Ein Norwegen-Urlauber ist rund 20 Meter in eine Schlucht gestürzt – und hat überlebt. Das Unglück passierte am Donnerstagmittag nahe einem Wasserfall. Der Mann konnte nach seinem Sturz sogar noch selbst die Polizei benachrichtigen, gegen 13 Uhr erreichte die Beamten sein Notruf.

Ein Hubschrauber, ein Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr rückten aus, um den Verletzten in der Kommune Jølster zu suchen. 

Doch die Rettung des Franzosen und seines Begleiters war gar nicht so leicht: Überall in dem Gebiet gibt es Wasserfälle, und die Touristen hatten keinerlei Ortskenntnis, konnten der Einsatzleitung ihre Position also nur sehr ungenau beschreiben. 

Nach Sturz in Schlucht: Zustand von Norwegen-Tourist unklar

Schließlich entdeckte sie ein Rettungshubschrauber. Der Verletzte und sein Begleiter wurden in ein Krankenhaus im nahe gelegenen Førde gebracht. In welchem Zustand sich der Tourist befindet, konnte die Polizei gegenüber „NRK“ nicht sagen.

Norwegens atemberaubende Natur zieht zahlreiche Touristen in ihren Bann. Immer wieder werden die Berge und Fjorde einigen Wanderern aber zum Verhängnis. Im Juni beispielsweise stürzte ein Tourist am Trollstigen in den Tod. Und die Region Ålesund und Sunnmøre am Geirangerfjord erntete einen Shitstorm, nachdem sie mit einem Sprungfoto auf einem Felsvorsprung geworben hatte – einem gefährlichen Verhalten.