zubereitet wurde, weicht man hier auf vegane Speisen aus.

Lecker: In Tel Aviv gibt es rund 400 vegane Restaurants.
Lecker: In Tel Aviv gibt es rund 400 vegane Restaurants. Foto: Jasmin Kreulitsch

Zu den besten veganen Lokalen in Tel Aviv gehört das „Anastasia Café“, das Food-Hitlisten regelmäßig anführt. Weit vorne in Sachen Lifestyle spielt auch das georgische Restaurant „Nanuchka“ mit. Weitere Tipps: das „Bana“, das „Zakaim“ und das „Green Cat“.

Die Märkte

Leidenschaft steckt in Israel auch im Essen, vor allem auf frische Lebensmittel wird Wert gelegt. Den besten Eindruck, wie gut das Land schmeckt, erhält man bei einer Tour über den Shuk Ha’Carmel, den Carmel­-Markt.

Das ist der größte Obst- und Gemüsemarkt in Tel Aviv, und der bietet eine großartige Auswahl an frischen Produkten und exotischen Gewürzen – Food-Stände zum Probieren inklusive.

Auf dem größten Obst- und Gemüsemarkt in Tel Aviv gibt es eine großartige Auswahl an frischen Produkten und exotischen Gewürzen.
Auf dem größten Obst- und Gemüsemarkt in Tel Aviv gibt es eine großartige Auswahl an frischen Produkten und exotischen Gewürzen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Dazu gibt es um den Markt viele Restaurants. Tipp: Eine Food-Tour über den Markt buchen, zum Beispiel mit „Delicious Israel“, einem von vielen Start­-ups, die das Land so hip machen. Chefin Inbal Baum war einst Anwältin, entschied sich aber dann für den „Healthy Lifestyle“ (deutsch: gesunden Lebensstil) und führt seither kulinarisch über den Markt.

Die Spezialitäten

Die Food-Szene in Tel Aviv ist ein Mix aus Ost und West und aus Tradition und Moderne. Geschmacksrichtungen gibt es viele, egal ob mit jüdischen, arabischen oder internationalen Einflüssen. Fast überall gibt es Hummus, eine Paste aus pürierten Kichererbsen mit Olivenöl, Knoblauch, Petersilie und Zitronensaft.

Dazu gibt es Falafel – frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen mit Kräutern und Gewürzen. Besonders lecker wird es mit der Sesampaste Tahini.

In Tel Aviv gibt es die beste Falafel – frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen mit Kräutern und Gewürzen.
In Tel Aviv gibt es die beste Falafel – frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen mit Kräutern und Gewürzen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Zusätzlich kommen Auberginen, Suppen, Salate und Fladenbrot auf den Tisch. Als Klassiker gilt Shakshuka, eine Pfanne mit aromatischen Tomaten, süßlich-scharfer Paprika, Knoblauch und Eiern. Natürlich ist nicht alles vegetarisch oder vegan.

Typisch sind auch Fleischklassiker wie Kebab und Sharwarma mit geröstetem, gegrilltem oder gebratenem Rind-, Hammel- oder Hühnchenfleisch. Aber auch jüdische Spezialitäten wie Knisches, gefüllte Teigtaschen mit Zwiebeln, Kartoffeln und gewürztem Fleisch, und der berühmte gefilte Fisch, der an Feiertagen auf den Tisch kommt, sind typisch für die israelische Küche.

Für Feinschmecker: Die Food-Szene in Tel Aviv ist ein Mix aus Ost und West und aus Tradition und Moderne.
Für Feinschmecker: Die Food-Szene in Tel Aviv ist ein Mix aus Ost und West und aus Tradition und Moderne. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die Restaurant-Dichte ist so hoch, dass jeder auf seine Kosten kommt – egal ob bei trendy Falafel-Sandwiches im „Hakosem“, üppig gefüllten Pita-Broten im „Ha’Miznon“, fangfrischem Fisch bei „Benny The Fisherman“ oder der angeblich besten Schakschuka der Stadt bei „Dr. Schakschuka“.

Übernachten in Tel Aviv

Hostel-Tipp

Tel Aviv ist teuer – umso cooler, dass es Orte wie das „Abraham Hostel“ gibt. Das hat eine riesige, hippe Lounge als Treffpunkt mit Bar und Games und Yoga auf der Rooftop-Terrasse!

Das „Abraham Hostel“ hat eine riesige Lounge als Treffpunkt mit einer coolen Bar.
Das „Abraham Hostel“ hat eine riesige Lounge als Treffpunkt mit einer coolen Bar. Foto: Jasmin Kreulitsch

Hotel-Tipp

Ein bezahlbares Hotel in Strandnähe ist das „Tal By The Beach“, mit netten Zimmern und einer Dachterrasse, auf der jeden Nachmittag Snacks und Drinks gereicht werden (im Zimmerpreis inkludiert).

Airbnb-Tipp

Du hast keine Lust auf All-inclusive-Hotel? Kein Problem! Die Unterkunft für Tel Aviv kannst du auch über Airbnb buchen. Die Angebote starten schon bei 25 Euro die Nacht und sind einfach buchbar.

Anreise

Die israelische Airline El Al verbindet Deutschland, Österreich und die Schweiz mehrmals am Tag mit Israel. Direktflüge gibt es aus Frankfurt, Berlin, München, Wien, Genf und Zürich – und ab Juni 2020 auch ab Düsseldorf.

Aber auch Low-Cost-Airlines wie Easyjet oder Wizz Air fliegen Tel Aviv an. Tickets gibt es deshalb schon ab 120 Euro.

Die israelische Airline El Al verbindet Deutschland, Österreich und die Schweiz mehrmals am Tag mit Israel.
Die israelische Airline El Al verbindet Deutschland, Österreich und die Schweiz mehrmals am Tag mit Israel. Foto: imago images / PanoramiC

Israel: Ein- und Ausreise

Die Kontrollen auf israelischen Flughäfen sind streng und dauern. Deshalb musst du genügend Zeit für die Ein- und Ausreise einplanen. Richtwert: Vor dem Hinflug aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz solltest du mit zwei bis drei Stunden, vor dem Rückflug aus Israel mindestens mit drei bis vier Stunden rechnen.

Vor allem beim Rückflug sind die Kontrollen streng und erfordern Geduld und Zeit – Verhöre sind üblich. Wichtig: Wer Stempel aus kritischen Ländern (arabische Staaten) in seinem Reisepass hat, wird ausführlicher verhört. Hier gilt: Ehrlich antworten und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

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