Indonesien: Mein persönlicher Top Place 2020 | reisereporter.de

Indonesien: Mein persönlicher Top Place 2020

Vor sechs Jahren hat sich reisereporterin Leo in Indonesien verliebt. Seitdem kehrt sie immer wieder zurück – in das Land mit den 17.508 Vulkaninseln. Was Indonesien zu ihrem Top Place macht, verrät dir Leo hier.

Gute Wellen zum Surfen und authentisch: Darum ist Indonesien der Top Place von reisereporterin Leo.
Gute Wellen zum Surfen und authentisch: Darum ist Indonesien der Top Place von reisereporterin Leo.

Foto: unsplash.com (Montage)

Ein perfekter Tag in Indonesien: Frühmorgens wache ich vom Krähen des Hahns auf, krieche noch etwas verschlafen unter meinem Moskitonetz hervor und steige aus dem Bett. Zehn Minuten später sitze ich im Surfanzug auf meinem Roller Richtung Strand. Morgens gibt es die besten Wellen.

Das traditionelle Boot mit unserem indonesischen Kapitän bringt uns raus zum Spot, die Wellen brechen gleichmäßig, die Sonne ist inzwischen aufgegangen. Zurück im Guesthouse genieße ich erst mal einen typischen Bali-Coffee, bevor ich den restlichen Tag plane.

Yoga auf dem Hügel mit Blick über die Bucht, eine Wanderung zum Wasserfall, erfrischendes Bad inklusive, eine Erkundungstour mit meinem Roller, bei der ich sicher wieder versteckte Orte entdecken werde, oder einfach Chillen an meinem Lieblingsstrand mit einer frischen Kokosnuss in der Hand. Es gibt so viele Möglichkeiten!

   

Indonesien: Der Top Place 2020 in Bildern

Nur eines steht fest: Heute Abend esse ich wieder Nasi Campur in einem Warung und falle danach müde und zufrieden ins Bett, höre den Dschungelgeräuschen zu und schlafe dabei ein. 

Und dann das Ganze von vorne – so sieht für mich ein typischer Tag in Indonesien aus. Jetzt kannst du dir sicher schon denken, warum es auch ein Top Place 2020 ist. Aber hier kommen noch ein paar Gründe.

Leo an ihrem Lieblingsstrand auf Bali – mit einer frischen Kokosnuss in jeder Hand.
Leo an ihrem Lieblingsstrand auf Bali – mit einer frischen Kokosnuss in jeder Hand. Foto: Leo Bartsch

Der Traum eines jeden Backpackers

Vor mehr als sechs Jahren startete ich meinen ersten Backpacking-Trip nach Indonesien und habe mich damals schon unsterblich in das Land, die Kultur und die Leute verliebt – und natürlich in die Wellen, denn das Land gehört zu den besten Surf-Revieren der Welt.

Immer wieder kehrte ich seitdem zurück, fühlte mich dabei immer gleich zu Hause und konnte doch stets neue Abenteuer erleben, denn Indonesien besteht aus 17.508 verschiedenen Inseln. 

Die bekannteste davon ist Bali, aber auch der östliche Nachbar Lombok mit den dazugehörigen Gili-Inseln ist inzwischen erschlossen – die gut ausgebaute Infrastruktur ist definitiv einer der Gründe, die Indonesien zum Traum eines jeden Backpackers machen.

Seitdem sie vor sechs Jahren Indonesien mit dem Rucksack erkundet und sich in das Land verliebt hat, kehrt Leo immer wieder zurück.
Seitdem sie vor sechs Jahren Indonesien mit dem Rucksack erkundet und sich in das Land verliebt hat, kehrt Leo immer wieder zurück. Foto: Leo Bartsch

Dazu ist der Inselstaat vergleichsweise günstig, ziemlich gut erreichbar, recht liberal und insgesamt ein sicheres Reiseland.

Indonesien: Authentisch trotz Tourismus

Das blieb nicht lange ein Geheimnis, so hat sich Indonesien in den letzten Jahren stark entwickelt und teilweise verändert, denn immer mehr Menschen möchten hier Urlaub machen. Die negativen Auswirkungen sind deutlich, das Land hat zum Beispiel ein sehr großes Müllproblem, das man nicht schönreden kann, zum Teil sind die Strände überlaufen, und an einigen Orten hat der Massentourismus überhandgenommen.

Dennoch hat es Indonesiens Bevölkerung geschafft, ihre Traditionen zu wahren und ihren Lebensstil, der sehr eng mit diesen verwoben ist, beizubehalten. Viele Restaurants, Unterkünfte und Tour-Anbieter sind nach wie vor in den Händen der Einheimischen, und genau das macht das Land weiterhin wahnsinnig authentisch – trotz Tourismus.

Leo in einem traditionellen indonesischen Wickelrock – dem Sarong.
Leo in einem traditionellen indonesischen Wickelrock – dem Sarong. Foto: Leo Bartsch

Damit das auch in Zukunft so bleibt, solltest du verantwortungsbewusst und nachhaltig reisen, lokale Geschäfte unterstützen und die Umwelt schonen, damit die Schönheit des Landes nicht zerstört wird.

Indonesien ist mein ewiges Paradies

Denn diese Schönheit ist wirklich unübertroffen: Weiße Sandstrände mit türkisblauem Wasser. Wilde Klippen, an denen die Wellen brechen. Eine farbenfrohe Unterwasserwelt mit Korallenriffen und Meeresschildkröten. Eine unglaublich vielfältige Flora und Fauna an Land – Dschungel, Palmen, Mangobäume, Geckos, Affen, Wasserbüffel, versteckte Wasserfälle, Vulkane und die schönsten Sonnenuntergänge, die ich je gesehen habe.

Wasserbüffel am Stand von Lombok – östlich von Bali.
Wasserbüffel am Strand von Lombok – östlich von Bali. Foto: Leo Bartsch

Auch kulturell birgt Indonesien eine so tief verankerte Schönheit, wie man sie sonst selten erlebt: Das unglaublich leckere Essen, die traditionelle Kleidung, die vielen Zeremonien und Feiertage, die ausgiebig begangen werden, das Kunsthandwerk, die Tempel, die ursprünglichen Dörfer und die freundliche und einladende Art der Indonesier.

Für Leo ist Indonesien ein ewiges Paradies, das sie magisch anzieht, weil jede Reise wie eine Schatzsuche ist, die nie endet.
Für Leo ist Indonesien ein ewiges Paradies, das sie magisch anzieht, weil jede Reise wie eine Schatzsuche ist, die nie endet. Foto: Leo Bartsch

Wo du auch hinkommst, keine Insel gleicht der anderen und nie wird man dieser vielen neuen Eindrücke müde. Für mich ist Indonesien ein ewiges Paradies, das mich magisch anzieht, vor allem, weil jede Reise wie eine Schatzsuche ist, die nie endet. Wenn du dich auf das Land einlässt und ein bisschen suchst, dann findest auch du ganz sicher dein persönliches Paradies auf einer der zahlreichen indonesischen Inseln!

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