Die Flammen auf Bribie Island bedrohen nicht nur Häuser und Anwohner: Aufnahmen zeigen das grausame Ausmaß eines riesigen Buschfeuers für die Tierwelt der Insel.

Dutzende Kängurus waren nämlich anscheinend vor den Flammen an den Strand geflüchtet und im Meer ertrunken. Piloten filmten die Kadaver am Strand: 

„Es ist so traurig, den Schaden zu sehen“, schreiben zahlreiche Locals und andere Facebook-Nutzer unter den Nachrichten.

Einer weist darauf hin, dass auch andere Tiere sich bestimmt nicht retten konnten: „So traurig das ist, denkt mal an die Kreaturen, die nicht so schnell sind wie Kängurus. Koalas, Possums, Jungtiere… Wir hören so viel über die Schäden an menschlichem Besitz.“

Flammeninferno auf Bribie Island vor Brisbane

In den vergangenen Tagen hatten sich dicke Rauchwolken über der Insel aufgetürmt, ein Campingplatz musste am Mittwoch evakuiert werden.

Am Freitagnachmittag ist der Brand weitgehend unter Kontrolle, noch immer sind allerdings Einsatzkräfte vor Ort, um sicherzustellen, dass sich die Flammen nicht wieder ausbreiten.

Anwohner werden aufgerufen, aufgrund der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Darüber informierten die Queensland Fire and Emergency Services auf Facebook.

Das Feuer soll als ein geplanter Brand begonnen haben. Durch sogenannte „Hazard Reduction Burns“, also Brände zur Gefahrenverringerung, werden beispielsweise lange Gräser kontrolliert abgebrannt, um so das Risiko von Buschbränden einzudämmen. Derzeit wird untersucht, warum der Brand im Norden von Bribie Island außer Kontrolle geraten war.