Egal wie routiniert du bist, an der Gepäckkontrolle am Flughafen kommt es immer wieder zu Staus – und das ist offensichtich auch der Prozedur an den Scannern geschuldet. Elektronikgeräte, Flüssigkeiten und andere möglicherweise bedenkliche Gegenstände müssen separat aus dem Handgepäck in Kästen gepackt werden.

Das sorgt bei vielen Passagieren für Verwirrung und führt zu Wartezeiten. Dadurch gestresste Mitarbeiter sollen mit einem neuen 3D-Scanner entlastet werden – in England wurde der seit 2017 getestet und soll bis Ende 2022 an allen großen Airports an den Start gehen.

100-Milliliter-Regel und Pack-Wirrwarr an Flughäfen bald in England vorbei?

Der neue Scanner soll bis Ende Dezember 2022 an großen Flughäfen Englands Standard werden. Bekannt gegeben hat das der Premierminister des Vereinigten Königreichs, Boris Johnson, wie der Nachrichtensender „BBC“ berichtetet. Was der neue Scanner kann?

Ähnlich wie CT-Scannern im Krankenhaus kann das Gerät klarere Bilder vom Gepäckinhalt erfassen, die 3D-Funktion ermöglicht es, die Fotos dann auch zur genaueren Inspektion rotieren zu lassen. Der Vorteil: Du müsstest dann nicht mehr mühselig dein Handgepäck ausräumen, zudem soll der Scanner explosive Flüssigkeiten erkennen – damit könnte also die 100-Milliliter-Regel hinfällig werden.

Auch Laptops und andere Elektronik müssten dann nicht mehr separat in die Ablagen gepackt werden. Die Geräte sollen laut Johnson trotzdem die Sicherheit erhöhen sowie die Checks vor dem Boarding beschleunigen – und für weniger „Ärger“ am Flughafen sorgen.

Wie das dann abläuft, siehst du am Baltimore/Washington International Thurgood Marshall Airport, denn auch in den USA wird die neue Techologie ausprobiert.

3D-Scanner soll bis Ende 2022 an großen englischen Flughäfen eingesetzt werden

An dem Testort Airport Heathrow sollen für die Umsetzung 50 Millionen Pfund investiert werden. 

Vielleicht durftest du an den Flughäfen Schiphol-Amsterdam, London-Heathrow, dem JFK in New York​ oder am Genfer Flughafen das neue Gerät schon testen.