Die 6 wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Köln | reisereporter.de

Köln: 6 Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen darfst

Knapp vier Millionen Touristen besuchen Köln jährlich – nicht nur wegen des  Karnevals. Nein, die Domstadt lockt auch mit tollen Sehenswürdigkeiten! Hier sind sechs Tipps für deine Sightseeing-Tour.

Dana Marie Weise
Die bunten Häuser und die Kirche Groß St. Martin prägen das Rheinufer der Altstadt.
Die bunten Häuser und die Kirche Groß St. Martin prägen das Rheinufer der Altstadt.

Foto: Dana Marie Weise

1. Kölner Dom

Wusstest du, dass der Kölner Dom mit 157 Metern die zweithöchste Kirche Deutschlands ist? Nur der Ulmer Münster überragt ihn um fast fünf Meter. Der Dom steht im Stadtzentrum, nahe des Rheins und direkt am Hauptbahnhof. Wer mit dem Zug in Köln ankommt, geht nur ein paar Schritte aus dem Bahnhofsgebäude heraus und kann sofort das erste Foto schießen. „Dä Dom“ gilt als Meisterwerk der gotischen Architektur und überstand, schwer beschädigt, den zweiten Weltkrieg.

533 Stufen musst du erklimmen, um den Ausblick vom Dom über die Stadt genießen zu können. Der Eintritt kostet fünf Euro; wenn du zusätzlich die Dom-Schatzkammer mit ihren kostbaren Reliquiaren, liturgische Geräten, Handschriften, Gewändern und Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen besichtigen willst, lohnt sich das Kombiticket für 8 Euro.

Außerhalb der Gottesdienste und Sonderveranstaltungen kannst du den imposanten Innenraum der Kirche besichtigen. Auch besondere Dom-Führungen zu den Glocken, zum Ausgrabungsbereich, auf das Dom-Dach oder spezielle Rundgänge für Kinder können gebucht werden. Mehr Informationen zu den Führungen findest du hier.

Kölner Dom | Adresse: Domkloster 4, 50667 Köln | Öffnungszeiten Dom: November bis April täglich von 6 Uhr bis 19.30 Uhr | Von Mai bis Oktober täglich von 6 Uhr bis 21 Uhr | Besichtigung an Sonn- und Feiertagen: 13 bis 16:30 Uhr | Öffnungszeiten Turmbesteigung: Von Januar bis Februar 9 bis 16 Uhr, März bis April von 9 bis 17 Uhr, Mai bis September von 9 bis 18 Uhr, Oktober von 9 bis 17 Uhr, November bis Dezember von 9 bis 16 Uhr
Öffnungszeiten Schatzkammer: täglich von 10 bis 18 Uhr

Das bekannteste Wahrzeichen von Köln: der Dom.
Das bekannteste Wahrzeichen von Köln: der Dom. Foto: Dana Marie Weise

2. Hohenzollernbrücke und Liebesschlösser

Kein Zweifel: Der schönste Weg nach Köln führt mit dem Zug über die Hohenzollernbrücke. Die Eisenbahnbrücke mit Fußwegen auf beiden Seiten spannt sich von der „Schäl Sick“, der rechten Rheinseite, direkt zum Hauptbahnhof. Dabei siehst du den Kölner Dom, hast einen Blick auf die Altstadt und fährst an der blauen Kuppel des Musical-Domes vorbei.

Aber auch ein Spaziergang über die 1911 errichtete Brücke lohnt sich. Denn die Hohenzollernbrücke ist Deutschlands wahrscheinlich „liebste“ Brücke: hier haben sich unzählige Pärchen mit dem Aufhängen eines Liebesschlosses ewige Liebe geschworen – angeblich sind mehr als 40 Tonnen Schlösser am Zaun zwischen Eisenbahnschienen und Fußgängerweg angebracht!

Das Ritual, damit die Liebe hält: Schloss kaufen und mit euren Namen gravieren lassen (das geht zum Beispiel hier) oder beschriften, Schloss an einer freien Stelle des Zauns anbringen und dann den Schlüssel gemeinsam über das Brückengeländer in den Rhein werfen. 

Hohenzollernbrücke | Zugang (zum Beispiel): Rückseite des Kölner Doms, Adresse: Trankgasse/Hauptbahnhof, 50667 Köln

Die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke - so soll die Liebe ewig halten.
Die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke – so soll die Liebe ewig halten. Foto: Dana Marie Weise

3. Alter Markt

Der Alter Markt (ja, so wird es tatsächlich gesagt – „der Alter Markt“) ist das Zentrum der historischen Altstadt von Köln. Er entstand schon während der Römerzeit und war im Mittelalter das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. 

Vor allem der Rathausturm und schmale, verzierte Gebäude wie das Gaffel-Brauhaus sind hübsch anzusehen. In der Mitte des Platzes findest du einen imposanten Brunnen, ein Denkmal für den berühmten Reitergeneral Jan von Werth. Heute befinden sich auf dem Alter Markt viele Cafés, Restaurants und Büdchen; du kannst beim Kaffee in der Sonne sitzen und dabei wunderbar „Leute gucken“.

