Urbaner Strandurlaub: Die schönsten Stadtstrände Europas

Urbaner Strandurlaub: Die schönsten Stadtstrände Europas

Städtereise mit Strandurlaub kombinieren – das ist für viele Urlauber das Nonplusultra. Bei den unzähligen Beachbars und Stadtstränden fällt die Wahl schwer. Der reisereporter verrät die zehn schönsten Orte.

Cocktails, feiner Sand und Abkühlung im Pool: An der Spree in Berlin kommt Strandurlaubslaune auf.
Cocktails, feiner Sand und Abkühlung im Pool: An der Spree in Berlin kommt Strandurlaubslaune auf.

Foto: imago images/Travel-Stock-Image

Strandurlaub und Städtereise in einem – das geht nicht nur an entfernten Orten wie Rio de Janeiro, Los Angeles oder Sydney. Auch in Europa kannst du deinen vom Bummeln müden Füßen eine Erholung im Sand gönnen. 

Von Paris über Kopenhagen bis Prag: Das sind Europas schönste Stadtstrände.

1. München: Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen

Kühles Nass gibt es in München nur an der Isar und dem Eisbach? Na ja, Erfrischung, zumindest in Form von Getränken, kannst du auch im Sommer am Vater-Rhein-Brunnen genießen. Aus der Museumsinsel der Stadt wird drei Monate lang eine Chill-out-Area mit Live-Musik, aufgeschüttetem Sand und Liegestühlen.

Für dieses Jahr ist mit dem „Kulturstrand“ erst mal Schluss – doch Städtlern bleibt ja dann noch immer ein Sonnenplatz an der Isar. 

Adresse: Ludwigsbrücke, Auf der Insel, 80538 München

2. Berlin: Badeschiff auf der Spree

Sommer in Berlin hat was – für den Kurzurlaub in Deutschlands Hauptstadt musst du nur auf die Spree. In Alt-Treptow kannst du noch andere Dinge tun, als einfach nur auf einem Boot zu paddeln. Das Badeschiff ist ein umgebauter Kahn – heute können Besucher in einem Pool direkt in der Spree baden.

Am Abend finden außerdem unregelmäßig Strand-Partys statt. 

Adresse: Arena Berlin Betriebs GmbH, Eichenstraße 4, 12435 Berlin Öffnungszeiten: ab 1. Mai ab 8 Uhr, bei gutem Wetter bis 22 Uhr (Pool) beziehungsweise 23 Uhr (Strand) | Eintritt: Tagesticket Erwachsene 6,50 Euro

3. Basel: Die Sandoase

Nicht mehr in Deutschland, dafür aber in der Nähe des Dreiländereck-Denkmals in Basel verwandelt sich ein Abschnitt des Rheinufers von April bis September in eine wahre Oase – nämlich die Sandoase. Wegen der Dutzenden Palmen und des tropischen Ambientes ist der Name ziemlich passend.

Mit dem Kurzzeit-Karibik-Urlaub kannst du am Morgen beim Sonntagsbrunch starten, in Hängematten in Ruhe verdauen und abends mit Cocktail in der Hand zu Live-Musik Kalorien wegtanzen.

Adresse: Westquaistrasse 75, 4057 Basel, Schweiz | Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 11.30 Uhr bis 24 Uhr, Freitag bis Samstag 11.30 Uhr bis 2 Uhr

4. Zürich: Retro-Villa nur für Frauen

Zutritt für Männer verboten – zumindest im Frauenbad am Stadthausquai in Zürich. Die Geschichte des auf dem Limmat schwimmenden Holz-Komplexes reicht bis ins Jahr 1837 zurück. Schon damals waren in der Jugendstil-Villa nur weibliche Badegäste erwünscht, heute gilt das immer noch. 

Die Villa wurde 50 Jahre später erweitert, die angebauten Holzstege sind mit Palmen dekoriert. Männer dürfen an drei Abenden auch aufs Gelände – dann wird aus der Badeanstalt eine Barfuß-Bar.

Adresse: Frauenbad Stadthausquai, Stadthausquai 12, 8001 Zürich | ​Öffnungszeiten: Mai bis September 7 Uhr bis 11 Uhr, bei schönem Wetter 11 bis 19.30 Uhr Eintritt: Erwachsene 8 Schweizer Franken (umgerechnet um die 7,30 Euro)

5. Wien: Strandbar Hermann

Auch nicht allzu weit müssen Deutsche reisen, wenn sie den Sommer in Wien feiern möchten. Am Donaukanal locken Bars mit Erfrischungsdrinks, sandig wird’s an der Strandbar Hermann. Und der Sonnengruß kann buchstäblich auch geübt werden, beim Sonntags-Yoga zwischen 11 und 12 Uhr. 

Adresse: Herrmannpark, 1030 Wien, Österreich | Öffnunsgzeiten: täglich von 10 Uhr bis 2 Uhr, Cocktail-Happy-Hour: 17 Uhr bis 18 Uhr

6. Linz: Die Sandburg

„Die erste Linzer Strandbar“ mit diesem Titel schmückt sich die Sandburg an der Donau. Hier kannst du faul auf dem Liegestuhl einen Cocktail schlürfen, den Hunger mit Burgern stillen oder die Hüften zu Salsa-Klängen schwingen lassen.

