Travel-Hack: Trick könnte zeigen, ob Flug von Streik betroffen ist

Streik-Hack: Trick könnte zeigen, ob der Flug ausfällt

Streiks am Flughafen können die Urlaubsplanung ziemlich durcheinanderbringen. Mit Verspätungen ist zu rechnen, im schlimmsten Fall sogar mit Ausfällen. Aber ist der eigene Flug tatsächlich betroffen? 

Passagiere stehen am Flughafen.
Hebt der Flieger nun ab oder nicht? Verwirrung bei Passagieren – doch könnte dieser Hack weiterhelfen? (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Artur Tumasjan

Streiks, gerade in der Hochsaison, gehören fast schon zur Regel. Mal sind es die Piloten, mal ist es das Bodenpersonal, mal die Kabinen-Crew, die die Arbeit niederlegen. Ob lange im Voraus angekündigt oder ganz spontan: Chaos ist meist vorprogrammiert. Ob und wann der gebuchte Flug wirklich abgeht, erfahren Passagiere manchmal erst am Flughafen.

Lässt sich dieser Ärger nicht im Voraus vermeiden? Wegen der aktuellen Streikwelle bei Ryanair hat das britische Magazin „Independent“ etwas rumgetüftelt. Versuch den Trick, dafür brauchst du lediglich Internet und die Flugnummer.

Flug-Hack: Tracking-Portale könnten dir verraten, ob deine Reise von einem Streik betroffen ist

In jedem Fall muss berücksichtigt werden, wer genau aus welchem Land in den Streik tritt. An dem Ryanair-Beispiel, bei welchem unter anderem die britischen Piloten streiken wollen, wird das klarer.

Zunächst musst du die Basis der Airline beziehungsweise des jeweiligen Flugzeugs herausfinden. Dafür suchst du bei Tracking-Portalen wie „Flightradar24“ nach deinem Linienflug. Daraufhin werden dir Flüge angezeigt, die bereits stattgefunden haben.

Als Beispiel hat sich die britische Online-Tageszeitung den Ryanair-Flug London-Stansted–Berlin an einem Donnerstag herausgepickt, welcher unter der Flugnummer RYR8542/FR8542 operiert. Mit Klick auf die Verbindung wird dir auch die Regstrierungsnummer des Flugzeuges angezeigt (EI-DWB).

Die verfolgst du nun weiter: Gib diese Nummer ins Suchfeld ein, daraufhin sollte eine Liste aller am Tag durchgeführten Flüge der Maschine aufploppen. Laut Flugdaten startete das Flugzeug im Vereinigten Königreich und flog zuerst nach Berlin.

Danach hob der Flieger nach Aarhus in Dänemark ab, flog nach Bari in Italien und beendete den Tag mit der Rückkehr nach London. Sprich: Arbeitsbeginn und Arbeitsende in London. Daraus schlussfolgern die Tester, dass im Flugzeug britische Piloten gesessen haben müssen – bei einem Streik dieser wäre also ein Ausfall wahrscheinlich.

Flug-Trick: Keine Garantie, sondern nur eine Prognose 

Anders sieht es bei dem Flug FR6554 von Edinburgh nach Bordeaux (mit Registrierungsnummer 9H-QAB) aus: Am 15. August startete die Maschine in Frankreich und landete das letzte Mal auch wieder dort, nämlich in Bordeaux. Annahme: Obwohl der Flug Ziele im Vereinigten Königreich anpeilte, sei es wahrscheinlich, dass die Piloten und die Crew französisches Ryanair-Personal waren. Demnach würde ein Streik der britischen Piloten keine Auswirkungen haben.

In der Theorie mag dieses Experiment funktionieren, in der Praxis ist aber zu betonen: Der Hack gibt dir zwar einen vagen Anhaltspunkt, aber keine Garantie, wie wahrscheinlich dein Flug von Streiks betroffen sein könnte. Letztlich bleibt dir das Gespräch mit der Airline oder deinem Reiseveranstalter dadurch nicht erspart.

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