Aufregung an Bord des Hawaiian-Airlines-Fluges HA47 von Oakland nach Honolulu: Während des Anflugs auf Hawaii waberte plötzlich dichter Qualm durch die Kabine des Airbus A321 neo. Der Pilot erklärte den Notfall und informierte den Flughafen.

Zunächst hatten Passagiere und Besatzung befürchtet, dass in dem Flugzeug ein Feuer ausgebrochen sein könnte. Deshalb fielen auch keine Sauerstoffmasken von der Decke: Der Sauerstoff hätte die Flammen in dem Fall weiter angefacht. Stattdessen verteilten die Flugbegleiter feuchte Tücher, durch die die Passagiere atmen konnten.

Rauch auf Hawaiian-Flug: Motorleck schuld

Die Airline gab allerdings per Twitter bekannt: Schuld an dem Rauch war kein Feuer, sondern eine defekte Dichtung im linken Motor des Flugzeugs. Dadurch leckte Öl auf heiße Motorenteile und die Klimaanlage – und Rauch gelangte in den Frachtraum und in die Kabine. 

Die Motorenleistung sei dadurch nicht beeinträchtigt gewesen, und die Maschine sei sicher am Donnerstagmittag gelandet. Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Sieben von ihnen wurden mit Symptomen einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die restlichen Passagiere und die Besatzung kamen mit Bussen an den Terminal und haben auch ihr Gepäck zurückerhalten. 

Passagiere erhalten ihr Geld zurück

„Wir entschuldigen uns zutiefst bei unseren Passagieren für den Vorfall“, heißt es in dem Statement. Wie „Hawaiian News Now“ berichtet, sollen sie als Entschädigung den Preis für den Hin- und Rückflug erstattet bekommen und einen Reisegutschein erhalten.