Unfassbar: Touristen surfen auf dem Rücken eines Walhais

Unfassbar: Touristen surfen auf Walhai-Rücken

Wenn Tiere als Touri-Attraktion leiden müssen: Mit Walhaien zu schwimmen wird bei Urlaubern immer beliebter. Zwei Männern war das nicht genug – sie stellten sich auf das Tier und surften auf ihm.

Direkte Befischung und Touristenmassen: Der Walhai wird vom Menschen bedroht.
Direkte Befischung und Touristenmassen: Der Walhai wird vom Menschen bedroht.

Foto: imago/StockTrek Images

Was haben sich diese Männer bei ihrer Aktion gedacht? Triumphierend zeigten sich zwei Urlauber während ihres Ausflugs stehend auf einem Walhai. Ein Foto der Aktion tauchte im Netz auf und sorgt für Wut und Entsetzen. Angenommen wird, dass die Aufnahme in der Nähe von Cancún im Karibischen Meer gemacht wurde.

Fotos zeigen, wie Touristen auf Walhai surfen

Der größte Fisch der Welt, der Walhai, ist unter anderem in den warmen Gewässern zu Hause. Mit ihm im offenen Meer zu schwimmen ist eine beliebte Touristen-Attraktion.

Als wäre es ein lebloser Gegenstand, balancieren die Männer auf dem Rücken des Tieres wie auf einem Surfbrett. Wann und wo genau sich die Männer diesen Spaß auf Kosten des Tieres erlaubten, ist unklar. Nach Berichten der „Daily Mail“ sollen mexikanische Behörden verneint haben, dass die Aufnahme vor der Küste Cancúns gemacht worden sei.

Darauf hindeuten würden die Seile auf den Fotos, die nicht von lokalen Touranbietern benutzt würden. Auch auf den Philippinen lassen sich viele Urlauber den Tauchgang mit dem Giganten nicht entgehen.

Der Walhai steht auf der roten Liste: Touri-Attraktion bringt Tierleid

Die Begegnung mit einem Walhai wäre auch auf andere Weise spektakulär genug: Er ist zugleich größter Hai und größter Fisch der Welt und wird im Normalfall mehr als zehn Meter lang, sogar ein 15 Meter langes Exemplar soll nach einem Bericht des WWF schon gesichtet worden sein. Besonders das riesige Maul wirkt imposant – wobei Menschen nicht fürchten müssen, darin zu landen.

Auf dem Speiseplan des Walhais stehen unter anderem Krill, Krebslarven, Quallen und kleine Fische wie Sardinen. Der friedliche Riese hingegen landet in manchen Ländern auf dem Teller, gerade in asiatischen Ländern gilt er als Delikatesse, wie Pro Wildlife zum Bedrohungsstatus des Fisches schreibt. In den vergangenen Jahren soll der Bestand um die Hälfte geschrumpft sein – er steht auf der roten Liste.

Falls eine Sichtung der Tiere auf deiner Bucket-List steht, solltest du bei der Auswahl des Tourenanbieters gründlich recherchieren. Oftmals werden die Tiere angefüttert, Boote kokmmen den Meeresbewohnern zu nah, Masssentourismus stresst sie.

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