Um kurz vor 8 Uhr am Sonntagmorgen ging der Alarm bei der Seenotrettung ein: Person über Bord! Ein Zeuge hatte beobachtet, wie jemand von der Tallink-Fähre „Baltic Queen“ gestürzt war. Das Schiff befand sich in den Schären kurz vor der schwedischen Hauptstadt Stockholm. 

Dank sehr genauer Zeugenaussagen sei das Suchgebiet stark eingegrenzt, berichtet das schwedische „Aftonbladet“. Dennoch wurde die Person nicht gefunden. Am frühen Mittag stellte die Seenotrettung die Suche ein. Die Umgebung sei genauestens abgesucht worden und der Radius auch noch einmal ausgeweitet worden. 

Sturz von Fähre: Große Suchaktion vor Stockholm

Bereits gegen 9.40 Uhr konnte die „Baltic Queen“ ihre Reise nach Stockholm fortsetzen. Die Rettungskräfte setzen die Suchaktion zu dem Zeitpunkt zunächst fort, wie „Expressen“ berichtet. Der See- und Flugrettung zufolge suchten Polizisten mit Hundestaffeln die Strände ab, während Boote und ein Hubschrauber im Einsatz waren.

Das Schiff der Reederei Tallink bietet Platz für bis zu 2.800 Passagiere. Es ist auf der Verbindungslinie zwischen Stockholm und Tallinn im Einsatz.