Übrigens: Am 11.11. um 11.11 Uhr fällt auf dem Alter Markt jedes Jahr der offizielle Startschuss für den Karneval – dann ist der Platz gerammelt voll mit Jecken und alle TV-Kameras übertragen live den Countdown und das bunte Treiben vor und auf der Bühne.

Alter Markt | 50667 Köln

Der Alter Markt in der Altstadt von Köln - hier ist immer etwas los.
Der Alter Markt in der Altstadt von Köln – hier ist immer etwas los. Foto: Dana Marie Weise

4. Kölner Altstadt

Offiziell, auf der Landkarte, erstreckt sich die Kölner Altstadt über die Innenstadt mit der Fußgängerzone bis an den Rand des Stadtteils Nippes und schließt auch die Südstadt mit ein. Wenn Kölner aber von der Altstadt sprechen, meinen sie in der Regel das Netz aus schmalen Gassen mit Kopfsteinpflaster und die bunten Häuschen direkt am Rhein.

Der Fischmarkt und die Kirche Groß Sankt Martin sind ebenfalls typisch für die „wahre“ Altstadt von Köln, dem ehemaligen Handels- und Handwerkerviertel. In vielen Kneipen, Restaurants und kölschen Brauhäusern kannst du dich für den weiteren Stadtbummel stärken oder auf der Mauer am Fischmarkt die Beine baumeln lassen.

Dabei hast du einen guten Blick auf den Stadtteil Deutz auf der anderen Rheinseite: du erkennst die Lanxess-Arena, das Hyatt-Hotel, den Aussichtturm Köln Triangel sowie die Rheintreppen und die Hohenzollernbrücke.

Kölner Altstadt | 50667 Köln

Die bunten Häuser und die Kirche Groß St. Martin prägen das Rheinufer der Altstadt.
Die bunten Häuser und die Kirche Groß St. Martin prägen das Rheinufer der Altstadt. Foto: Dana Marie Weise

5. Kranhäuser und Rheinauhafen

Die Kranhäuser von Köln sehen aus, als hätte man dreimal den Buchstaben L auf die Seite gestellt. Bei deiner Köln-Einfahrt über die Hohenzollerbrücke oder über die Deutzer Brücke werden sie dir direkt auffallen! Sie liegen im Stadtviertel Rheinauhafen, Kölns modernem Hafenviertel.

In den knapp 60 Meter hohen Gebäuden befinden sich Büros und luxuriöse Eigentumswohnungen. Lukas Podolski ist der bekannteste Wohnungsbesitzer, auch Lena Meyer-Landrut soll hier mal gelebt haben. Direkt hinter den Häusern befindet sich der Yachthafen, in dem Privatboote festmachen, und nur 400 Meter entfernt das Schokoladenmuseum.

Am Rheinauhafen und im Bereich um die Krankhäuser herum kannst du wunderbar spazieren gehen – direkt am Rhein entlang. Dabei stößt du auch auf verschiedene Restaurants und Kunstgalerien und auf das Deutsche Sport- und Olympiamuseum.

Rheinauhafen | 50678 Köln

Die surreal anmutenden Kranhäuser am Rhein sind weithin sichtbar.
Die surreal anmutenden Kranhäuser am Rhein sind weithin sichtbar. Foto: Dana Marie Weise

6. Die Flora und der Botanische Garten

Köln gilt nicht unbedingt als schönste Stadt Deutschlands, doch die Parks und Gärten können sich sehen lassen! Die Kölner Flora und der Botanische Garten im Norden der Stadt sind eine grüne Oase, in der du zwischen Gewächshäusern, bunt blühenden Wiesen und Bäumen Entspannung finden kannst. Die Gartenanlage ist 11,5 Hektar groß!

Natürlich kannst du dich im Botanischen Garten, der zur Anlage gehört, auch in Sachen Pflanzen weiterbilden: Hier findest du Schaupflanzungen mit Grünzeug aus aller Welt, heimischen Nutzpflanzen und Heilpflanzen.

Zwischen Tulpen und Zwiebeln im Wechselbeet, robusten Pflanzenarten im Gebirgsgarten und Magnolien kannst du – völlig kostenlos – den Naturfreund in dir entdecken und der Hektik der Großstadt für ein paar Stunden entkommen.

Flora und Botanischer Garten | Adresse: Alter Stammheimer Weg, 50735 Köln | Öffnungszeiten Garten: ganzjährig, täglich 8 Uhr bis Eintritt der Dämmerung (im Sommer maximal bis 21 Uhr) | Öffnungszeiten Gewächshäuser: täglich von Oktober bis März von 10 bis 16 Uhr, von April bis September täglich von 10 bis 18 Uhr (derzeit nur Subtropenhaus)

Die Kölner Flora gehört zu den schönsten Parks der Stadt.
Die Kölner Flora gehört zu den schönsten Parks der Stadt. Foto: Jens Korte/KölnTourismus GmbH

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