Alarm am Flughafen Porto: Am Montagmorgen wurde eine Landebahn gespeert – als Vorbereitung auf eine Notlandung. Ein Jet2-Flieger aus Manchester musste wegen eines medizinischen Notfalls an Bord die Reise nach Madeira abbrechen.

Die Airline informierte darüber via Twitter.

Pilot wird auf Flug nach Madeira ohnmächtig – Notlandung in Porto

Auf dem Flug LS765 soll einer der Piloten das Bewusstsein verloren haben. Wie die lokale Tageszeitung „Público“ berichtet, sei daraufhin am Flughafen Francisco Sá Carneiro eine Notlandung eingeleitet und medizinische Unterstützung für ein Besatzungsmitglied angegefordert worden.

Die Trackingdaten der Maschine zeigen: Statt in Madeira landeten die Passagiere nach gut zwei Stunden Flug in Porto.
Die Trackingdaten der Maschine zeigen: Statt in Madeira landeten die Passagiere nach gut zwei Stunden Flug in Porto. Foto: Flightaware.de (Screenshot)

Nach der geglückten Landung soll der ohnmächtig gewordene Pilot (40) gegen 10.40 Uhr vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Offenbar habe es aber keine Anzeichen eines schweren Notfalls gegeben. Die Landebahn blieb gut eine halbe Stunde gesperrt, gegen 11.15 Uhr soll der Betrieb wieder normal angelaufen sein.

Flughafen Porto: Landebahn vorübergehend gesperrt

Die Boeing 757 war am Montag um 8.05 Uhr (Ortszeit) in Manchester gestartet und sollte eigentlich gegen 11 Uhr am Flughafen Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira landen. Auf reisereporter-Anfrage bestätigt Jet2 zwar die Notlandung, spricht allerdings nicht von Ohmacht, sondern lediglich von Unwohlsein. Unsere Nachfrage dahingehend blieb unbeantwortet. Die betroffenen Passagiere sollen so schnell wie möglich mit einer Ersatzmaschine an ihr Ziel weiterbefördert werden.