Karibik-Tropensturm „Dorian“ – Auswirkungen auf deine Reise

Karibik-Tropensturm Dorian – Auswirkungen auf Reise

Hurrikan-Saison: Der Tropensturm Dorian nimmt Kurs auf die Karibikinsel Puerto Rico, dort wurde der Notstand ausgerufen. „Dorian“ soll Richtung Florida ziehen – Kreuzfahrten und Airlines reagieren.

Ein Satellitenaufnahme vom Dienstag zeigt Tropensturm „Dorian“ über der Ostkaribik.
Ein Satellitenaufnahme vom Dienstag zeigt Tropensturm „Dorian“ über der Ostkaribik.

Foto: imago images/Zuma Press

„Dorian“ steuert am Mittwoch auf Puerto Rico zu. Die Karibikinsel wappnet sich nach dem verheerenden Hurrikan „Maria“ 2017 mit 3.000 Toten vor dem Tropensturm – am Montag wurde der Notstand ausgerufen.

Derzeit tobt er westlich der Kleinen Antillen bei Guadeloupe, wie das Nationale Hurrikan-Center der USA informiert. Bedroht ist nicht nur Puerto Rico: Über Martinique ist „Dorian“ bereits hinweggezogen.

Video zeigt extreme Überschwemmungen auf Martinique

Auch die Dominikanische Republik, die Bahamas, die Turks- und Caicosinseln sowie der Osten Floridas müssen sich auf „Dorian“ vorbereiten, der vorübergehend zum Hurrikan hochgestuft werden könnte. In Florida soll er zwischen Samstag und Sonntag ankommen.

Airlines und Reedereien haben bereits reagiert – das müssen Reisende für ihren Karibikurlaub wissen.

Tropensturm „Dorian“ wütet über Karibik – US-Airlines bieten kostenlose Stornierung

Diverse US-Airlines, darunter Delta, Southwest, American, Spirit und Frontier, bieten Passagieren, die in den kommenden Tagen nach Puerto Rico oder in andere Regionen der Karibik fliegen, an, unter Umständen den Flug zu ändern oder gar zu stornieren.

Bei Delta können Kunden Flüge, die bis zum 29. August in die Dominikanische Republik, nach Haiti, Puerto Rico oder zur Luxus-Insel St. Lucia gehen, gebührenfrei umbuchen oder stornieren.

Southwest bietet ähnliches für Flugreisen auf die Turks- und Caicosinseln, in die Dominikanische Republik und nach Puerto Rico an. Allerdings muss die Umbuchung auf einen Termin innerhalb der nächsten 14 Tage ab dem urspünglich gebuchten Abflug erfolgen. Eine detaillierte Auflistung bekommst du bei „CNN“.

Reedereien wie Royal Caribbean wollen Tropensturm ausweichen

Auch Reedereien wollen kein Risiko eingehen. Wie „USA Today“ berichtet, hat Royal Caribbean bereits die akutellen Kreuzfahrt-Routen von drei Schiffen geändert: Die „Allure of the Seas“, die „Harmony of the Seas“ und die „Symphony of the Seas“ werden anstelle des Ostens den Westen der Karibik ansteuern.

Bedeutet im Einzelfall: Die „Harmony of the Seas“, die am Sonntag in Port Canaveral in Florida gestartet ist, wird einen Stopp auf der Privatinsel CoCoCay einlegen, dann unter anderem vor der Küste Mexikos fahren und am 1. September die Reise beenden.

Gäste sollen über Änderungen auf dem Laufenden gehalten werden, sagte eine Royal-Caribbean-Sprecherin. Auch Disney Cruise Line schickt seine „Disney Fantasy“ in die Westkaribik.

Betroffene Passagiere, sowohl zu Wasser als auch in der Luft, sollten sich bei ihrer Airline oder Reederei oder gegebenfalls bei ihrem Reiseveranstalter über den Status ihrer Buchung informieren. Prognosen zufolge soll sich der Sturm mit Kurs auf Florida abschwächen.

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