Video: Bison rammt Auto im Yellowstone-Park – 10.000 Dollar Schaden

Schreckmoment: Bison rammt Mietwagen im Yellowstone-Park

Ein Unfall mit dem Mietwagen im Urlaub gehört definitiv zu den Erfahrungen, die keinen reicher machen. Vor allem nicht diese Touristen: Die erwartet nach einem Bison-Crash eine 10.000-Dollar-Rechnung.

Ein Auto, umgeben von einer Bison-Herde, im Yellowstone-Park.
Die Begegnung mit einer Bison-Herde sollte für eine Familie mit einem Schreck ausgehen. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Nature Picture Library

Auf einer viel befahrenen Straße im Yellowstone-Nationalpark kreuzte plötzlich eine Bisonherde den Weg der Besucher und machte ein Weiterfahren unmöglich. 

Doch bei der Blockade sollte es nicht bleiben – eines der massigen Tiere raste auf das Auto einer Touri-Gruppe zu und rammte es mit seinem Horn.

Video: Bison rammt Auto einer Familie im Yellowstone-Nationalpark

Familie Delle Chiaie, die in dem Wagen saß, filmte den Crash. Zunächst überwiegt im Video die Freude über die Begegnung – die Frau sagt immer wieder: „O mein Gott!“ Doch die Euphorie kippt in dem Moment, als klar wird, dass ein Bison den Wagen nicht nur einfach streift, sondern die Windschutzscheibe und den Seitenspiegel demoliert.

Aufschrei und Gefluche im Auto. Denn, was dem Vater Bruce in diesem Schockmoment auch klar wird, ist, dass sein ganzes Geld flöten gehen wird – bei dem Auto handelte es sich um einen Mietwagen: „Ich kann nicht glauben, dass wir die Versicherung nicht genommen haben“, ärgerte er sich.

Als sie den Mietwagen abholten, hatte der gerade mal etwas mehr als 5.600 Kilometer runter, „quasi brandneu“, berichtete Bruce in der „Sun“. Die endgültige Rechnung hat die Familie noch nicht, aber Fahrer und Vater Bruce schätzt den Schaden auf 10.000 US-Dollar.

Bison-Angriff: Tiere können sich durch Menschen bedroht fühlen

Ohne Versicherung reißt das ein tiefes Loch in die Kasse. Dennoch kann sich die Familie fast glücklich schätzen, dass nicht mehr passiert ist. Immerhin können Bisons ein Gewicht von bis zu 900 Kilogramm erreichen, eine Attacke kann lebensgefährlich sein.

Der National Park Service rät daher, einen Mindestabstand von 23 Metern zu wahren. Erst Ende Juli war  eine Touristengruppe einem Bison im Yellowstone-Nationalpark zu nah gekommen, es fühlte sich bedroht, griff daraufhin ein Mädchen (9) an und schleuderte es durch die Luft.

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