Für Tanz-Fans eignet sich dann der Dienstag, wenn in den Sonnenuntergang mit dem Linzer Salsa-Verein Sabor Latino und einem DJ gefeiert wird. 

Adresse: Untere Donaulände 5, 4020 Linz, Österreich | Öffnungszeiten: täglich 11 Uhr bis 24 Uhr

7. Prag: Žluté lázně an der Moldau

Prag und Strandurlaub? Das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Aber südlich der historischen Innenstadt und abseits der Touristenströme befindet sich ein kleines Idyll. Am Žluté lázně kannst du dir ein Kanu ausleihen und die Moldau selbst erkunden, am Volleyballfeld beachen oder dich einfach auf den Liegewiesen sonnen.

Keine Lust auf Pubcrawling am Abend? Dann besuche doch hier das Open-Air-Kino. 

Adresse: Podolské nábř. 3/1184, 140 00 Praha 4-Podolí, Tschechien | Öffnungszeiten: Mai bis September täglich 9 Uhr bis 24 Uhr | Eintritt: 50 tschechische Kronen (umgerechnet unter zwei Euro)

8. Amsterdam: Strand Zuid

Wenn eine Stadt unserer Nachbarländer mit Wasser schon fast eine Symbiose eingeht, dann ist es wohl Amsterdam. Und natürlich gibt es auch hier einen Hotspot für Strandliebhaber: Strand Zuid. Strandrestaurants, Wasser und Sand – also eigentlich alles, was es für einen (gefühlten) Tag am Meer braucht.

Nur baden geht hier nicht. Wie das Tourismusbüro schreibt, kommt hierher auch gern die High Society der Stadt, davon solltest du dich jedoch nicht abschrecken lassen.

Adresse: Europaplein 22, 1078 GZ Amsterdam, Niederlande | Öffnungszeiten: 11 Uhr bis 24 Uhr

9. Kopenhagen: Havnebadet

Klar, in der dänischen Hafenstadt Kopenhagen musst du nicht lange nach dem nächsten Sandstrand suchen. Damit du die Stadt nicht gänzlich verlassen musst, laden vier Hafenbäder zum Abkühlen ein – mit Blick auf die Innenstadt!

Ziemlich spektakulär ist dieser am ältesten und größten aller Bäder, dem Havnebadet im Stadtteil Islands Brygge.

Bei deinem Besuch kannst du auch gleich die Außenbezirke Kopenhagens erkunden und damit mehr als nur den Instagram-Hotspot Nyhavn kennenlernen.

Adresse: Islands Brygge 14, 2300 København S, Dänemark | Öffnungszeiten: Saison Mai bis September, rund um die Uhr

10. Paris: Paris Plages

Nein, nicht nur im Süden Frankreichs an der Côte d’Azur und auch nicht an der rauen Nord- und Atlantikküste kannst du dir das „Vitamin See“ abholen. Mitten im Herzen von Paris, an der Seine, verweilen Pariser und Touristen an den Pariser Plages.

Grüner Rasen, Liegestühle, Palmen – wie ein Pop-up-Strand öffnet dieser jährlich an drei verschiedenen Standorten: dem Pariser Seineufer, dem Bassin de la Villette im Nordosten und dem großen Vorplatz des Pariser Rathauses mitten im Zentrum der Stadt. Tatsächlich schwimmen geht dann im Freibad Bassin de la Villette.

Adresse: Bassin de la Villette, Quai de la Seine, 75019 Paris | Öffnungszeiten: Paris Plages: 6. Juli bis einschließlich 1. September 2019; Bassin de la Villette: täglich, rund um die Uhr | Eintritt: kostenlos

Noch mehr Strandurlaub in deutschen Städten

Nichts für dich dabei? In die Top 10 von Ameropa haben es diese Stadtstrände nicht geschafft, trotzdem wollen wir dir noch ein paar Orte zum Abkühlen mitgeben. 

Für alle Nordlichter: Da wäre in Hamburg der Elbstrand – wobei du in der Hansestadt entlang der Elbe zahlreiche Spots finden wirst. Klein, aber fein: Das trifft wohl auf das Strandleben in Hannover zu.

Nicht am Meer gelegen, trotzdem musst du auf das passende Flair in Köln nicht verzichten. Beispielsweise am km 689 Cologne Beach Club mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, den Kölner Dom. In die entgegengesetzte Richtung müssen Städtereisende nicht erst stundenlang an die Ostsee fahren.

In Dresden gibt es zwei Adressen, die du besuchen kannst: zum einen den luxuriös anmutenden Purobeach mit einem 65 Qaudratmeter großen Pool mit Wasserfall und Sonnendeck. Zwangloser, eher sogar Hipster-like, ist der Citybeach. Beide liegen an der Elbe und sind nur 500 Meter voneinander entfernt.

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